Mittwoch, 10. Dezember 2014

Matrjoschka

Dieses Foto hat Leonhard aufgenommen und "Matrjoschka" genannt.
Benedikt, sein Hund Leo und sein Schafbock Knorx haben sich auf ihrer adventlichen Findel-Schaf-Aktion in Island bei einem Schneesturm in eine unterirdische Klause gerettet, die Benedikt vor Jahren gebaut hat und mit Brettern zugedeckt hat.

"Da lagen sie, die drei, ein paar Fuß unter der Erde, unscheinbar und kaum noch als lebendig zu rechnen. Doch werden sie zu neuen Taten erwachen, zu denen die meisten anderen nicht imstande wären, zu etwas, das allein sie können und wozu sie bereit sind. Sind sie also doch nicht so unscheinbar, wie sie aussehen? Gehören sie am Ende doch in einen größeren Zusammenhang und sind unentbehrlch? Über sie hin schreitet die Nacht."

Aus: Gunnar Gunnarson, "Advent im Hochgebirge" - eine Geschichte der "Sieben Geschichten in sieben Dörfern" (Andacht am 4.Advent in Wiesing mit Klausner Ludwig) meiner aktuellen Blech-Serie.


Dieses Foto hat Manuel aufgenommen, und Leonhard hat es ebenfalls "Matrjoschka" genannt. Dori nach getaner Stallarbeit und diversen Outdoor-Aktionen - normaler Tag...

Dienstag, 9. Dezember 2014

Franziskus und der Wolf von Gubbio

In Hilb gibt es in der Advents- und Weihnachtszeit diese Blechinstallation zu sehen. Eine lebendige Geschichte, wie die Szene verdeutlicht...



BILDER zu Franziskus und der Wolf von Gubbio KLICK HIER!!

Montag, 8. Dezember 2014

Wenn Kunst und Leben so ziemlich identisch werden

"Franziskus und der Wolf" in Hilb
Als ich im Sommer die Geschichte von Franziskus mit dem Wolf von Gubbio in Blech darstellte, ahnte ich nicht, dass ich einige Monate später ein ganz ähnliches Bild erleben würde: Rambo!

Schon oft habe ich festgestellt, dass meine Bilder einen Zug, eine Sog zur Wirk-lichkeit haben. Figuren und Szenen treten gewissemaßen aus den Bidern heraus und wandern wie selbstverständlich in meinen Alltag.

Ich habe wirklich keinen Beitrag dazu geleistet, dass dieser kleine graue Wolfspitz-Mischling - der Männer nicht mag, besonders wenn sie nach Alkohol riechen - von seinem kranken Herrchen verstoßen und vor 3 Wochen zu einer gewissen Monika geführt wurde, die mir seit 8 Wochen täglich im Stall hilft, begleitet von Hündin Lady.

So habe ich Timmi verabschiedet und einige wilde Wölfe dafür bekommen. Wohin damit??

Fakt ist: Rambolino darf nur noch bis maximal 10.Januar bei Monika bleiben. Ihr Vermieter macht Stress....Ach du süßer Rambazamba, mein Rämbchen! Wohin mit dir nur?

Wolf in Dörfl, dahinter eine Inschriftauf einem alten Marterl:
"Sie haben bestanden, wir müssen bestehen. Sie gingen den Weg, der uns bleibt zu gehen."


Was bleibt mir anderes übrig, als das geschehen zu lassen, was geschieht und Kunst und Leben geduldig zu ertragen und nebenbei auch noch zu entdecken, dass es außerdem und trotzdem richtig spannend und lustig sein kann?



Sonntag, 7. Dezember 2014

Rambo lacht...Monika lacht...

Nun haben wir mit Monika, Xaver und Bernhard den Zaun vom Stuffergarten abgesichert, sodass beide Hunde hier frei herumlaufen können. Rambo kannte bis dato nur Leine und Kette und mahte Erfahrungen mit bösen Alkoholikern. Dabei ist er ein echt lieber Kerl - wenn man ihm keine Anst einjagt.

Timmis Noteingang im Zaun wird nun für Rambo wieder geschlossen. Auch andere Durchschlupf- Stellen müssen abgesichert werden.


DANKE...
Puma (Bildmitte auf dem Brett) gefällt es, wenn Rambo und Lady auf der Xaverhof-Weide Gaudi machen.


