Montag, 12. Januar 2026

Kyrilla darf sich ausruhen

Kyrilla schläft sanft ein
 Es schneit

 Der Tag beginnt mit viel Schnee. Autorichtemann Konrad erklärt sich bereit, mit zum Xaverhof zu fahren und dort Schnee zu räumen. So ist ein besseres Durchkommen, denn ich weiß nicht, was mich dort erwartet. Sylvia, tapfere Copilotin, natürlich dabei. 

Wo ist Kyrilla? 

 Normalerweise kommt Kyrilla immer herbei gestaxt - anders kann ich ihren Gang in letzter Zeit nicht nennen. Schon am Vortag war sie wieder gestürzt und lag flach am Boden. Nadine hatte alle ihre Kräfte aufgewendet, um sie wieder aufzurichten, denn Seitenlage ist für ein Schaf tödlich. Wie hast du denn das alleine geschafft, Nadine? "Wenn mein Kind unterm Auto liegt, dann habe ich die Kraft und hebe das Auto hoch.." 

  Die Gelenke sind verschlissen   

Ich hatte daraufhin noch am selben Abend den Tierarzt gerufen, der hat ihr ihre gewohnte, bewährte Langzeit-Cortisonspritze verabreicht. Diagnose: Drastisch verschlechterte Arthrose im Hüftbereich, bedingt durch die starke Kälte.

Nicht jedermann kann alles 

Doch heute liegt sie wieder hilflos am Boden. Konrad ist einfach zu gestresst, um mir beim Aufheben behilflich zu ein. Ein Schaf aufzuheben ist nicht jedermanns Sache, so nicht jedermann alte Autos zum Leben erwecken kann oder hohe Schneeberge schaufeln kann, was wiederum Konrad kann. Jedem das Seine.. 

 Er kommt!

So rufe ich in der Not den Johannes vom Erdlingshof um dringende Hilfe. Der eilt durchs Schneetreiben vom Hochgebirge herunter und hilft mir, das arme Tier in ein sicheres Plätzchen zu stellen. 

Hier im sogenannten Kinderzimmer ist Kyrilla sicher. Ein flexibel gestellter Bretterverschlag schützt sie, ohne dass sie ihre Schafskolleginnen vermissen muss. 

 
Vor der Jurte herrscht dichtes Schneetreiben. Feng Shui und Ravenna nehmen - getrennt durch den Bretterverschlag - stillen Kontakt mit Kyrilla auf.
 

Es dauert bis zum Abend, bis der Tierarzt kommen kann. Viele Notfälle und schlechte Straßen machen es ihm schwer. Ich war mittlerweile wieder zu Hause, um mich ein wenig zu stärken. Es zieht an, die Straßen verwandeln sich an einigen Stellen zu Eisbahnen. Karl-Heinz, rät mir dringend ab, unter diesen Bedingungen nochmal zum Hof zu fahren. Doch wie geht es Kyrilla? Ich weiß,  dass sie Schmerzen hat und auch, dass sie sich wahnsinnig anstrengt, nicht umzufallen. Denn sie ist klug und weiß, dass sie nicht mehr aufstehen kann.

Ein guter Freund 

Wiedermal lerne ich Johannes Jung als guten Freund und Tierhelfer kennen. Sofort erklärt er sich unaufgefordert bereit, nochmals seine Station oben in Ogleinsmais, wo der Erdlingshof steht, zu verlassen und sich mit mir durch die eisige Nacht zu unserem Schafskindchen zu durchzukämpfen. "Wir können Kyrilla nicht zumuten, das alles nochmal eine ganze Nacht durchzustehen." 

 Dein Leben ist nun vollkommen 

Kyrilla habe ich schon lange nicht mehr gemütlich am Boden hocken sehen, um in Ruhe wiederzukauen. Was hast du dich angestrengt in der letzten Zeit...... Nun darfst du ausruhen. Dein Leben ist nun vollkommen. Wir sehen uns wieder auf den immergrünen Auen. Fare well, meine Liebe, du fehlst. 

Nun sind es noch fünf Schafe. Fünf wie fünf Blütenblätter einer Rose. 

