Samstag, 14. September 2013

Mittsommernachtlichter


Bei diesem Gemälde in Öl-Wachs-Waschtechik geht es um eine innige Beziehung eines Schafhirten bzw. einer Schafhirtin zu einer kleinen Schafherde.

Das weiße Mittsommernacht-Licht liegt nicht nur auf der Landschaft, sondern es schimmert auch wie ein Nimbus um Hirt(in) und Schafe, es liegt sanft auf dem Dach der Hütte und strahlt sogar aus dem Inneren der Hütte aus dem Tor heraus.

Hirt(in und Schafe, von Licht umgeben

Schafhirt(in)

Ich hatte das Bild kurz nach der Sonnenwende begonnen, sogar schon ausgestellt, doch erst heute - zwei Wochen nach Rückkehr des Bildes - fand ich den Fehler: das LICHT fehlte um die Figuren... es ergab sich ganz spielerisch bei der speziellen Dori-Waschtechnik...

Donnerstag, 12. September 2013

Sie wachsen prächtig!

Unsere Küken sind nun bald 4 Wochen alt und entwickeln sich prima. Glucki weiß supergut, was zu tun ist. Sie hat dieses Mutterglück auch echt verdient!

Wie Ihr Euch vielleicht erinnern könnt, saß Glucki erstmal mindestens einen Monat vergeblich auf etwa acht Eiern, bis ich per Nase entdeckte, dass da was im wahrsten Sinne des Wortes FAUL war. Glucki hatte wohl paarmal (so beobachtete Xaver) das Nest  längere Zeit verlassen und dabei die Eier abkühlen lassen. Außerdem stachen mich beim Beobachten der Situation schrecklich viele Mücken!

Ich startete - tierärztlich beratet - eine Parasiten-Vernichtungsaktion, außerdem zerstörten wir nach Anleitung das Nest und verscheuchten die Glucke. Aber sie wollte immer wieder brüten. Es gibt verschiedene Methoden, eine Glucke künstlich wieder in ein "normales Huhn" zu verwandeln, aber das war uns irgendwie alles zu gewaltsam. Und "Eintagesküken" (= eine der Lösungen) unterschieben ging nicht, da es solche hier nur im Frühling zu kaufen gibt. So wählte ich drei ganz schöööne Eier von irgend woher aus und legte sie ihr unter, und wir sperrten kurzerhand Glucki ein. Es war nämlich auch so, dass kommunenmäßig andere Hühner immer Eier dazu legten, wenn Glucki raus ging. Nach exakt vorbildlich 21 Tagen Brutzeit erblickten 2 Küken das Licht der Welt. Eines hatte die Schale nicht besiegen können, traurig, aber das kommt leider öfters vor.

So. Und nun seht Ihr: Tolle Mama, tolle Kinder! Tolle ehemalige Eier! Ich kenne alle drei von Ei an, denn Glucki ist ein Kind von Silberstern, vor einem Jahr geschlüpft. Ihre Schwester wurde im Winter Opfer des Habicht....

Dienstag, 10. September 2013

Hühner füttern - Spatzen kommen


... so heißt diese Tuschezeichnung vom 28. Juli 2013.

Die Seele mit Herz und geöffneten Armen und Händen hat die Hühner gefüttert. Da sich noch kleine Futter-Reste (oder Futter-Düfte) in ihren Händen befinden, fliegen die Spatzen zu ihr.

Die Szene ist eingebettet in Schrift. Über der Figur ein Berg mit einem Gipfelkreuz und die Schrift MONS ARGENTEUM PILGRIMATIONI ANIMAE. Das Motiv des Gipfelkreuzes befindet sich auch im Herzen der Seele.

Hier einige der Sätze um die Figur ( Zitate aus der "Nachfolge Christi") - "Quellen wahren Friedens" -

"Herr, gib mir Zeit,um Zusamenhänge in Ruhe erwägen und und richtig handeln zu können."