Freitag, 5. Dezember 2014

Rambo



Rambo hat Freude, über die Xaverhof-Weide zu tollen.
Das ist Rambo. Sein Besitzer soll ihn nicht mehr zurück bekommen, und der sagt auch, dass er ihn nicht mehr haben will. Deshalb ist Rambo seit 14 Tagen bei Monika und Lady, die seine Mutter ist. Nachmittags darf Rambo mit auf die Ranch und hat Riesenspaß, über die Weide zu tollen. Auch den Stuffergarten mag er gerne. Er war immer an der Leine, wurde verprügelt, und ihm wurde nur Böses nachgesagt. Das erinnert mich an die Geschichte vom Wolf von Gubbio, den Franziskus durch freundliches Zureden zähmte und sein zartfühlendes Wesen entdeckte.

Links: Franziskus und der Wolf von Gubbio - rechts: Monika und Rambo
 Inzwischen habe ich Rambo schon recht gut kennen gelernt und festgestellt: Er ist ein feiner Kerl! Er weiß, dass er nun zu uns gehört, und nach kleinen heimlichen Erkundungs-Ausflügen kommt er immer wieder gerne von selbst zurück (z.B. zum Stufferhaus oder zur Ranch). Hühner interessieren ihn gar nicht, und Katzen brauchen sich nicht vor ihm zu fürchten. Wir nehmen ihn möglichst überall hin mit, er hat Freude, immer dabei zu sein.

Katzen brauchen sich vor Rambo und Lady nicht zu fürchten.
  Beim Raufspiel mit Lady unterwirft er sich nach 10 Sekunden.

Rambo rauft gern spielerisch mit seiner Mama Lady

 Männer mit Bierflaschen sind ihm ein Greuel, oder wenn jemand nach Alkohol riecht. Er hat da so seine bösen Erfahrungen gemacht. Vor Männern mit Stock, Käppy oder kariertem Hemd muss er mich heftig verteidigen.

Den Xaver hat Rambo längst akzeptiert.

 Die Begegnung mit anderen Hunden vermeide ich lieber, denn ich weiß nicht, wie er reagiert. Ich denke, er wurde nie hundemäßig sozialisiert. Gassi gehen muss er noch besser lernen, aber er zieht bereits jetzt schon weniger an der Leine als vor 14 Tagen.

"Inuit Sylvia" ist gern mit "Schlittenhund Rambo" unterwegs im Wald.


Rambo ist 9 Jahre alt, sehr lernfreudig, intelligent und für das, was er erlebt hat, unglaublich positiv und gut drauf.

Rambo und Lady lieben Leitwölfin Monika sehr.

 Rambo ist sehr feinfühlig, und wenn man zu ihm steht, dankt er es mit tiefem Vertrauen.

Rambo ist gern immer dabei. Hier beim  Engel des "Ikonenmaler Alimpij" in Dörfl.


Wir suchen einen guten Platz für Rambo. Monika darf ihn in ihrer kleinen Mietwohnung auf Dauer nicht behalten. Dieser liebenswerte Hund soll nie mehr erleben müssen, dass jemand auf ihn, das Pferd und das Frauchen einprügelt. wie in seinem alten Heimat-Dorf beobachtet worden ist.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Pilger Rudi macht sich auf den Weg in die 7 Dörfer der 7 Geschichten

Beim Aufbau der Geschichte in Hilb vom "Heiligen Franziskus und dem Wolf von Gubbio": Xaver, Hilde, Adelheid, Monika, Friedel, Pilger Rudi.
Vorn: Rambo und Lady

Aus einer kurzen Begegnung mit Pilger-Übernachtung im Stufferhaus, ist eine großartige Künstler-Pilgerfreundschaft entstanden. Anfang September hat "Waldaugen"- Pilger Rudi Simeth seine große Tour am Wolfgangsweg über die Wolfgangskapelle bis Österreich und zurück unternommen. Nun besucht er wandernd, meditierend, fotografierend, reflektierend, singend, die 7 Dörfer, in welchen die 7 Geschichten aufgebaut sind. Ich bekomme wunderbare Botschaften und Berichte... DANKE, Bruderpilger Rudi!!

