Mittwoch, 8. Oktober 2014

Aus meiner Klause

"In Ruhe mit Hund und Katze in der Hütte, die Outdoor-Tiere gegenwärtig, umgeben von Ölbildern"
Bild zum Vergrößern anklicken, dann erst Details sichtbar

Montag, 6. Oktober 2014

Heu-Ernte 2014

Der Hang zum Heumachen ist unwegsam, aber ohne Dünger
 Zum Erntedankfest 2014: 
 Rückblick in den Juli

 Auch in diesem Jahr sind wir dankbar für eine gelungene Heu-Ernte. Hier seht ihr, wie wir gerade unser 4-Tage Juli-Heu aufladen. Meist gibt es kleine bis mittlere Störungen, weil Xavers Gerätschaften alt und klapprig sind. Der Hang, von welchem wir uns das Gras für Heu nehmen dürfen, ist abschüssig und unwegsam, deshalb möchte ihn der Besitzer nicht nutzen.

Xaver hilft der Technik ab und zu mit der Hand nach

Auf dem Weg zum Xaverhof: Zwei solche reichhaltigen Fuhren wurden uns beschert

Lustiges Video: Heu heimfahren - Xaver, es wird eng!

Samstag, 4. Oktober 2014

Gnadenhof für Mensch und Tier: Franz-Xaverhof

Unsere kleine Herde besteht aus 12 Schafen und einem Pony.
Pony Scho Seppe und die Schafe sind zum Stall gekommen, nachdem ich ausgemistet habe. Die Wasserschüsseln sind mit frischem Wasser und die Heuplätze sind mit frischem Heu gefüllt. Der Boden ist trocken und lädt zum Sitzen ein.

In der Mitte des Fotos links seht ihr Kyrilla. Neben Pony Scho Seppe befinden sich Kaisa, Nannerl und Stella. Alle vier Jungschafe sind vergangenen Sommer zum Franz-Xaverhof gekommen. Der Schafscherer hat sie uns gebracht - von elenden Plätzen zum Teil halb verhungert (Kaisa, Nannel), verwaist (Kyrilla) oder verloren (Stella).

Nannerl kuckt immer voll dankbar zu mir, weil sie  nach 4 Monaten endlos-Hunger hier plötzlich erlebt hat, was es bedeutet, satt zu werden.

Nannerl wäre damals beinahe verhungert.

Seit einigen Tagen fällt mir auf, dass Flaschen-Findel-Boxer-Kind Pauli (Rasse: Coburger Fuchs, Alter: 5 Jahre) wieder mal auf den Knien frißt.

Pauli hat Probleme mit den Klauen: sie zersplittern fast alle sechs Wochen bis zum Fuß-Ansatz.


Das bedeutet: Er hat - wie schon so oft - wieder mal Probleme mit seinen viel zu weichen Klauen. Die letzte Klauenpflege war erst vor 6 Wochen bei der Herbstschur. Ich informiere unseren Schafscherer und schon am nächsten Tag kommt er und schneidet Paulis Klauen fachgerecht zu. Dennoch: Das Poblem wird bestehen bleiben. Pauli sollte im Grunde "erlöst" werden. Angebot: Morgen. Pauli sollte zum Schlachter gebracht werden.
Ich bekäme gar nichts davon mit, und für Pauli wäre es ganz bestimmt keine Qual. Pauli käme mit einer Gruppe von 10 Schafen in einen Anhänger und würde ohne Wartezeit noch in der selben Stunde die Engel singen hören. Als Trost bekäme ich ein liebes Mutterschaf mit einem süßen Lämmchen, beide rein weiß....

Das Problem aber bin ich. Ich könnte nicht mit einem "Video" glücklich sein, welches mir stets vorspielt, dass ich "Pauli in der letzten Stunde seines Lebens allein gelassen habe" - genau, Gelia!! In meiner Vorstellung würden unkontrolliert Szenen ablaufen, die mir unendlich weh tun. Es geht schließlich auch um mich!

Sind wir nicht der Franz-Xaver-Gnadenhof? Gibt es wirklich keine Lösung oder Chance für Pauli?

Pauli ist zwar ein frecher Boxer, aber kein Foto ohne ihn: zahm wie ein Hündchen!-  Und sein Fanclub! Sie würden mich verdammen!

Pauli hält sich gerne in der Nähe von Scho Seppe auf, während die restliche Herde auf der Weide ist.


"Befiehl dem Herrn deine Werke, so wird dein Vorhaben gelingen." (Sprüche 16,3)

"Ihr sollt sagen: Wenn der Herr will, werden wir leben und dies oder das tun." ((Jakobus 4,15)



Trotz Feiertag kommt der Tierarzt. "Wir könnten Paulis Klauen nochmal zu heilen versuchen. Es sieht nicht ganz so schrecklich schlimm aus. Noch kein Fall für den Tierschutz". Alle 2 Tage Blauspray. Nächstes Wochenende Überarbeitung der Klauen durch den Tierarzt. Gelia: "Schindelers Mineralien könnten die Klauen von innen her stärken. Dazu Spagyrische Mittel."