 
Die Quelle ist nicht versiegt - Feng Shui am Brunnen

Geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen und glimmenden Docht wird er nicht auslöschen (Jes.42,3) 

 


Die beiden Lämmer Kyrilla (Umarmung) und Stella 

40 Kommentare:

  1. oh mein Gott!
    Mir fehlen die Worte.
    dori das muss eine entsetzlich, höllisch anstrengende Nacht für dich gewesen sein. ZU wissen dass ein Tier starke Schmerzen hat, von alleine sich nicht mehr aufrichten kann, ein Todesurteil bei dem selbst eine Spritze nichts mehr ausrichten kann. Man selbst steht dabei und ist hilflos.
    ich kann mir die Situation in dieser Wetterlage vorstellen, hat man sie selbst schon durchlittten. Ja es ist Leid, ein großes Leid, da hilft nur noch beten dass sie sanft einschlafen und sich nicht mehr quälen.
    Vielleicht sagt gar mancher auf einem Gnadenhof, der die letzte Station für ein Tier ist - das wäre Alltag und man muss da durch, es aushalten, doch es ist und bleibt schmerzhaft die Tiere auf ihrem Weg hinauf über die Regenbogenbrücke mental, und seelisch zu begleiten. Ob Mensch oder Tier das macht für mich kaum einen Unterschied, es ist ein lebendes geliebtes Wesen das die Welt verlässt um den Raum zu wechseln und wir können nur versuchen, ihnen den Weg so schmerzlos wie es geht dabei zu helfen. Große TRauer erfasst mich; > auch mein Herz sagt - nun sind es nur noch fünf Blütenblätter einer Rose, welch unendlich liebevolle Beschreibung einer unendlich trauriger Begebenheit auf einem Gnadenhof, Ihr Bettchen voll duftenden Heus wird nun der Himmel sein...
    es brennt hier eine weiße Kerze für sie und dich....
    ein trauriger Tag erwacht und ich sehe ihr nach...
    in LIebe Angel

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    1. Oh a n g e l ******************
      Welch ein Mitfühlen in dieser harten Lage und welch ein Trost, dein bewegtes und bewegendes Dabeisein mit dem Herzen, die mitgeweinten Tränen, die Angst und Not, alles hast du wie Maria in deinem Herzen bewegt. Und die Kerze 🕯️ - - - Kyrilla🌹wird heute von der Tierentsorgung abgeholt - - - das ist Pflicht, das ist ihr Begräbnis und muss durchgestanden werden. Die Nummer anrufen: Bitte Schaf da und da abholen, liegt beim Erzengel Michael neben dem Briefkasten in rosa Decke eingehüllt bei der Straße - okay, ich hab es notiert. . . . Für das unschuldige Wesen leuchtet auf ihrem Weg die Kerze 🕯️ DANKE - - -
      Und nun muss und darf ich die fünfblättrige Rose 🌹beschützen und das Pony und die Friedenstauben. Der Herr rettet und heilt alle und immer und überall, auf seine vollkommene Weise, die wir oft nicht verstehen können, du weißt das, liebe a n g e l. ..
      Ich bin dir im Herzen ganz nahe 🕯️

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  2. Guten Morgen liebe Dori, ich freue mich so sehr, dass du alles so ausführlich und wunderbar erklärt hast und denke lieb an Kyrilla im Himmel...Johannes Jung ist ein megatoller Freund...gestern hatte ich wegen allem vorgestern erlebten einen stillen Tag...deine Copilotin...

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    1. Ganz großen Dank für deinen lieben Kommentar! ich mach später hier weiter, muss kucken, dass ich erstmal meine Pflichten Haushalt und Amelie vom KIGA abholen schaffe. Wann kommt das gemeldete Glatteis?
      Eine Rose für Kyrilla 🌹
      Die Tier-Abholung weiß Bescheid. Nadine hat sie wunderschön und sorgsam zum Abholen gebettet 🌹
      Notfalls hilft mir Johannes (Stuffer!) beim Abholen von Amelie, er hat frei. Jungmänner haben vor so ein bisschen Wetter nicht Angst, aber Karl-Heinz lässt mich unter Gefahr nicht weg. Evtl. geht's heute deshalb möglichst früher zum Hof . . .

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    2. Die KIGA-Abholung fällt nun doch aus, sodass wir vom Wetter her frei planen können für die Schäflein. . . ich melde mich, Frau Copilotin!

