Freitag, 19. Dezember 2014

Gebet im stillen Hilb

Heute: Franziskus und der Wolf mit Schwedenfeuer
Heute Abend fand die 3. Andacht von 7 Andachten in 7 Dörfern in Hilb statt.

Karin und Max haben zwei Schwedenfeuer vor Ort entfacht, Wolfspitz Rambo war als lebendiger Wolf von Gubbio auch dabei (natürlich mit Lady).

Hat Rambo jemals vorher in seinem 9-jährigen Hundeleben Menschen andächtig singen hören? Er war erstaunt! Ich nehme an, jetzt glaubt auch er an Weihnachten!

+ Singen und beten...

+ und singen und beten...

Erstaunt war der herberg-suchende Rambo sicher auch über die guten Worte, gefunden und gepredigt von Pater Josef, dem Pfarrer von Kollnburg - übrigens ein Inder.

+ Pater Josef predigt über Franz von Assisi

Gebet mit Pater Josef:

"Gepriesen bist du, lebenspendender Gott. Du hast alles geschaffen. Wir staunen über die Schönheit der Natur und die Vielfalt von allem, was lebt. Hilf, dass wir begreifen, dass wir Menschen ein Teil deiner Schöpfung sind. Hilf uns, die Tiere als unsere Mitgeschöpfe zu achten und in der Fürsorge für sie immer tiefer zu erfahren, wie du deine Schöpfung liebst. Durch Jesus Christus, unsern Herrn."


Wir denken an all die Tiere, die wir achten sollen, ihnen Raum und Würde zugestehen.

+ Franz Würzner trägt eindrucksvoll die Legende vor

Aus dem Fürbittgebet:

"Menschen nutzen die Gaben der Tiere in vielfältiger Weise. Wir bitten dich um Sorgfalt und Respekt gegenüber diesen Tieren. Wir rufen zu dir: Herr, erbarme dich."

+ Im Freien vor dem Marterl und der Geschichte des Wolfs von Gubbio

"Uns Menschen hast du die Sorge über die Erde anvertraut. Lere uns, allen Tieren Raum zu geben. Wir rufen zu dir: Herr, erbarme dich."

+ Es dämmert

+ Hilde und Karla teilen Punsch aus

+ Es wird Nacht

"Herr, du hast durch dein Wort die Geschöpfe geschaffen und sie durch deine Anwesenheit geheiligt. Herr, erbarme dich."

Pilger Rudi und Pater Josef


Nach dem Segen trug Pilger Rudi noch ein Gstanzl zur winterlichen Weihnachts-Waldes-Stille vor:



DANKE FÜR ALLES!

Donnerstag, 18. Dezember 2014

So stark wie ein Löwe!

Löwe, Detail, Öl auf Blech
Gestern, am 17. Dezember, kam vor 31 Jahren ein Sohn zur Welt, stark wie ein Löwe, katzig wie ein Löwe. Er kann Felswände hochklettern und mit weichen Samtpfoten durch die Steppe gleiten und: siegen!

Alles Gute zum Geburtstag, Leonhard!

 Ich freu mich auf neue Leo-Bilder!



Schneekatze in 3000 Metern Höhe:

Leonhard (Mitte rechts) im Herbst 2014



Frage: Brauchst Du diesen mittelgroßen Blechlöwen für Dein Appartement?

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Brave Wölfe im Schafstall

Rambo und Lady geniessen es, beim Ausmisten dabei sein zu dürfen. Fotos: Xaver



























Neue Ausmist-Technik: Gürtel umschnallen, Leine dranhängen, Rambo mitnehemn.

