Donnerstag, 15. August 2013

Sommergäste


Hier habe ich eine Tuschezeichnung von einer Tisch-Szene angefangen. Inspiriert hat mich das Wort: "Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der Herr" (Sacharija 2, 14).

In diesem Sommer durfte ich bereits etliche wertvollste, liebenswerteste Gäste beherbergen. Manchmal sind wir viele, manchmal wenige zu Tisch. Es ist ein großer Tisch, der auf jeden Fall immer belebt ist, egal, ob viele oder wenige an ihm sitzen.

In der Zeichnung seht Ihr, dass einige Personen bereits individuelle Formen und Gesichter haben, andere sind noch umrisshaft. Die Situation ist noch offen, genauso wie in Wirkichkeit: Einige Sommergäste waren schon zu Tisch und haben reiche Erinnerungen und Gespräche hinterlassen, einige werden noch kommen.

Vielleicht lasse ich diese Zeichnung unvollendet, so wie auch das Kommen der Sommergäste immer in hoffnungvoller, nicht festgelegter Erwartung des Neuen sein soll. Vielleicht aber stelle ich mich auch der Herausforderung des Zeichenblattes und führe die Skizze zur Fertigstellung.

Erste Rohform

Dienstag, 13. August 2013

Aufstieg zur Wolfgangskapelle


Über alte bemooste Granitstufen führt der nach oben immer steiler verlaufende Kreuzweg durch den Wald hinauf zur wildromantisch gelegenen Wolfgangskapelle.

Hier unterwegs: Christine und  Philippe aus Tours mit Tochter Sophie und Hildegard Weiler

NÄHER

ABSTIEG

Sonntag, 11. August 2013

Pilger mit Schafen unterwegs - der Tröster spricht


Der Tröster spricht:

"Sei unbesorgt, ich werde dich wiederherstellen und dir deine Gesundheit wieder zurückbringen. Ich hole dich heraus aus dem Elend dieser Stunde, wenn du mich nur anrufst. Ich eile zu dir zu kommen und gebe dir all deinen Mut zurück, den du meinst verloren zu haben. Ich komme, du musst mir nur die Hand reichen, und ich führe dich in einen sonnigen freien Raum, da sollst du stehen. Du wirst wieder deine Mitte spüren. Keine Angst und Sorge vor der Zukunft soll dich zunichte machen. Mir ist alles möglich, es ist mir ein leichtes, dir zu helfen. Ich will dir meinen Geist senden, der dich das alles bewältigen lässt und dir eine Weite und Kraft verleiht, die alle schädlichen Hemmnisse und Wirkungen leicht überwindet. Bedenke, wie oft ich dich schon restauriert und geheilt habe und dich vollkommen unbeschadet in neue Perspektiven gestellt habe. Vertraue nur MIR, ich helfe dir. Ich bin bei dir. Lass dich nicht erschrecken, wenn Menschen dich anscheinend verlassen. Meinst du nicht, ich kann dir vollkommener helfen, und alle deine Probleme lösen? Mir stehen alle Mittel zur Verfügung. Ich stelle dich wieder her und bringe dir alles Verlorene zurück und noch mehr!"

(sehr frei nach Kempen/Dyckhoff III/30 und eigene Erfahrung, 7.August 13)

Die Zeichnung ist die Rückseite der Zeichnung "Immer wieder aufbrechen" und heißt "Pilger mit Schafen unterwegs".

Samstag, 10. August 2013

Die sieben Soma-Katzen

CHONKO spielt Klavier
Die Soma-Katzen sind sieben Katzen, die in Tokyo in die Wohnung von Familie Soma aufgenommen wurden. Hanna Soma hat mir erzählt, das alle sieben Katzen schon mal in der kleinen Hütte am Fujiama mit Familie Soma Urlaub gemacht haben. Sie sind mit dem Soma-Auto dort hin gefahren, liefen dort einige Tage in der Natur frei herum und sind danach alle sieben wieder brav mit dem Auto zurück in die Somawohnung nach Tokyo gefahren.