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    3. app sagt, ab 12 anhaltender schneefall, ab 18 uhr anhaltender schneeregen....alles liebe, deine copilotin

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    4. Es sind immer noch minus, aber im Vergleich zu gestern wirklich bacherlwarm.
      Die Tierfahrt war wirklich nicht un-heftig, gut, dass du dabei gewesen bist - -
      Auf dem Hinweg gedeckte Schneebahn auf der B 85, mindestens 8 LKW hängten bergauf auf unserer Fahrbahn. Unsere PKW mussten immer warten, bis die Gegenfahrbahn frei war, dann konnten wir wieder weiter fahren, alle hatten gute Winterreifen, wir auch. Gut, dass keiner sich quergestellt hat! Wir brauchten statt normal 10 Minuten eine geschlagene Dreiviertelstunde! Doch der Erfolg gab uns Recht: Die Tiere incl. Spatzen und Tauben hatten echt Hunger =====
      Die Rückfahrt war supergut, alles lief problemlos, gutes Heimkommen und Tiere bestens getröstet. Morgen soll's bis Mittag richtig gefährlich glatt werden. Ich muss Nadine sagen, sie kann den Mittagsdienst weglassen und wir kommen eh dann später. Das würde reichen denke ich.


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    5. Copilotin ist so ein schönes Wort und auch eine schöne Aufgabe

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    6. DANKESCHÖN für diesen Ausspruch 🌹

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    7. hab 2x Schnee geschippt und beim 2.Mal gefühlt, wie die Flocken nässer und nässer wurden

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    8. Das hab ich auch auf der Autoscheibe gemerkt! Der Schnee am Boden war (ist) noch Pulverschnee. Und das ist das Tückische morgen für die Straßen .

      Ich steigere wie Dugelia:
      nass - nässer - am nässesten :)

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  3. o, wieder ein Dorischäfchen im Himmel.
    Was für eine schöne Beschreibung!
    Übrigens: vor rund 19 Jahren war der Sturm Kyrill


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    1. O danke für die großartige Recherche, liebe Gelia! Ja, freilich erinnere ich mich!
      Der Sturm Kyrill war damals voller Wut und hat einiges angerichtet. Kann man vielleicht noch googeln. .
      Damals hat +Carola+ gesagt: "Oje! Kyrilla ist doch der Kyrill, was das wohl bedeutet!"
      Kyrilla war sein Gegenteil. Die Ruhe selbst bis zuletzt. 🌹

      Hast du Infos aus deinem Namensregister wie "Pako = weites Land?"

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    2. Kyrill (oder Kirill/Cyril) ist ein männlicher Name griechischen Ursprungs, abgeleitet von
      Kýrillos, was "Herr", "Meister" oder "Herr" bedeutet, vom griechischen Wort kyrios. Es ist in slawischen Ländern beliebt und wird mit historischen Persönlichkeiten wie dem heiligen Kyrill in Verbindung gebracht, der das kyrillische Alphabet entwickelte, was es zu einem Namen macht, der mit Gelehrsamkeit, Führung und dem östlichen orthodoxen Christentum in Verbindung gebracht wird.

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    3. Großen DANK für die Recherche! Das ist Findegelia *****
      Ich bin ja Fän der kyrillischen Schrift, da spüre ich was wie Heimat. Ich komme ja sozusagen aus der Gegend ===========

      Stufferhaus hat ja auch ein "kyrillisches Türmchen" - das hab ich mir zum 50. Geburtstag realisiert. Erst Holzkern, dann mit Kupferblech überzogen. das war ein großes Projekt eines tollen Spenglers, der sich drauf eingelassen hat! Ich wollte dann zu jedem neuen Zehner ein weitere kyrillisches Türmchen hinzufügen.. es blieb aber dann doch bei einem.

      Ich habe ein Bild mal verkauft, sehr teuer. Es hieß "Kyrillos und Methodius". Ich bereute lange, dass es weg war. Es war in der KÖZ-Kunstausstellung..

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    4. ein kyrillisches Türmchen ist als Symbol schon deutlich genug.
      Weisheitszentrale Stufferhaus.

