Freitag, 7. April 2017

Arco - "Der Hund, der mich braucht, findet mich..."

Begrüßung im Eingang Stufferhaus. Foto: Adelheid
Finde Dori
 Als gestern ein gewisser Herr Raster zum Hof kam, mit seinem Hund Arco, und mich fragte, ob ich auf seinen Hund am Wochenende aufpassen könne, sagte ich sicherheitshalber mal "Ja." Denn ich könnte ja bei einenm "Nein" Glück verpassen! Das Ehepaar Raster ist bekannt mit Xaver. Es sind schon ältere Herrschaften, die Arco vor 7 Jahren als Weplen von ihren Kindern, die längst aus dem Haus sind, geschenkt bekommen haben. Doch sie finden keine passenden Leute, die mit Labrador Arco mal spazieren gehen würden, geschweige denn, ihn mal für ein oder 2 Tage übernehmen würden. Und den Gnadenhof-Tieren von Dorothea geht es sehr gut, hat sich herumgesprochen. "Fragen wir sie mal..." werden Rasters sich gesagt haben.

Nach dem Verlust von Hündin Lay gab es für mich nur einen Satz zum Thema "neuer Hund": "Der Hund, der mich braucht, findet mich!" Und nun tritt Arco auf die Bildfläche, überraschend zeitnah.

Arco is ein vollkommen friedlicher Fanḿilienhund. Er kommt mit Menschen, Hühnern, Schafen, Katzen und was sonst noch so in der Welt umherläuft und fleucht gut aus, er ist extrem gutmütig und einfach nur lieb. Bevor ich jedoch Arco für 2 Tage übernehme, möchte ich ihn gerne näher kennenlernen. Und heute habe ich gewonnen! Eine Baldriantablette und 2 Aspirin gegen Ohrensuasen - und eine neue Tür tut sich auf. "Bei Ihnen, Frau Dorothea, ist unser Hund in besten Händen!" Dori: "Ein Geschenk des Himmels..."

Teepause nach einem großen gesunden Wald-Spaziergang. Foto: Lars aus München

Dienstag, 4. April 2017

Die Gestaltung des Altars mit den ersten Frühlingsblumen

Viele von Euch wissen, dass ich den Altar der Christuskirche Viechtach gestalte, und das seit vielen Jahren. Zusammen mit den Geschöpfen der Natur, wandle ich durch die Jahreszeiten, genannt "das Kirchenjahr". Es gibt auch den Satz: "Christus ist das Kirchenjahr". Jede Blüte möge ein Gebet sein, ein Bitt- oder Dank-Gebet. Ich bringe, was ich finde. Notfalls über Zäune klettern :) Aus der Gnade leben.

Hier: Blausterne, Himmelschlüssel, Krokus, Primeln, Buschwindröschen, Weidenkätzchen. Der Altar ist für den vergangenen Sonntag JUDIKA, das heißt: "Gott, schaffe mir Recht."(Psalm 43,1). Wir befinden uns in der vorösterlichen Passionszeit, auch Fastenzeit genannt. Die liturgische Farbe dieser Zeit ist violett.

Psalm 43:

1Verschaffe mir Recht, o Gott, und führe meine Sache wider das unheilige Volk und errette mich von den falschen und bösen Leuten.
2Denn du bist der Gott meiner Stärke; warum verstößest du mich? Warum lässest du mich so traurig gehen, wenn mich mein Feind dränget?
3Sende dein Licht und deine Wahrheit, daß sie mich leiten und bringen zu deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung,
4daß ich hineingehe zum Altar Gottes, zu dem Gott, der meine Freude und Wonne ist, und dir, Gott; auf der Harfe danke, mein Gott!
5Was betrübest du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, daß er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.

Samstag, 1. April 2017

Die Grenzland-Erscheinung

Eine Reiterin sitzt gefühlvoll auf ihrem Pferd. Das Pferd schaut auf einen gewissen Punkt. Wohin wohl?


Auf dem Dach der Kapelle sitzen zwei Tauben und turteln miteinander. Eine der Tauben sieht aus wie die Taube Universum vom Gnadenhof Xaverhof. An die Kapelle ist ein Taubenschlag gebaut. Vom Kapellenturm aus gehen Lichtstrahlen über den Schlag nach unten. Wohin gehen diese Strahlen wohl?

Ein Wolf steht fest und blickt in die Umgebung. Was umgibt den Wolf?