Hier stellt Euch Hanna die einzelnen Katzen kurz vor:

 KUMA: ein Passbild von ihr. "Kuma" heißt Bär, obwohl sie eine Katze ist :) Kuma ist die Katze, die sich um Jojo gekümmert hat, als er krank war. Sie mag ihn EXTREM :)
FUSA: im Kartonhaus. Sie hat die weichsten Haare - vielleicht wie Biau!
CHIBI: heißt "klein", obwohl er die größte Katze ist :) Weil Chibi der jüngste Kater im Somahaus ist und am Anfang war er kleeeein :D
KOMA: besitzt den höchsten Platz im Somahaus (Koma ist extrem schüchtern, also sieht man sie selten).
 BIO(die große) & CHIBITA und Quu(die kleinen): Der Bio ist der älteste Kater im Somahaus, d.h. die erste Katze vom Somahaus :) der Chibita ist als Kind gestorben, weil er krank war. deshalb hat er nur eine kurze Zeit im Somahaus gewohnt.
 Quu: Sie ist kleiner und etwas dicker als die anderen :) Sehr freundlich, sie kommt zu jedem, um zu grüßen :)
Nochmal: CHONKO:  Sie ist die große Schwester von Fusa, Kuma und Koma.

 Jede Katze hat eigentlich mehrere Namen und Nachnamen auch dazu. Aber ich hab nur die "Hauptnamen" geschrieben :) sonst kommt alles durcheinander :D

Viele Grüße, 
Hanna

Donnerstag, 8. August 2013

Katzen brauchen Schutzengel - zum Internationalen Katzentag

Schutzengel mit schwarzweißer Katze
Heute, zum "Internationalen Katzentag" - ein Projekt, welches ausgeht vom "International fonds for animals", möchte ich euch drei weitere Blecharbeiten zum Thema "Schutzengel mit Katze" zeigen.

Die Katze ist seit zehntausend Jahren Begleiter des Menschen. Also seit einer Zeit, als der Mensch noch keine festen Behausungen kannte, sind Katze und Mensch Freunde.

Schutzengel mit weißer Katze

mit Glückskatze 

Franziskus und zwei Schutzengel mit Katze

Ich kenne einige wunderbare Menschen, die sich (mehr oder weniger im Verborgenen) um arme Katzen kümmern. Besonders im Herzen liegt mir Mayumi, die nicht nur 7 arme Katzen aufgenommen hat, sondern noch viele weitere arme Katzen frühmorgens versorgt. Mayumi lebt in einer sehr großen Stadt auf der anderen Seite des Globus, wo die Sonne aufgeht. Ihr habe ich den Schutzengel mit schwarzweißer Katze gewidmet...

Mayumi(Hintergrund), ihre liebe Mutter und eine der schwarzweißen Katzen 
 Der Schutzengel mit Glückskatze und der mit weißer Katze sind zur Zeit in der Viechtacher Ausstellung ausgestellt.

Marias Katzen
Die Idee zur Blecharbeit "Schutzengel mit Katze" stammt von Kathrin und Annabell

Montag, 5. August 2013

"Immer wieder aufbrechen"


"Immer wieder aufbrechen" - so heißt diese Zeichnung.

Die Hirtin hat ihre Hütte verlassen und hat sich mit ihren Tieren - wieder mal - auf den Weg gemacht. Ihr Hund geht voran, gefolgt von ihrem Liebelings-Mutterschaf, dem zwei Lämmer hinterher eilen. Die Lämmer bedeuten neue Hoffnung aber auch Schutzbedürftigkeit, das Mutterschaf bedeutet Geduld und Sanftmut und der Hund bedeutet Kraft, Ausharren und Treue. Der Vogel - vermutlich eine Taube - bedeutet Freiheit und Inspiration.

Im Mittelgrund ist ein Feld mit reifem Weizen und mehrere Apfelbäume. So können die Wanderer unterwegs immer was zu Essen finden. Im Hintergrund sieht man die hohen Gipfel eines Gebirges, ich denke, es sind die Alpen. Die kleine Gruppe wird aber nicht bis zu den Alpen wandern und schon gar nicht auf einen hohen Gipfel. Etwas oberhalb der Bildmitte befindet sich eine Hütte. Bis dorthin wird die Gruppe kommen und Station machen. Es genügt die ANSICHT der Alpen.

Es geht hier um das immer wieder innerlich Aufbrechen. Oft kommen wir in Situationen, die nicht gerade unseren Wünschen entsprechen, und die uns veranlassen, unser Denken und unseren Horizont zu erweitern. Die Tiere tragen gewissermaßen die Gefühle der Hirtin (=Seele).