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  4. Liebe Dori, das war wieder so schwer für dich und all die Helfer mit Kyrilla bei dem Wetter aber jetzt ist sie erlöst von ihren Schmerzen! Traurig war es ....
    Die fünf Blütterblätter halten zusammen durch eure Hilfe!
    Tröstender Knuddel , Elke

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    1. Eine schöne weiße Möwe hat bestimmt gesehen, dass Kyrilla 🌹 nun an einen wunderschönen Ort geflogen ist. Ich sitze hier unten auf der Erde und sehe nur Abschied. Jeder Abschied ist wie ein Abschied für immer, doch meine Träume wissen, dass all das Glück bestehen bleibt, dass niemand verloren geht. "Alles wird euch zweifach erstattet werden"... Die 5 Rosenblätter 🌹 sind eine Freude, sie wirken auf mich sehr fröhlich inmitten des vielen Schnees. HERZ-Grüße in den Norden ****

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  5. JEDER Freund ist in dieser schweren Stunde ein echter Glücksgriff und ein Geschenk von Gott der ihn erschaffen hat und mit Mitgefühl ausgestattet hat...eine Kostbarkeit...das wissen die, die keine mehr haben genau.-- meine Gedanken sind ganz dicht und fliegen über all die weißen Schneewolken zu dir... angel...

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    1. AH deine Gedanken sind die weiße Möwe, die ich im Kommentar an Elke von der Nordsee geschildert habe ****** Das Geschenk von Freundschaft muss behutsam bewahrt sein. Leider gibt es auch hier Abschiede, die wir nicht verhindern können. Danke für diesen wertvollen Gruß 🌹

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  6. Ein harter Winter für Mensch und Tier.
    „Du bist für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast“. (Antoine de Saint-Exupéry - Der kleine Prinz). Diese Verantwortung wiegt oft schwer wenn man sich entscheiden muss ein geliebtes Wesen los zu lassen oder weiter um sein diesseitiges Leben zu kämpfen. Man darf sich dabei selbst nicht verlieren denn andere sind auch auf Unterstützung angewiesen.
    Nun hat Kyrilla es leichter, grast auf ewig grünen Wiesen und wer weiß, vielleicht wird sie zur Schäfchenwolke.
    LG Christiane

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    1. Das Zitat vom Kleinen Prinzen ist wunderschön! Ich danke dir dafür sehr sehr herzlich, liebe Christiane 🌹

      „Du bist für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast“. ..ich möchte diesen Satz mit in goldenen Lettern ins Herz schreiben..

      Wäre bei Kyrilla 🌹 die Chance einer Besserung gewesen, wäre ich durchaus bereit gewesen, sie längere Zeit im "Kinderzimmer" zu halten. Doch jeder Tag wäre für sie nur eine Belastung gewesen. Sie wusste ja vom Instinkt her, dass es das Ende war, dass jederzeit der Wolf kommen würde, wäre sie in der Wildnis. Sie wusste sie muss Stärke zeigen. Das ist ein strenges Gesetz in der Tierwelt. So entschied ich mich aus Verantwortung und Freundschaft für das Gehen lassen. Der Trost ist, dass sie so unendlich sanft entschlafen ist, wie man es sich selber einstmals für sich wünschen würde. Kyrilla 🌹wird, denke ich, nichts dagegen haben, wenn ich sie ab und zu vielleicht mal als Himmelschäfchen male..
      LG Dori

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  7. oh ja liebe Christiane wir sagen Dori, wenn sie zur Schäfchenwolke wird, wird sie sicher auch an unseren Häusern und Grundstücken vorbeiziehen und heruntergucken, sie ist ja weite Wiesen und Felder gewohnt und der Himmel wird für sie dasselbe sein, nur noch weiter und mit Kameraden bevölkert die sie erwartet haben - so würde ich meine Geschichte über sie schreiben und auf ihr aufsitzen wenn ich hochkomme, aufsteigen und mit ihr mit*°fahren..und nur noch zu den anderen hinunter-winken...vielleicht wird sie dann ein klein wenig getröstet...
    das sind doch ganz schöne Gedanken finde ich...man vergißt sie damit nicht... angel

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    1. Das ist eine Liebe-volle Vision und wie ein traumhaft schön gemaltes Bild! Einfach ENGLISCH , liebe a n g e l.

      Das erzähl ich dir was. Als damals die großartige Töpferin Frau von Zaborsky im Sterbebett lag, besuchte sie der Altpfarrer Kittelmann. Sie saß im Bett und las gerade in einem Engelbuch. "Was lesen sie denn hier?" fragte der Pfarrer. "Ich bilde mich fort", sagte sie "ich habe mich nämlich für den Beruf des Engels entschieden, wenn ich gestorben bin."
      Frau von Zaborsky war eine meiner ersten Lehrmeisterinnen. Ich war damals so etwa 10 Jahre alt. Sie wohnte weit hinten im Tal in einer kleinen Hütte. Noch heute habe ich einige Tonvasen, irden und einfach und sehr wertvoll, die in der Kirche für die Altarblumen bereit sind. Die dürfen nie kaputt gehen , und ich konnte sie bisher immer bewahren und verwenden. Ob meine Nachfolger darauf mal mit Respekt achtgeben steht in den Sternen, den woher sollen die wissen, wer sie getöpfert hat?.
      Jetzt aber Gute Nacht und lass uns was Schönes träumen 🌹