Dies ist die Vollansicht des Gemäldes "Die Grenzland-Erscheinung". Dieses vor über 10 Jahren begonnene Bild hat sein Geheimnis aus dem Auftragen von vielen Farb-Schichten, die sich über die Zeit in verschiedenen Malphasen entwickelt haben. Vor einer geöffneten Architektur mit mystischem Hirsch zwischen zwei großen Bögen, welche den Blick in eine Bayerwald-Böhmerwald-Landschaft frei geben, begegnen sich zwei Reiterfiguren. Ich denke bei den beiden an den Heiligen Wolfgang (rechts unten) und an eine Pilgerin (im Mittelfeld). Beide Pferde sind fasziniert, ja aufgeregt, weil da ein Wolf ist. Der Wolf steht ruhig und fest. Die Figuren mit ihren Pferden und der Wolf sind von visionärem hellen Weiß umgeben. Dadurch wird der Gedanke einer Geschichte, eines Traums, einer Vision, Erscheinung hervorgehoben, betont. Der Wolf hat verschiedene Bedeutungen. Es könnte ein Bayer-Böhmerwald-Wolf sein, die Landes-Grenzen überschreitet. Es wurden in jüngster Zeit in der Region wieder frei lebende Wölfe angesiedelt. Es könnte auch der sagenhafte Begleitwolf des Heiligen Wolfgang sein, der gerade beschließt, ab nun Begleitwolf zu sein. Oder es könnte ein wolfsähnlicher Hund sein, der demnächst die Pilgerin als seine Herrin auswählen wird. Die beiden liebenden Tauben spieglen die innige Beziehung von Pilgerin und Wolfgang wider. Der an die Kapelle angebaute Taubenschlag bedeutet Verständnis für Vögel seitens des Dorfpfarrers und seiner Gemeinde und das fröhliche unbegrenze Einkehren des heiligen Geistes als Taube in einer intakten christlichen Gemeinschaft. So wie das Gemälde in vielen Schichten gemalt ist, können auch viele Geschichten darin gesehen werden, je nachdem, was der Betrachter erkennt oder imaginiert. Dieses Bild in relativ großem Format in Mischtechnik habe ich vor zwei Tagen in einem herrlichen Anflug von Inspiration vollendet. Es fehlten nach über 10 Jahren Pause der Wolf, die Tauben und der Taubenschlag mit den Lichtstrahlen, vom Kapellenturm in Richtung Wolfgang ausgehend. Ich werde das Bild morgen auf die Reise zur Bad Kötztinger Kunst-Ausstellung schicken, zusammen mit dem Gemälde "Ereignis am Gunthersteig". Aus Platzgründen gehe ich davon aus, dass die Jury nur eines der beiden Bilder in der alten Kirchenburg präsentieren wird.

"Die Strahlen gehen überall hin." (Kommentar von Gelia)
"...ungewöhnlich für dich das klare Violett des russisch anmutenden Kirchendaches hinter dem die gesamte Szene dominierenden Hirsch, der die Begegnung zwischen Wolfgang und der Pilgerin unter sich gelassen-souverän geschehen lässt..." (aus dem Kommentar von Caro La)

Mittwoch, 29. März 2017

Universums Gruß


Universum und See genießen Sonne und Aussicht.
 An solch einem Frühlingstag dürfen die Tauben endlich mal einen Ausflug machen. Der Raubvogel Habicht ist noch nicht informiert. Jeden Tag auszufliegen wäre für unsere Tauben zu gefährlich, denn dann wittert irgendwann aus dem nahegelegenen Wald der Habicht diese aus seiner Sicht wohlschmeckenden Leckerbissen.

Hier seht ihr Taube "Universum" auf dem Dach, die weiß-schwarze Schönheit, mit iherm Partner "See". Die beiden  haben zwei süße helle Kinder im Nest im Schlag, die sie versorgen. Das ist ein Glück, denn speziell Universum ist immer eine weite Strecke zu ihren ursprünglichen Schlag zurück geflogen, wo alles verschlossen worden ist, wo niemand sich kümmert und wo sie nicht erwünscht ist. Jedes mal konnte ich sie Gott sei Dank dort wieder bei Nacht und Nebel rausholen, wenn sie sich zwischen Bretter hindurchgezwängt hatte und wartete. Sie war ihrem Ursprungsort treu, was bei Brieftauben tief eingraviert ist. Durch Brüten und Aufzucht von Jungen können Brieftauben an neue Orte besser umgewöhnt werden. Welch eine Freude zu entdecken, dass Universum Kinder hat! Ob sie nun bleibt? Wir hoffen!