Telefon Schafscherer: Ab sofort jeden Monat professionell Paulis Klauen durch Schafscherer pflegen. Normalerweise gilt bei Schafen ein- oder zweimal oder am besten 3 mal pro Jahr die Klauen zu pflegen. Wir können es versuchen....

Pauli, wir wollen es versuchen!

Ppauli (links) und Stella (rechts) sind sehr zahm.


Xaver: "Gut gemacht, Dori. Frag mal, was das Mutterschaf mit Lamm kosten tät!" Dori: "NJET!"

Unser mega-origineller Offenstall: vorn Scho Seppe mit bettlelnder Stella (mitte) und Schnäuzchen-Nannerl (links)

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Elke und die Xaverhof-Tiere

Scho Seppe mag Elke - Elke mag Scho Seppe

Ich freue mich immer, wenn Elke mit zur Ranch kommt. Elke kennt alle Feinheiten im Ablauf der Versorgungs-Rituale. Natürlich redet sie immer kollegial mit allen Tieren. Darüber wunderte sich kürzlich der "Hühnermann" (Name unbekannt). Der hat seit einigen Wochen paar Hühner auf Xavers Grundstück in einem alten Wohnwagen plus Gehege installiert. Elke brachte seinen Hühnern ein paar Leckerbissen vorbei und redete wie immer selbstverständlich und freundlich mit ihnen. Das sah und hörte der Hühnermann, der ab und zu vorbeischaut, und sagte erstaunt: "AHHH. Du redest mit den Hünern...." "KLAR! Ist doch selbstverständlich!" antwortet Elke deutlich und geht wieder zurück zu Timmi, Puma und den Schafen, die auch umsorgt werden wollen.

Scho Seppe kennt Elke inzwischen schon richtig gut, am liebsten würde er sich ein Stück von ihrem Pulli als Andenken runterbeißen. Das Besondere an diesem Foto: Zwei Freunde - EIN Gesichtsausdruck!!

Dienstag, 30. September 2014

In der unterirdischen Klause


Benedikt, sein Hund Leo und sein Schafbock Knorx haben sich auf ihrer adventlichen Findelschaf-Aktion in Island bei einem Schneesturm in eine unterirdische Klause gerettet, die Benedikt vor Jahren gebaut hat und mit Brettern zugedeckt hat.

"Da lag nun Benedikt in seinem Kessel, seinem Grab, mit der wollenen Decke um den Leib und dem Heusack unterm Kopf. Er lag dicht an Knorx gepresst, der auf seine Art schlief und zuweilen in Ruhe und Frieden wiederkäute. Und fest an die beiden kuschelte sich Leo an und winselte vor Behagen und vor Erwartung der Ruhe. Da lagen sie, die drei, ein paar Fuß unter der Erde, unscheinbar und kaum noch als lebendig zu rechnen. Doch werden sie zu neuen Taten erwachen, zu denen die meisten anderen nicht imstande wären, zu etwas, das allein sie können und wozu sie bereit sind. Sind sie also doch nicht so unscheinbar, wie sie aussehen? Gehören sie am Ende doch in einen größeren Zusammenhang und sind unentbehrlch? Über sie hin schreitet die Nacht."

Aus: Gunnar Gunnarson, "Advent im Hochgebirge" - eine Geschichte der "Sieben Geschichten in sieben Dörfern" meiner aktuellen Blech-Serie. Hier ein einfacher Tagebuch-Eintrag als Tuschezeichnung, Miniatur.

Sonntag, 28. September 2014

Sie wachsen prächtig!

Schneeflocke zeigt den Küken Hirsekörner
Unsere vier Singerl, die zwei Mütter haben - hier Glucke "Schneeflocke" mit allen vier Küken - gedeihen prächtig. Täglich bekommen sie Hirsekörnchen, fein gemahlenen Schrot und zwei hartgekochte Eier, fein zerbröselt. Sie piepen schon richtig laut und genießen es, von zwei Mamas beschützt zu werden.
 Danke, Caro La für die regelmäßig gelieferten gekochten Eier! Ich ernenne dich hermit zur Küken-Patin!

Das anfangs recht schwache Singerl unterscheidet sich nun nicht mehr von den anderen.

"Straße trifft Herz"- nachbarschaftliches Straßenfest in der Kreuzbergstraße

Aufbau gelungen - die Hüpfburg steht   Feiern, lachen, zusammen sein - das erlebten auch dieses Jahr die Anwohner, Fans und Freunde der Kre...