Donnerstag, 26. März 2026

Ein Missionar berichtet

Einfachstes Leben im Südsudan - Foto: Frank 

Den Menschen helfen, sie speisen und ihnen das Evangelium nahe bringen

 Freundschaft 

 Seit 15 Jahren ist er Missionar: Frank aus dem Schwarzwald. Im Südsudan hilft er zusammen mit seiner Familie und einigen Glaubensgeschwistern Flüchtlingen, die im Nordsudan bekriegt wurden. Pfarrer Roland Kelber und seine Frau Debora haben ihn eingeladen im Gottesdienst in Viechtach etwas über seine Tätigkeit zu erzählen. Debora hatte ihn bei einem christlichen Seminar kennengelernt. Es entstand - dank e-mail - eine langjährige Freundschaft. 

 Flüchtlinge, Strohhütten, Saaatgut 

 In einer spannenden Präsentation zeigte Frank Bilder des afrikanischen Ortes, wo er tätig ist und berichtete über die dortige Situation. Keine Straßen, kein Strom, ärmste Verhältnisse. Damit diese Menschen wieder ihre traditionelle Landwirtschaft betreiben können, kümmert sich der engagierte Organisator um entsprechendes Saatgut, welches - alles in Handarbeit - verteilt und zur Aussaat bereitgestellt wird. Im Wechsel zwischen staubiger Trockenzeit und nasser Regenzeit wird mit einfachsten Mitteln das Nötigste zur Grundernährung gesät, gepflegt unter Gottes Segen geerntet. 


Verteilung von Saatgut - Foto: Frank
 Berufung und Erfüllung

 Frank fühlt sich als christlicher Missionar berufen. Er investiert all seine Zeit und Kraft in seine Aufgabe. Dabei erfährt er eine große Erfüllung. Die Hinführung und Begleitung in den christlichen Glauben der im muslimischen Glauben verankerten Menschen geht dabei einfühlsam und Schritt für Schritt vor sich. 

Der Friedefürst

 "Alle Menschen tragen in sich eine große Sehnsucht nach Frieden. Jesus ist bei Jesaja der prophezeite Friedefürst. Nur er kann allein den wahren Frieden geben", ist der junge Missionar überzeugt. Jesus habe die 2000 gespeist und ihnen das Evangelium gebracht. "Auch wir helfen den Flüchtlingen zur Speise und verkündigen ihnen das Evangelium." Frank ist zutiefst ergriffen von Jesu Botschaft und Auftrag: Geht hin in alle Welt! Getauft wird in stehendem, etwa einen Meter hohen Gewässern, Tümpeln, die sich in der Regenzeit bilden.

Das Ziel des christliche Glaubens

 Der spannende und bewegende Vortrag mit vielen beeindruckenden Bildern fand im Gemeindesaal statt, in welchen die evangelische Kirchengemeinde während des Gottesdienstes umzog. Danach gab es noch Raum für Fragen oder für weitere Beiträge.
"Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wenn wir mit Jesus rechnen, kommen wir zum Vater." bekräftigte der Referent. Als Abschlusslied vor dem Segen wünschte sich der Glaubensbote das Lied "Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte."  Pfarrer Roland Kelber begleitete alle Lieder mit dem Keyboard.

 

20 Kommentare:

  1. soooo spannend....toller Missionar....

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    1. Ich war selber so ergriffen, sowohl von Frank, als auch von dem, was er berichtet hat. Seine Kinder sind noch klein. Sie wachsen ohne den ganzen Zivilisations-Stress au - ein Vorteil in Anbetracht der Schäden, welche die digitale Welt an Kindern und Jugendlichen z.T. anrichtet.

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  2. das erinnert mich an Bernhards Afrikareisen, wo er eine Fabrik baute für Miniöfen, die besonders wenig Holz brauchten

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    1. Bernhard hat wie immer ganze Arbeit geleistet - mutig und einfühlsam - Sektor Hilfe zur Selbsthilfe - Umgang mit Ressourcen - Menschlichkeit - Herzlichkeit - Lebenszeiteinsatz -

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    2. wunderschöne treffende und nicht endende Wertschätzaufzählung!

