Donnerstag, 7. Juli 2016

2 kleine Sterne sind aufgegangen!

Was piepst denn da so süß?
Als ich in den Heu-Stall gehe, höre ich was piepsen, sehe aber nichts....

Ich filme das zarte Piepen. Die Glucke gurrt.

Da: Sie kommen heraus! Zwei blonde Kindlein! Sie sind etwa vor 7 Stunden geschlüpft.

Die Glucke zeigt ihren Kindern, wie Körner picken geht. Dann nimmt sie die Kleinen wieder unter die Flügel.


Ich höre da was Piepsen:


Da! Sie kommen zum Vorschein:


Die Glucke zeigt ihren Kindern, wie Körner picken geht.
Dann nimmt sie die Kleinen wieder unter die Flügel.


Mittwoch, 6. Juli 2016

Frisch geschoren!

Gobis tolle Fell-Zeichnung kommt nun zum Vorschein!
Sauber geschoren, Klauen geschnitten, ein neues Sommergefühl auf der Haut

Nach anfänglicher Verwunderung (Määääääh!!)erkennen sich nach einer Weile alle Schafe wieder und entspannen sich beim Heu-Fressen. Pony Scho Seppe hat sofort alle wieder erkannt und riecht gerne auf der Haut den herrlichen Duft nach Schaf.
Flocke (links) hat im weißen Fell einige schwarze Punkte.

Montag, 4. Juli 2016

"Pilgewanderung zur Jahreshalbzeit" - Marion Wittenzellner von der PNP hat berichtet

Die Pilgergruppe, die mittags in Böbrach losmarschiert war, bei ihrer Ankunft im Arnbrucker Glasdorf. 
Foto: Marion Wittenzellner, PNP

Wallfahrt zu den blechernen Glücksboten, die jetzt im Glasdorf stehen - Gedanken zu Johanni



Dieses Foto vom Einzug der Pilger im Glasdorf erschien am 30.Juni im Viechtacher Bayerwald Boten und wurde von der Autorin Marion Wittenzellner, die den Pilgermarsch ab der Liebfrauenkapelle mitgegangen ist, gemacht. Wir bedanken uns für den wunderschönen, empathischen und starken Bericht in der Presse!

Zum Foto: in der Mitte die beiden Erithreaner Mahari und Jonas, die während der gesamten Wanderung abwechselnd das birkene Pilgerkreuz getragen haben, rechts von Jonas "Pilgerpfarrer" Ernst-Martin Kittelmann, Karla Singer und Pilger Rudi Simeth; neben Mahari Hildegard Weiler und  Friedel Dreischmeier von Vorstand des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang.


Musik aus "Iranisch-mongolische Allianzen" - Musikfestival Rudolfstadt, BR Klassik "Musik der Welt" 3.Juli 2016
Mahari und jonas, zwei Christen aus Erithrea


Samstag, 2. Juli 2016

Extreme Heuernte



 Über 30 Grad Hitze, das Heu ist trocken und liegt heimfahrbereit auf drei verschiedenen Wiesen, zum Teil in Hanglage. Unsere Technik ist wie jedes Jahr  marode. Erntehelfer sind rar, denn bei uns heißt Heu-Ernte: Schinderei wie vor 100 Jahren! Einige Heugabeln und Rechen für traditionelle Heu-Handarbeit, ein alter Buldog und ein abenteuerlicher Ladewagen stehen uns zur Verfügung. Diesmal konnten wir fünf junge Männer aus Aphghanistan und dem Irak anheuern: Hisbola (Aphghanistan), Muhammad (Irak), Aiman (Irak, Bruder von Muhammad), Lihad (Irak) und Mirweis (Aphghanistan). Wir kennen die Jungs vom Pilgergottesdienst bei den Glückspferden in Arnbruck - und sie werden uns  an diesem heißen Erntetag Glück bringen..... Für den späten Nachmittag/Abend sind schwere Gewitter gemeldet. Das Heu muss dringend rein!


Während Xaver mit vier Jungs das Heu zum Heimholen vorbereitet, hilft Hisbola mir lieber im Stall bei den Tieren. Er ist Analphabet, spricht minimal Deutsch aus Youtube-Kursen, hat in seiner Heimat Schafe gehütet und nie eine Schule besucht. Wie gerne hätte er einen persönlichen Deutchlehrer! Glück gehabt: Gestern bei den Glückspferden hat Hildegard Weiler vom Wolfgangsweg zugesagt, ihn einmal pro Woche zu unterrichten. Friedel wird ihn nächsten Donnerstag zum Unterricht mit dem Auto abholen. So arbeiten die Wolfgangspilger zusammen!

Mit frischer Kraft geht's zusammen mit Vater Xaver  runter zum Alpine-Hang, wo die Jungs das Heu mit den Rechen - hier am Buldog aufgeladen - einladebereit in lange Stege (="Schluchten") formieren werden. Xaver wird vorher nochmal maschinell durchwenden, damit das Heu richtig stroh-trocken ist.


