Samstag, 4. April 2015

Osternacht und Vogelgesang

Alter liturgischer Gesang zur Osternacht in unserer Holzkirche, der "Christuskirche Viechtach": Frohlocket, ihr Engel und himmlischen Heere, frohlocket, ihr Wunderwerke Gottes....

Der Prophet Hesekiel wird im Geist des Herrn auf ein weites Feld voller Totengebeine geführt, und Hesekiel sieht und ist Zeuge, wie Tote wieder lebendig werden: Lesung aus Hesekiel 37:


Wo die Hoffnung gestorben ist,ist alles aus und tot. Aber Gottes Geist gibt uns neue Hoffnung, neue Liebe und neues Leben.

Vogelsang am frühen Morgen:




Freitag, 3. April 2015

Die Wiederbringung - eine Zeichnung

"So kehre nun heim, ich heile deine Wunden, die (der) du deine Hoffnung auf mich, deinen starken Helfer und Retter gesetzt hast, denn heute verkündige ich, dass ich dir das Verlorene zweifach erstatten will." (Inspiriert durch / lies hierzu: Sacharia 9,9-12)

Diese Nachricht ist der Grundton dieser inzwischen fertig gestellten Zeichnung. Es kommen durch den Glücksbringer, den Eselreiter, sowohl der Advent, als auch die Karwoche und Ostern zum Tragen.

 Dazu noch folgende Sätze aus Matth. 25,35:

"Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen. 

Betrachten wir die Details: 

Rechts unten im Bild - halb licht, halb Schatten, ein träumender Mensch mit einem Vogel - eine Dohle oder Taube - auf der Schulter. Der Vogel teilt mit: "Du wirst deine Liebe (die Liebe zu dir selbst und zu anderen) in den Bergen finden." (Pilger Rudi) Über dieser Figur habe ich einen Berg mit Gipfelkreuz gezeichnet.
 
Von links oben, leicht bergab, aus der Dunkelheit heraus, kommt einer, der auf einem jungen Esel reitet (Joh.12,12). Dahinter - angeschnitten - das Muttertier. Ein Schlittenhund mit Geschirr begleitet die Gruppe. Ein Stern - der Morgenstern - strahlt in der Nacht auf.  Der Reiter ist auf dem Weg zur Wildhirtin ins Tal.

Bildmitte: Die Hirtin hält hingabevoll einen Korb mit Esswaren für einige Tiere, die sich zu ihr gesellt haben: ein Reh, zwei Frösche, ein Hase, zwei (Schlitten-)Hunde mit Laufgeschirr. Im Hintergrund eine Hütte, ein Stall, eine Heimstatt.

Dem Reh folgt ein Bergschaf. Wir sehen eine Futterkrippe. Die Futterkrippe ist im Schnee, es ist Nacht. vor der Krippe ist eine getigerte, leuchtende Katze. Oberhalb - angeschnitten -  der Schlittenhund, der den Eselreiter begleitet, mit Laufgeschirr - Spuren...

Mittwoch, 1. April 2015

Mitten im Orkantief "Niklas"

Seit 2 Tagen zieht das Orkantief "Niklas" auch über unseren Gnadenhof hinweg. Einige Gegenstände und Teile des Schafstall-Dachs haben sich selbständig gemacht, doch die Tiere sind sehr - fast auffallend - ruhig. Da sie freie Sicht haben, müssen sie zum Glück keine Panik bekommen. Unser Stall ist einfach und auch natur-nahe und ermöglicht den Tieren natürlichen , wenn auch etwas wilden, Schutz. Sie verhalten sich vorsichtig und sensibel.
Lady lacht "Niklas" aus. Oder lacht sie uns an?
Xaver hat versucht, ein Blechdach wieder an den richtigen Ort zu bringen und mit einem Autoreifen zu beschweren. Monika schöpft Wasser mit der Schneeschaufel:


Zwischen Graupel- Hagel- und Schneeschauern ertönen immer wieder auch Donnerschläge. Die Tiere wissen jedoch, dass sie umsorgt werden. Bald sind sie eingeladen, im Trocknen warmes Heu zu geniessen. Monika tut ihr Möglichstes. Währenddessen hat Puma ein angenehmes Plätzchen im Heu gefunden:

Mit Puma, Lady und einigen Hühnern warte ich in der Heu- beziehungsweise Raubtier-Abteilung auf die Vollendung der Stallarbeit von Monika und Xaver. In Lady's Fell kann ich meine kalten Hände gut aufwärmen.
Puma hat sich's im Heu gemütlich gemacht.

 Schäfchen im Trocknen! Monika macht sich Sorgen um Dori, die wegen ihrer filmerischer Aktivitäten auf ihre Wunde achten sollte, nass werden darf sie auf keinen Fall!

Schafe und Pony im Trocknen!


Eine neue Zeichnung entsteht

In diese Zeichnung möchte ich euch in 2 Schritten führen da ich sie auch  in 2 Etappen angefertigt habe.
Ich ließ mich dabei von verschiedenen Inspitrationen ganz frei leiten.