"Aus deiner Kraft möge mir Frieden geboren werden und im Raum meines Inneren soll dein Lob widerhallen. Sende dein Licht und deine Wahrheit in mein Herz und in die Welt. Deine Liebe, das unlösbare Band, das du zu mir und allen Geschöpfen geknüpft hast, möge das Angesicht der Erde erneuern."

"Liebe schenkt sich von selbst."




Sonntag, 8. September 2013

Heute Herbstschur

Nach dem Scheren
Da meine Schafe einen sehr starken Woll-Wuchs mit Filzkomponente entwickeln, empfahl mir mein Schafscherer eine Herbst-Schur inclusive Klauenpflege. Die Schafe werden sich insgesamt einfach wohler fühlen, und ich habe immer Klasse1 gepflegte Schafe. Die Klauenpflege soll im Januar wiederholt werden. Da der Schafscherer diesmal die Wolle nicht ganz so hautnah geschoren hat, haben die Schafe eine schöne weiße Farbe bekommen und ein tolles Designer-Muster! Bei Kyrilla und Stella wurden lediglich die Klauen geschnitten.

Pauli 1
Pauli 2
Angi
Fee
Klee schaut zu
Jorinde
Scholastika
frisch geschoren Scho Seppe begrüßen!

Brieftauben

Fotos und Komposition von Ramona Felse: Dori-Taubentraum, im Hintergrund "The Royal", Ramona und Xaver mit Tauben und geheimnisvoller, unergründlicher Himmel

Ich liebe die Form und das Wesen der Tauben, gefiederte Friedensbringer und Zeichen von Reinheit, Unschuld, weitem Flug und Rückkehr. Oft kommen Tauben in meinen Bildern und Zeichnungen vor.  Oder ich fertige sie aus Blech...

Als Ramona aus Northern Illinois mich besuchte, kam aus dem Nichts der Taubenbringer. Ramona nannte ihn "Royal", weil er solch ein kindliches Lachen hat. Vielleicht ist er ein König, sagten wir.

Er brachte zehn oh so schöne Brieftauben und flugs hatte er mit Xaver einen freundlichen Taubenschlag eingerichtet. Doch schon am nächsten Tag waren sechs Tauben verloren. Sie waren noch nicht an ihr neues zu Hause gewöhnt, und Kater Peterl geisterte immer um ihren Einflugplatz herum. Chaos im O-Xaverhof-Stil... Royal nahm die vermeintlich drei letzten Tauben wieder mit in seinen dunklen Turm, wo er sie nicht fliegen lassen darf. "Wo ist die Vierte?" fragte ich. "Sie ist nicht mehr da gewesen, wir haben keine Tauben mehr, sie sind fort." sagte Xaver.

Einen Tag später brach ich eine Tür auf und fand die vierte Taube allein und brav und ohne Futter im geschlossenen Taubenschlag sitzen.

Wir fuhren zu Royal und holten die drei anderen Tauben wieder nach Hause. Ja: NACH HAUSE!! O welch ein stilles Glück!

 Aurelius stand von seinem Dauer-Lager auf und und baute ein geschütztes Einflug-Loch und einen kleinen Kater-Zaun. Peterl verlor sowieso schnell das Interesse, da er ohnehin lieber faul ist. Nach einigen Tagen Eingewöhnungszeit ließen wir die vier Wunderkinder wieder fliegen. Brieftauben fliegen gern und kommen gern zurück.

Um unseren Hof ist Wald und sind stille dunkle Abende und Nachmittage und Nächte. Seit zwei Tagen fehlt ein Huhn "Silberstern" und seit heute Abend vermisse ich die zwei weißen Tauben. Wir haben ständig Habichte hier und wegen ihnen schon viele Federfreunde verloren. Jetzt haben wir noch zwei Tauben.

"Wie barmherzig sie schauen!" sagt Xaver. Ich bin traurig. Wenn Gott will, schenkt er mir tausend weiße Brieftauben oder zwei. Sie gehören alle IHM.