Universum und See
Als ich auf dem Pony-Rondell gerade mit dem Besen kehre, kommt Universum dreimal vom Dach herunter geflogen, dreht eine Runde dicht über meinem Kopf, die Flügel in großer Grazie abgesetzt gegen den blauen Himmel. OOOO, das wäre ein Foto gewesen! Da lässt sie sich kurz ganz in meiner Nähe am Schaf-Brunnen nieder. Ein Gruß? Ein Dank aus dem Universum??

Universums Gruß

Montag, 27. März 2017

Der Kloa Mo und die Erde - eine Bildergeschichte aus einer anderen Welt

Der "Kloa Mo" (Anton, 68 Jahre alt) kommt gerne zum Xaverhof. Er hat verschiedene interessante Hobbies. Eines davon: Die Erde der "Scherhaufen" (=Maulwurfhaufen) sammeln. Er füllt die Eimer mit der Erde und lagert diese später um in Wannen, die er irgendwo für irgendwas deponiert. Er sammelt auch gerne Wasser aus Xavers Quelle in Kanister und gießt sorgsam die Bäume im Wald. Das Maulwurf-Hobby hat den Vorteil, dass als Neben-Effekt die Weide schön gepflegt und von den störenden Maulwurf-Hügeln befreit wird, bevor diese fest in Gras einwachsen.

Der Kloa Mo ist hoch konzentriert. Die Schafe grasen ebenfalls hoch konzentriert.

Die Herde nähert sich friedlich grasend dem Kloa Mo.

Ein trautes Miteinander

Der Kloa Mo lässt sich von den sich nähernden Tieren nicht beirren. Er denkt nur an Erde und leistet Schwerarbeit.

OH1 Donna hat den Eimer umgeworfen!

Sowas!!


Donna weiß nichts von ihrer Untat. Der kloa Mo sammelt die verschüttete Erde wieder in den Eimer.

Freitag, 24. März 2017

Abbau der Gnadenlicht-Blechbilder-Installation in Münchshöfen

Der Schnee ist geschmolzen. - Nach 4 Monaten "Gnadenlicht" in Münchshöfen am Pilgerweg St.Wolfgang auf 850 Metern Höhe Der Schnee ist geschmolzen. - haben wir - das sind Adelheid, Friedel, Xaver und ich  - nun mit neuer alter Frische und Elan die 13 Blechbilder in einem Zuge fröhlich abgebaut. Die neue Saison mit neuen Ideen kann kommen!

Marienfigur und Wolf werden neben allen anderen Bildern und Figuren ins Pilger-Kunst-Transport-Auto von Stufferfamily geschichtet. Die vielen Holz-Stämme und Stempen bleiben noch vor Ort eingesammelt und aufgeschichtet, bis wir eine weitere Fuhre mit Anhänger unternehmen.

Pause: Xaver mit Kuchen und Wauwau

Heim in den Stall: Adelheid und Xaver tragen die Figur des heiligen Wolfgang mit Schaf
DANKE! TOLLE TEAMWORK! Wir haben wie immer bei solchen Werk-Aktionen viel gelacht! LOVE!

Donnerstag, 23. März 2017

Haus-Hirsch und mystische Findelhölzer

Dieser Hirsch am Stuffer-Haus mit Holz, also "Hirsch am Haus im Wald", wirkt besonders dadurch mystisch, oder "keltisch", weil ihn zwei ganz besondere Fund-Hölzer begleiten. Sie habe eine Geschichten-erzählende Form. Die Hölzer sind Geschenk-Findelhölzer von Gelia und Willibald. Diese Holz-Kleinodien mir zu schenken ehrt mich, denn das bedeutet, dass mir-Dori eine wurzeltiefe Beziehung zum Leben im Wald zugetraut wird. Beim Haus-Hirsch hoffe ich, den sprechenden Hölzern einen passenden Ort zu-geortet zu haben. - - Grüße hier und heute zum Fuß des Kaitersberges, wo Gelia und Willibald wohnen!

Zu Xavers erstem Sterbetag am 7. Mai 2025

Xaver schläft im Wald bei der Wolfgangskapelle   Wie soll ich passende Worte finden um zu beschreiben, wie das war mit Xavers Leben und Ster...