Pilger Rudi hat die Begehung der 7 Dörfer in eine Nordroute und eine (zweigeteilte) Südroute eingeteilt. Die Nordroute ist er vor wenigen Tagen gegangen:

 Pilger Rudi: (Nordroute)
"Von der Christuskirche in Viechtach ging diese Tour über Pirka und den Kronberg nach Wiesing.
Dann über den dortigen Kreuzweg und den Goldsteig – Zubringer der untergehenden Sonne und Viechtach entgegen.
Der Weg der Nordroute ist gut 16 km lang. Ich gehe den Weg am kommenden Donnerstag vor der (Klick:)Andacht zur Geschichte "Sibirisches Abendmahl". Gerne kann jemand mitgehen – auch mit Hund(en) ;-) "


Hier die Bilderserie dazu:


Oder meditierend geniessen als Slideshow:


https://picasaweb.google.com/101384269190738420545/20141128_VITPirkaWiesing?noredirect=1#slideshow
Nachricht von Rudi Simeth:
Liebe Schutzengel vom Wolfgangsweg,
diese Bilderserie zu zwei von den "7 Geschichten in 7 Dörfern" sende ich euch auch als Vergelt´s Gott für eure tatkräftige Hilfe und spirituelle Begleitung. Dieser Weg von Viechtach über Pirka nach Wiesing hat mich innerlich sehr gestärkt. Das Nebel - Sonne - Wolkengemisch legte auf die Landschaft einen mystischen Zauber. Die Dörfer mit den Geschichten darin fügten sich ganz tief in die Landschaft und in meine Innenschau. Es war eine ideale Nachbereitung meines Pilgerweges an den Wolfgangsee und wieder heimwärts. Hinausgehen in Landschaft, Kultur und Natur und heimkommen zu mir selbst. Liebe Pilgergrüße von "Pilger Rudi"

Desweiteren kann Pilger Rudi sehr schön singen. Er singt einfache Gstanzl(=Bayerische Lieder). Das passt so gut zum Einfachen Leben, welches ich sehr schätze. Ich fühle mich total geehrt, dass Rudi in den Dörfern seine Gstanzl vorträgt....

In Wiesing: HIER

In Pirka - das Lied gefällt mir so, dass ich es im Stall immer summe und pfeife... HIER


In Hilb - mit dem Helferteam, den Mitstreitern und schöner Landschaft: HIER

Und hier nochmal in Hilb: "Da ist's nicht leicht, das müßt's verstehn, wenn ich einmal von hier muss geh'n..."




Montag, 1. Dezember 2014

Advent

Meine Schafe am 1.Advent
+ Im Advent beginnt eine besondere Zeit. Irgendwie herrscht eine besondere Stimmung, der Schmuck, - es beginnt eine andere, eine neue Zeit. Das Kirchenjahr beginnt nicht mit dem 1.Januar, sondern mit dem 1.Advent. Übergänge, Neuanfänge haben etwas Heilsames. Wir leben im Rhythmus der Zeit. Altes können wir hinter uns lassen, uns auf Neues freuen. Wobei nicht alles vollkommen neu ist, sondern Gewohntes und Liebgewonnenes hat auch im Neuen seinen Platz und muss diesen auch haben. (Jürgen Schmidt)


+ Advent ist eine Zeit der Erschütterung, in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst. (Alfred Delp)


+ Advent, Advent. - ja, Benedikt nahm das Wort behutsam in den Mund, dieses große, stille, erstaunlich fremde und zugleich so vertraute Wort, für Benedikt vielleicht das vertrauteste von allen. Es ist wahr, er wusste nicht genau, was es bedeutete, aber es lag doch eine Erwartung, eine Vorbereitung darin, das fühlte er. Im Laufe der Jahre war ihm dieses Wort zum Inhalt fast seines ganzen Lebens geworden. Denn was war sein Leben, was war das Leben der Menschen auf Erden überhaupt anders als ein unvollkommenes Dienen, das doch von Erwartung, von Vorbereitung aufrechterhalten wurde? (Aus: Gunnar Gunnarson, Advent im Hochgebirge)

Inuit Sylvia mit "Schlittenhund" Rambo und Hündin Lady im Advents-Wald. Wir suchen einen guten Platz für den ungeliebten Rambo. Lady hat eine Besitzerin (Monika).
 

Große Klänge in familiärem Ambiente

Zur Begrüßung des stimmungsvollen Posaunenkonzertabends sagte Pfarrer Roland Kelber: "Liebe, sehr geehrte Frau Milda Stuffer, ich freue...