Taube im Herz
Taube begleitet Pilgerin
Blech-Tauben
Der Vogelbringer, Öl auf Wachsgrund
"The Royal"
Ramona, Xaver und weiße Taube
Ramona wartet auf Tauben
Aurelius baut sicheren Einflug für Tauben
Auf dem Dach vom Xaverhof
Im Taubenschlag
Post: "Die Brieftaubenfreunde" 

Ausspruch von Ramona. "JEDER MENSCH BRAUCHT EINEN XAVER!"

Freitag, 6. September 2013

Ein Blech-Hund für den Hufschmied

Den Vorschlag, einen Blechund für eine professionelle Hufbehandlung für Scho Seppe anzufertigen fand ich gut. Gerne habe ich den Auftrag angenommen. Es sollte ein Autralian Cattle-Dog sein, nach original Vorbild. Genauer gesagt: es sind zwei, ein grau-schwarzer und ein sand-gelber - und dementsprechend zwei Huf-Behandlungen Die Tausch-Aktion ist im Gange.

Mittwoch, 4. September 2013

Das Medallion


Medallion of the Sacred Heart
Dori, Here is the front and back of the medallion that was in my pocket the day that sweet Timmy was struck by the car.I put this in my pocket as a protector in my travels.       (Ramona Felse)

Medallion of the Sacred Heart
An alle Timmi-Fans!

Timmi geht es jeden Tag ein wenig besser. Er braucht seit 3 Tagen keine Tabletten mehr und lernt wieder das Laufen, allerdings werden es jetzt nur noch kleine Strecken bleiben. Aber ich denke, das ist okay für solch ein hohes Eisbäralter. Ich denke darüber nach, welch ein Wunder eigentlich der (jeder!) Heilungsprozess ist...

Schlafen möchte Timmi seit der Verletzung am liebsten immer im Freien. Ich vertraue seinem Instinkt, der weiß, was das Beste für die Heilung ist. Er schläft nun nachts normalerweise auch wieder durch. Oft bellt er lange in die Landschaft, ich denke, er muss noch das Trauma verarbeiten. Manchmal streichle ich (oder andere liebe Menschen) ihn, wenn er bellt wie Weinen, in den Schlaf. Timmi bewegt sich nun selbständig und frei in seinem von ihm selbst bestimmten kleinen Radius im Haus-Wiesen-Gartenbereich. Damit ist sozusagen seine "Jugendzeit" (als er uns noch nicht "gehörte") gewissermaßen wieder zurück gekommen.

Insgesamt haben wir nun eine "neue Ordnung" gefunden. Die Ranch ist natürlich nach wie vor Timmis geliebter Platz!

Es ist tatsächlich so, wie der Xaver sofort - um Timmi und sich und mich zu trösten - nach dem Unfall gesagt hat: "Der Hund wird wieder! Der wird wieder !!" Dori, todtraurig neben Timmi liegend: "Dein Wort in Gottes Ohren..."

Hat dieses Medallion ihn gerettet? Ramona fand es Tage später in ihrer Hosentasche, sie trug es damals zur Stunde X bei sich. Sie hatte auch das Auto zum Stoppen gebracht......


Anastasia und Sophie streicheln den verletzten Timmi

Nachtrag:

Jesu Herz geistig immer am oder im Herzen tragen ist ein wertvolles Medallion. Das brennende Herz finden wir als Bild der Gottesliebe zuerst bei Augustinus von Hippo (354 - 430). Das Medallion zum Anfassen erinnert uns daran, so denke ich, ist also eine Art Erinnerungshilfe. ER ist ohnehin immer bei uns, "bis an der Welt Ende".

Ramonas Heimkehr? Ist sie gut angekommen? Ja, Ramona ist wohlbehütet zu Hause gelandet.

Übrigens: Heute hat ein Nachbar extra mit dem Mofa angehalten, um einfach nur Timmi zu streicheln.Er ist nicht der einzige dieser Art. Danke an ALLE!!

Große Klänge in familiärem Ambiente

Zur Begrüßung des stimmungsvollen Posaunenkonzertabends sagte Pfarrer Roland Kelber: "Liebe, sehr geehrte Frau Milda Stuffer, ich freue...