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    2. Und ich danke dir auch für deine einfühlsamen und wahrlich großartigen Gedanken in deinem aktuellen Blogpost zum Leben für - ja FÜR einen stillen, nicht kommerziellen Gnadenhof, wo Mensch und Tier einzig aus der Gnade leben. Keine Leistung, ja, die schon auch, doch vor allen Dingen Gnade. Sein Leben hingeben und dafür Leben bekommen. Und ein großes DANKE auch an Christiane und Erikas großartige Beiträge in deinem Blog 🌹🌹🌹
      Liebste Herzensgrüße!
      P.S.: Also gestern war die Fahrt zum Xaverhof wirklich beschwerlich! Ich war in einer Art "Zwickmühle": Entweder sofort durch den Schneefall oder über glatte Eisstraßen. Ich entschied mich für ersteren "Weg, zum Glück von Gnade begleitet. Sowas kann und will und sollte ich nicht so oft riskieren!! - - -

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  8. Guten Morgen, liebe Dori! Gestern in der Frühe las ich über das tapfere Schaf Kyrilla und war so traurig und voller Tränen. Bin ich immer noch, denn wenn ein Tier geht, ist es mir sehr sehr nah. Sie sind so besondere Gefährten und wir wissen nie ganz genau, was sie denken und fühlen. Um so wichtiger ist es, dass sie in der Obhut guter Menschen sind, die sie respektieren und mit ihnen fühlen.
    Ich hoffe, dass sie nun dort ist, wo es keine Schmerzen mehr gibt - dafür aber sicher das eine oder andere Schaf und Tier aus ihrem Erdenleben

    Auch dir mein tiefes Mitgefühl, liebe Dori!
    Alles Liebe und Gute
    Erika

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    1. Liebe Erika, ich danke dir von Herzen für den Mitgefühl und Verständnis für unsere Freunde und Lebensgefährtinnen, Mitbewohner und Erdengenossinen, die Tiere. Kyrilla war immer sehr bescheiden und zeigte auf ihre Weise ihre Stärke. Sie wurde 14 Jahre alt und kam als richtig zahmes Lamm zu uns, weil sie sich deutlich dem Schafscherer genähert hat: "Nimm mich bitte mit!" Obhut ist ein wunderschönes Wort, auch Respekt und Mitgefühl. Wir zollen unseren tierischen Schwestern und Brüdern sehr viel Dankbarkeit 🌹
      Ganz herzliche Grüße zu dir!
      P.S.: Stärke zeigen, heißt es in der Tierwelt. Gilt das nicht auch sehr oft bei uns Menschen, damit nicht die Horde über uns herfällt?

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  9. Ob Hund, Katze, Igel oder jetzt bei dir Schaf,
    es ist immer traurig, wenn sie uns verlassen.
    Im Tierhimmel wird es ihr nun gut gehen und das sollte uns trösten.
    ♥lichst Jutta

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    1. Danke liebe Jutta 🌹ich fühle dein Mitgefühl, weil ich aus all den Jahren unserer Freundschaft weiß, dass du eine innige Beziehung zu den Xaverhof-Tieren hast. Herzlichste Grüße!

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  10. Liebe Dori,
    ich möchte dir und deinen Helfern danken was ihr für die Tiere leistet.Möge Gott euch und die Vierbeiner segnen auf eurem Weg.
    So viel Todesnachrichten auch hier und nun brennt noch eine Kerze in meinem Hauskapellchen für Kyrilla.
    Alles Liebe.
    Gruß Helga
    https://file1.hpage.com/007968/29/bilder/grablicht1.gif

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    1. Danke für das lebendige Grablicht, ich habe geschafft, es aufzurufen. Wie still es leuchtet!Deine Herzenswärme ist ein wunderbarer Trost 🕯️

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  11. The bitter cold of winter is hard for humans and animals alike. Kyrilla will not have to suffer the cold any more. I'm sorry for your sadness. You loved her so much.