Beschreibung:

In der Bildmitte steht eine Person, die eine Futterschale in Händen hält. Zwei Rehe, zwei Frösche und ein Schlittenhund gehen auf sie zu. Oberhalb des Hundes steht eine Person mit ähnlicher Handhaltung wie die Fütternde, ihre Hände sind leer und öffnen sich zu einer segnenden Geste.
Rechts unten - teils von verträumter Dunkelheit umgeben - ist jemand mit einem Vogel auf der Schulter. Über ihm erhebt sich ein Berg mit einem Gipfelkreuz.

Über der gesamten Szene schweben völlig selbstverständlich wenn auch unrealistisch zwei Schafe, und über den Schafen schwebt genauso selbstverständlich ein Herz. Durch diese "Schäfchenwolke" bekommt die ganze Geschichte von vornherein eine sehr auf Frieden ausgerichtete Atmosphäre.

So viel sei jetzt schon gesagt. es wird eine "opulente" Zeichnung werden!

 Quellen, aus denen ich geschöpft habe:

"Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben." (Matth.25, 35a) -

Karin Hodl hat mir erzählt, dass sie vor einigen Tagen einen Korb voll Frösche aus einer verodelten Wiese befreit hatte und zu einem klaren Teich gebracht -

Natürlich Rambo -  Klick "Rambo, Lady und Rehe im Schnee"
"Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen. (Matth. 25,35b)

Bibelzeichnung Matth. 25, 35 Klick HIER

Pilger Rudi hat mir von einer "Raben-Imagination" berichtet. Ein Rabe hat sich auf Rudis Schulter gesetzt und ihn begleitet und ihm in einer Art lateinischer Sprache mitgeteilt, er (Rudi) werde seine Liebe - die Liebe zu sich selbst - in den Bergen finden. Bei einer späteren Gipfelwanderung auf das Nebelhorn saß eine Dohle dort am Gipfelkreuz , welche er dazu motivieren konnte, zu ihm zu fliegen und sich kurz auf seiner Schulter niederzulassen -

Sylvia vorm Arbergipfel genau vor 1 Jahr HIER

Die verschiedenen hier angedeuteten Bild-Imaginationen haben mehrere und allgemein nachvollziehbare, individuell erleb-bare Ebenen. So kann die Dohle auch eine Taube sein und so weiter. Je nachdem, was jeder Betrachter selbst darin erkennt oder wiedererkennt.

(Zeichnung zum Vergrößern anklicken)

Dienstag, 31. März 2015

Extra Klauenpflege für Pauli

 Schafbock Pauli hat eine Veranlagung zu weichen Klauen, die leicht Risse bekommen. Bei Nässe können sich Taschen bilden, welche dann eiterig werden. In solchen Fällen muss dann oft blutig reingeschnitten werden, da Schaf hinkt und große Problemme hat. Um dem vorzubeugen, rufe ich Paulis "Paten", den Tierarzt Martin Nistler; er schneidet die Klauen von Pauli rechtzeitig und sorgfältig aus, gerade noch bevor dieser zum Hinken anfängt.

Den Lämmerbock Pauli (Rasse: Coburger Fuchs) hat seinerzeit Martin Nistlers Assistentin Simone unserer Herde als Findelkind hinzugefügt.

Montag, 30. März 2015

Ein wenig ausruhen - Heilung zulassen

Foto: Xaver
 Dori sitzt auf klapperigen Stuhl und träumt den Sonnentraum der Heilung, während - wie könnte es anders sein, - sich gleich ein Puma und ein Schwarzbär zu ihr gesellen und mit-träumen. Lebe deinen Traum! Danke, Stallhilfe Monika, Traumhilfe!
Puma mag es, wenn Dori sich stillhält und gesellt sich sofort dazu.
Moni liebt die Xaverhof-Gnadenhof-Tiere wie ihre eigenen.

Sonntag, 29. März 2015

Die Pilger-Rast - eine Zeichnung

Eine Pilgerin oder Tierhüterin sitzt unterwegs auf einem Stein. Neben ihr abgelegt der Rucksack, ein Korb mit Eßwaren, eine Flasche zu trinken. Mit dabei: ein Pony, ein Schaf, ein Schlittenhund und ein Hase. Alle haben die Augen geschlossen. Ein Vogel fliegt in die verträumte von stiller Einheit geprägte Szene. Im Hintergrund ein Weg mit einer Kirche,  Bayerwaldberge und ein Berg mit Gipfelkreuz. Ganz rechts ein Bäumchen mit Palmkätzchen, welches auf die Zeit vor Ostern hinweist.

Zeichnung zum Vergrößern anklicken

Dabei sein

  Trotz sehr vieler Bewerber freue ich mich, dass ich bei der Viechtacher Ausstellung dabei sein darf mit drei größeren Bildern. Denn der Pl...