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    3. verdientermaßen ******
      auch in anderen Bereichen z. B: Altenbetreuung!


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  3. Hildegard Weiler26. März 2026 um 09:36

    Auch der heilige Wolfgang ging solche Wege der Ergriffenheit über Jesus und zog weite Strecken in den von wilden Tieren bewohnten Urwäldern Bayerns und Böhmens, um Christi erlösende Botschaft zu verkünden.

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    1. Urgroßmama Milda sagt immer:
      "Das macht alles der liebe Gott."
      UND:
      "Dein Glaube hat dir geholfen!"

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  4. Das geht aber nur über Johannes Kaptiel 3 (von Anfang an lesen), liebe Dorothea

    LG Bernhard

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    1. Ja, da ist es sehr deutlich gesagt, warum Frank sich berufen fühlt, den Weg der Mission zu gehen. Was mich auch angesprochen hat, war Franks Erläuterung des "Friedefürst" aus Jesaja. NUR ER kann wirklich wahren Frieden machen..

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  5. Antworten
    1. Auf einmal bin ich in Afrika gelandet, als ich am Sonntag in die Kirche ging. .

      Man hat mich übrigens schon mal "Afrikanisches Märchen" genannt. Andere "Nordisches Märchen" . Hat - denke ich - was Geheimnis oder mit Ursprünglichkeit zu tun. Ich winke zur Nordsee hinauf! Ich genieße unsren Wohlstand und bin froh, meine geistige Heimat zu kennen.

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  6. I'm sure many were blessed by this missionary's report!

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    1. Granny Marigold hat gesagt:
      Ich bin sicher, dass viele durch den Bericht dieses Missionars gesegnet wurden!
      Dori antwortet:
      What a blessing light is shining from these your words - and also from your peaceful and simple lifestyle!

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    2. Welch ein Segenslicht strahlt von deinen Worten aus – und auch von deinem friedlichen und einfachen Lebensstil!

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  7. Eindrucksvolle lebendige Bilder die das Alltagsleben zeigen, dazu ein ganz spannender Bericht wie man Glauben und Leben miteinander verbinden kann. Wie er das macht ist beeindruckend erzählt, denn ich stelle mir das nicht ganz einfach vor. es braucht viel Einfühlungsvermögen in die Mentalität der Menschen, die man sicher am besten über die Kinder erreicht, die immer neugierig gespannt auf Neues unbekanntes sind...den Vortrag von ihm hätte ich mir gerne angehört ist es doch ein altes Bedürfnis des Helfens und Wirkens...das wir auf die eine oder andere Weise in uns tragen.
    ein ganz toller Beitrag was sich so alles bei Euch ins Leben einfügt , wenn man unbeirrt dem Weg des Glaubens und Gutem folgt...ein toller Missionar......
    ganz liebe Grüße angel

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    1. Ganz ganz wunderbar bist du wieder ein Teil des Geschehens, liebe a n g e l !
      Man muss nicht unbedingt in ferne Länder, auch direkt vor der Tür ist das Feld weit und lädt ein, Hungrige zu speisen. Frank zeigt den Weg der Mitgefühls und der Lebensrettung . Auch Katzen kann man das Evangelium predigen, indem man Hilfesuchende tröstet und ihnen ein Schälchen oder zwei zu Essen reicht und ihnen ein Kissen zum Ruhen anbietet.
      SEGEN SEGEN SEGEN

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  8. Das klingt fantastisch, es ist ein Geben und Nehmen...so sollte es überall sein. Auf dieser Welt muss wirklich kein Mensch hungern. LG Romy

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    1. Warum ist eine gerechte Verteilung der Nahrungsmittel so unmöglich? Geben und Nehmen wäre doch die natürlichste Sache der Welt ..
      Liebe Romy, ich wünsche deiner persönlichen kleinen Garten-Aussaat viel Erfolg! -
      Das Weizenkorn muss in die Erde versenkt werden und sterben und dann erst bringt es viel Frucht.
      LG Dori

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