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    1. Granny Marigold hat gesagt:
      Die bittere Kälte des Winters ist hart für Mensch und Tier. Kyrilla muss nun nicht mehr frieren. Es tut mir leid, dass du traurig bist. Du hast sie so sehr geliebt.
      Dori antwortet:
      I knew her since she was a small lamb. She was my child. I'm sad to loose now the third old sheep since November.

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    2. Ich kannte sie, seit sie ein kleines Lamm war. Sie war wie mein Kind. Es schmerzt mich, nun schon das dritte alte Schaf seit November zu verlieren.

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  12. Eine rührende Schafsgeschichte, sie hat es bestimmt sehr gut bei euch gehabt. So ähnliches hatte ich als Kind auch schon erlebt, ein von mir mitaufgepäppeltes Schaf konnte nicht mehr gerettet werden. Die Trauer war sehr groß, aber das ist auf dem Land die Wirklichkeit, Leben und Sterben gehen Hand in Hand, Stadtleute haben davon keine Ahnung.
    Liebe Grüße
    Edith

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    1. Danke, liebe Edith, für diesen wertvollen Beitrag. Da lerne ich ein kleines Edith-Mädchen kennen, wie rührend 🌹
      Es ist jedesmal ein Einschnitt, wenn eines meiner Tiere sein Leben lassen muss. Doch solange wir hier auf der Erde weilen, sind Leben und Tod Geschwister. Auch Bruder Tod kann ein Freund sein. "Weil ich Jesu Schäflein bin, freu ich mich doch immerhin über meinen guten Hirten.....und nach diesen schönen Tagen werd' ich endlich heimgetragen in des Hirten Arm und Schoss, Amen, ja mein Glück ist groß"singe ich unter Tränen..
      Liebe Grüße!

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  13. Dori, this is such a lovely and touching story about the sheep! Your photos are so beautiful! I am so sorry for your sadness, dear Dori. Losing an animal is so difficult! My heart goes out to you. Sending you much love and warm hugs.

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    1. Linda hat gesagt:
      Liebe Dori, deine Geschichte über das Schaf ist so schön und berührend! Deine Fotos sind wunderschön! Es tut mir so leid, dass du so traurig bist, liebe Dori. Ein Tier zu verlieren ist so schwer! Ich fühle mit dir. Ich sende dir ganz viel Liebe und eine herzliche Umarmung.
      Dori antwortet:
      Even in the midst of tears there is a hope, and a braveness. For a lamb the flock is more important, than the mother. And also for me I have to be thankful to have still a little flock. My greetings to you, dear Linda 🌹

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    2. Selbst inmitten der Tränen gibt es Hoffnung und Mut. Für ein Lamm ist die Herde wichtiger als die Mutter. Und auch ich bin dankbar, dass ich noch eine kleine Herde habe. Herzliche Grüße, liebe Linda 🌹

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  14. AUS EINEM FRÜHEREN BLOGPOST GEFUNDEN:
    Warum heißen Cyrilla und Stella Cyrilla und Stella?

    Ich kam auf die Namen recht schnell. Am Tage ihrer Ankunft las ich in meinem Tageskalender einen schönen Spruch eines gewissen Cyrill von Alexandria:
    "Wenn ich jemanden für das Christentum gewinnen will, lasse ich ihn in meinem Hause wohnen." Das gefiel mir. Also stand fest, ein Schäfchen wird Cyrilla heißen, schön slavisch.

    Und Stella? Hilde erzählte mir: St. Wolfgangs Mutter Gertrud hatte vor seiner Geburt eine Vision: Sie sah, dass sie einen Stern im Leibe trage. Wirklich wurde ihr Sohn ein leuchtender Stern, ein herrliches Kirchenlicht der deutschen Lande. (von Biograph Otto, Anfang 11. Jahrhundert, im Bistum Freising geboren).

    Und weil meine Schafe ja vom Ursprung her "Wolfgangs-Schafe" und Wolfgangs-Schaf-Modelle sind, wählte ich für Stella den Namen Stella. Ich hätte sie auch "Stern" nennen können, aber ich nannte sie Stella, das kann ich schöner rufen, wenn sie MÄH-Ä-Ä-Ä sagt, und es klingt (ist) weiblich. Übrigens dürften sie dem alter nach etwa an Ostern geboren sein!

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Hinauf zur Wolfgangkapelle: Blechtiere unterwegs

Auf dem Kreuzweg zur Wolfgangskapelle   begegnet uns eine Herde Blechtiere     Entspannt stehen oder sitzen die Tiere im Hochwald  Der Ziege...