Vorteile:

*Keine Bellerei mehr gegen Xaver und Co. Keine Jogger werden verfolgt.
*Rambo kann endlich mit dabei sein und muss nicht mehr vorne warten, bis die Stallarbeit fertig ist.
*Rambo ist auf Schritt und Tritt an meiner Seite, das gefällt Rambo sehr gut, ist interessant und schafft Vertrauen.
*Rambo geht sehr feinfühlig mit. Er würde mich nie umreißen oder woanders hingehen als die Leitwölfin.
*Und für mich ist es wie das Gefühl, ein Baby im Tragetuch dabei zu haben.




Herz, worauf wartest du? Lieben kannst du sofort.
(Johannes vom Kreuz)

Hinweis:
1.Vor Dori und Rambo braucht sich niemand zu fürchten.
2. Zu Dori und Rambo sollte man lieber nett und freundlich sein!

Noch ein Hinweis:
 Morgen um 16Uhr findet in Hilb eine Andacht zu der Geschichte von Franziskus und dem Wolf statt. Hier eine Einstimmung von Pilger Rudi: Klick:

DIASHOW

Gnadenhof Novo Bavarian Sibirsk

Neuerdings haben wir als willkommenen Gast auf unserer Russenklause einen netten kleinen Schlittenhund.

Auf die Frage vieler: "Möchtest du wieder einen Hund?" antwortete ich stets: "Ich unternehme nichts. Der Hund, der zu mir will, wird mich finden." Ich dachte nie, dass noch vor Weihnachten Wolfsptzmischling Rambo kommen würde, ein lieber individueller Kerl mit harter Biografie, der nie mehr zu seinem bösen Besitzer zurück gehen wird. Dafür sorgen seine Schutzengel. Zum Glück gibt es den Xaver-Gnadenhof. Hier kann Rambo Vertrauen und viele Tiere kenenlernen.


Dienstag, 16. Dezember 2014

Alle 7 Geschichten

Auftakt der 7 Geschichten in Hilb: Pressetermin mit mir-Dori, Pater Josef, Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, Bürgermeister Franz Wittmann, Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende  vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang, Lektorin Carola Pätzold, Helferin Monika Bergbauer mit 2 Hunden, Bürgermeisterin Josefa Schmid, Pilger Rudi und Helfer Friedel Dreischmeyer

Hier könnt Ihr jede der 7 Geschichten in 7 Dörfern anklicken, dann erscheint der vollständige Text mit dem jeweiligen Blech-Bild. Auch zum Downloaden. Warum nicht als kleine Sammlung oder als ganz besonderes Weihnachtsgeschenk?


Christuskirche Viechtach:  Sibirisches Abendmahl

Schlatzendorf:  Der Soldat Sergej und die 4 Kerzen

Hilb:  Der Heilige Franziskus und der Wolf von Gubbio

Wiesing:  Advent im Hochgebirge

Pirka:  Varenka

Rechertsried: Schuster Konrad

Dörfl:  Der Ikonenmaler Alimpij


Engel in Dörfl (Foto: Pilger Rudi)



Sonntag, 14. Dezember 2014

"Sergej und die vier Kerzen" in Schlatzendorf

Das Bild "Sergej und die 4 Kerzen" neben der Kapelle
Der Schlatzendorfer Weihnachtsmarkt was auch heuer wieder ein besonderes adventliches Highlight der Region. Durch den „familiären“ Stil, wodurch auch der Zusammenhalt der Dorfleute zum Ausdruck kommt, entspricht dieser kleine Weihnachtsmarkt dem, was man „adventliche Besinnung“ nennt.

 Zur Eröffnung des gemütlichen Adventstreffs gab es heuer als Besonderheit eine Andacht mit Pfarrer Ernst Martin Kittelmann - dismal zu dem Gemälde auf Blech „Sergej und die vier Kerzen“. 