Es wird von der Seele kein übermäßiger Aufstieg verlangt. Schließlich trägt sie ja auch Verantwortung für die Tiere, was die Pflicht zum Maßhalten bedeutet und zugleich einen Schutz darstellt. Deshalb gibt es die kleine Hütte im Mittelgrund.

Die Behausung, welche die Seele mit ihren Tieren verlassen hat, ist eine Art Stall/Hütte mit antiken Säulen aus wilden Baumstämmen. Das bedeutet, ihre Wohnung ist eine Mischung aus der abendländischen Kultur und den natürlichen Instinkten der Hirtin. Beides gibt der Seele Schutz. Das Tagebuch enthält ihre bisherigen Erlebnisse. Außerdem steht eine Vase mit Sommerblumen am Tisch.  Auf dem Gemälde an der Wand ist die Krönung Mariens im Himmel (15. August) dargestellt (kürzlich beim "Kungerbauer Sepp" gefunden).


Vielleicht kehrt die Hirtin mit den Tieren später wieder hierher zurück und schreibt ein neues Kapitel in das noch aufgeschlagene Tagebuch.

Hirtin

Öl-Gemälde "Die Waldhirtin", 2011

Samstag, 3. August 2013

Warum heißen Cyrilla und Stella Cyrilla und Stella?

Dori mit Stella und Cyrilla  -   Foto: Hilde
Warum heißen Cyrilla und Stella Cyrilla und Stella?

Ich kam auf die Namen recht schnell. Am Tage ihrer Ankunft las ich in meinem Tageskalender einen schönen Spruch eines gewissen Cyrill von Alexandria:
"Wenn ich jemanden für das Christentum gewinnen will, lasse ich ihn in meinem Hause wohnen." Das gefiel mir. Also stand fest, ein Schäfchen wird Cyrilla heißen, schön slavisch.

Und Stella? Hilde erzählte mir: St. Wolfgangs Mutter Gertrud hatte vor seiner Geburt eine Vision: Sie sah, dass sie einen Stern im Leibe trage. Wirklich wurde ihr Sohn ein leuchtender Stern, ein herrliches Kirchenlicht der deutschen Lande. (von Biograph Otto, Anfang 11. Jahrhundert, im Bistum Freising geboren).

Und weil meine Schafe ja vom Ursprung her "Wolfgangs-Schafe" und Wolfgangs-Schaf-Modelle sind, wählte ich für Stella den Namen Stella. Ich hätte sie auch "Stern" nennen können, aber ich nannte sie Stella, das kann ich schöner rufen, wenn sie MÄH-Ä-Ä-Ä  sagt, und es klingt (ist) weiblich. Übrigens dürften sie dem alter nach etwa an Ostern geboren sein!


Zum Thema "Lämmer" fand Hildegard Weiler folgenden Text in einer alten Ausgabe der VBB von 15. 4. 2006:

Unschuldig sehen sie aus, verspielt, friedlich. Nicht umsonst ist das Lamm das Symbol der Wehrlosigkeit, der Geduld und Friedfertigkeit. In christlicher Zeit ist es ein Symbol für Christus, der sich selbst zur Opfergabe macht, der am Kreuz sein Leben hingibt für das Heil der Menschen. Welche weiteren Eigenschaften man von dieser Selbsthingabe Christi ableitet und dem Lamm zuschreibt, weiß Josef Stallinger, Pfarrer der 4300 Einwohner großen Pfarrgemeinde Kirchberg i. Wald, Lkr. Regen, zu berichten: "Es steht für Reinheit, Unschuld, Demut, Sanftmut und Mäßigung. Weil Christus aber aus dem in freier Hingabe erlittenen Tod auferstanden ist, gilt das Osterlamm auch als Symbol des Sieges über den Tod."
Andreas Röbl, Journalist aus Linz, der bei einer Radtour das ausgelassene Springen der Lämmer beobachtet hat:
"Die Energie der Lämmer beim Herumtollen ist - wie bei Menschenkindern - echt ansteckend."

Hildegard Weiler: "Erneuerung der Unschuld! Glück und Segen, und dass sich das neue Leben ausbreiten möge!"

Hilde besucht den Herdenzuwachs

Große Klänge in familiärem Ambiente

Zur Begrüßung des stimmungsvollen Posaunenkonzertabends sagte Pfarrer Roland Kelber: "Liebe, sehr geehrte Frau Milda Stuffer, ich freue...