Nachdem Erich Muhr, stellvertretender Landrat, als Schlatzendorfer und Pfarrer Kittelmann einige Worte zur Begrüßung gesprochen hatten, erklärte ich, wie das Bild entstanden ist, und welche Bedeutung es hat: 

"Ich habe bei der Darstellung dieser Geschichte bewusst eine Szene gewählt, die man auch ganz allgemein betrachten kann. Die Szene könnte genauso gut auch für die Worte Jesu im Traum des heiligen Franziskus stehen: Franz, baue meine zerstörte Kirche wieder auf! 
Ich möchte mit diesem Bild davon erzählen, wie Kirchen und Kapellen wieder hergerichtet werden. Ich freue mich auch darüber, dass die Schlatzendorfer nun bereits in einem Restaurations-Projekt fünf Marterln wieder in Stand gesetzt haben. Danke für die positive Unterstützung und Hilfe der Schlatzendorfer beim Aufbau des Bildes. Es ist mir eine Ehre, hier in Schlatzendorf dieses Bild ausstellen zu können!" 

Ja: Schlatzendorf! -- Nicht New York!

Erich Muhr, Franz Würzner, ich und  Ernst-Martin Kittelmann bei unserem "Auftritt" in Schlatzendorf

Gymnasiallehrer Franz Würzner las in beeindruckender Weise die Geschichte vor, wie Sergej beim Wiederaufbau der Kirche half und zuletzt doch enttäuscht weg ging, weil die vier großen Kerzen, die er zur Einweihung der Kirche mitgebracht hatte, nicht hingestellt worden waren.

Franz Würzner trägt die Geschichte vor.
Im Anschluss an die Lesung der Geschichte sprach Pfarrer Kittelmann noch einige Gedanken zum Thema der Geschichte. Es komme nicht auf die Ästhetik, Stimmigkeit oder den äußeren Eindruck an, sondern Christus kommt in die Gebrochenheit und Widersprüche dieser Welt um sie zu heilen.


Passend zu diesen Gedanken sang nach dem Segen Pilger Rudi, der an diesem Tag eine Wanderung von Kollnburg über einige Stationen der „sieben Geschichten“ gemacht hatte, das Gstanzl (Klick): „Jetzt fangen wir zum Singen an.“
Nachricht von Rudi Simeth:
Liebe Dori, dies war wieder ein wundervoller Pilgertag. Vergelt´s Gott für dein spirituell anregendes Projekt.  Ich leg mich jetzt schlafen und lass alles noch nachwirken.
Liebe Pilgergrüße Rudi
Pilger Rudi wird von Schnee auf den Höhen des Bayerwaldes auf seinem Weg durch die "Geschichtendörfer"begleitet (hier: Hilb).


Donnerstag, 11. Dezember 2014

Die 7 Geschichten in 7 Dörfern: Wir gehen durch vier Dörfer

Engel in Dörfl (Foto: Pilger Rudi)

Pilger Rudi Simeth ist den Weg zu den 7 Geschichten in 7 Dörfern in einer Nord- und in einer Südroute gegangen. Man kann aber auch mit dem Auto durch den Wald zu den Orten fahren, an welchen die 7 Geschichten aufgebaut sind. Besonders schön ist der Bayerweg im Gemeindegebiet Kollnburg - ein Stück ehrlicher Bayerwald.

Hilb: Franziskus und der Wolf von Gubbio

Blick Richtung Arber - "schwarz"

Dörfl

In Dörfl ist die Geschichte vom Ikonenmaler Alimpij

Futterkrippe bei einem Anwesen am Bayerweg

Ziege

Rehe in Rechertsried- sie beobachten die Geschichte von Schuster Konrad

Schuster Konrad

Rehe und Hirsche in Rechertsried (Foto: Pilger Rudi)
Und hier noch eine Einladung zur nächsten Andacht der zweiten Geschichte von 7 Geschichten:  Pilger Rudi singt ein Bayerisches Gstanzl zur Herbergsuche - KLICK HIER

Große Klänge in familiärem Ambiente

Zur Begrüßung des stimmungsvollen Posaunenkonzertabends sagte Pfarrer Roland Kelber: "Liebe, sehr geehrte Frau Milda Stuffer, ich freue...