 Beim Anhängen des Ladewagens stellt sich heraus, dass einer der Reifen nicht mehr fahrtüchtig ist. Sofort beweisen unsere Asylbewerber-Freunde ihr technisches Improvisations-Können und wechseln den Reifen mit einfachsten Werkzeugen.










In dieser Hanglage ist Vorsicht geboten! Mirweis und Lihad helfen mit der Heugabel, das Heu während der Fahrt aufzuschichten, wo es Staus beim technischen Aufladevorgang gibt.

Inzwischen haben sich immer mehr dunkle Wolken am Himmel zusammen gebraut. Vom Arber her sieht es schon recht gefährlich aus. In spätestens einer Stunde wird das Gewitter hier sein! Wir haben aber immer noch zwei größere Flächen zu bewältigen. Muhammad muss unbedingt nach Neunussberg gefahren werden, weil dort seine Freundin spontan zu Besuch eingetroffen ist. Ich fahre Muhammad und danke dem HERRN, dass die anderen noch bereit sind, hier vor Ort weiter zu kämpfen. Mittlerweile ist es 8 Uhr geworden, wir sind seit 12 Uhr im Einsatz. während meiner Bring-fahrt sehe ich, dass die arber-Region bereits im regen steht. nur wenige kilometer entfernt ist der xaverhof.  Stehen die Jungs bereits im Starkregen?

In der Tat: Noch ist es trocken! Preiset den HERRN! Doch was höre ich da vom Feld herüber tönen? Xaver flucht heftig! Das Gewitter ist nun etwa 20 Minuten entfernt, und der Pickup vom Ladewagen ist zusammengebrochen. Wir hängen mit einer Riesenfuhre aufgeladenem Heu fest! Fieberhaft suchen wir nach einer kombizange , finden eine, hilft aber nicht: Alles komplett verrostet! "Wir brauchen einen 17-ner Schraub-Schlüssel!" Den hat auf die Schnelle nur der Schmid im Dorf. Schnell ins Auto und zum Dorf! Schmid ist nicht da...



Wir teilen uns hektisch in zwei Gruppen. der technisch versierte Mirweis rast mit dem xaver mit dem Mofa und einer Eisenstange, einem Schlegel und anderem Not-Zubehör zurück zum festgefahrenem Ladewagen, während ich mit Lihad, Aiman und Hisbola mit Gabeln und bloßen Armen das Heu von der Wiese neben dem Hof schnell reintrage. Eine Sekunde zum Fotografieren hab ich!


 
Da legt sich Aiman erschöpft auf den Boden und sagt: "Ich bin tot!" Auch hier nehme ich mir eine Sekunde zeit für ein Foto.


Noch 5 Minuten, dann wird uns die schwarze Gewitterwand ergreifen. Eine erste Sturmböe wirft uns fast zu Boden.

Und Xaver und Mirweis und das Heu im Ladewagen??



SIE KOMMEN!


Xaver rangiert auf Millimeter genau rückwärts mit dem Ladewagen ein - dann geht es los: Ein Hurrican im Bayerischen Wald! Noch nie da gewesen. Wir können uns in einer Sekunden-Punktlandung gerade noch in den Heustadel retten, als es losgeht. "Scheiße, mein Auto ist offen!" rufe ich. Todesmutig rennt Aiman ins Wetter in Richting Auto. Aiman und hisbola sind irgendwo. Es tobt.

Keine Fotos.

Eine Stunde später bei Starkregen, Blitz und Donner gelingt es uns, nach vorne im Stadel über die Heuberge zu klettern und vom Vordereingang aus Kontakt zu Aiman und Hisbola aufzunehem: Lihad rennt zum Auto und fährt es näher zum Eingang. Aiman rennt zu uns: er war die ganze Zeit an die Hauswand gedrückt im Wettersturm - Hisbola hatte ihn nicht ins Auto gelassen.  - - Aiman zittert und ist patschnass. Wir beschließen, vorsichtig loszufahren.
Aiman braucht eine Zigarette

Was war los mit Hisbola?
Unterwegs kein Durchkommen: Viele große umgestürtzte Bäume auf den Straßen. Feuerwehr im Volleinsatz. Wir kehren nochmal um zum Xaverhof, wo Xaver im Dunklen, Strom sparend wie immer,  mit Strinlampe gemütlich in der Stube sitzt und sein Brot mit Zwiebeln isst. Wir laden Xaver mit der Motorsäge ins Auto ein und kommen wohl behütet um Mitternacht am Ziel an. Aiman lacht zehnmal "DANKE!", Muhammad zeigt uns stolz seiner Christina, und Hisbola kocht uns einen heißen Tee.




Extreme Heuernte



 Über 30 Grad Hitze, das Heu ist trocken und liegt heimfahrbereit auf drei verschiedenen Wiesen, zum Teil in Hanglage. Unsere Technik ist wie jedes Jahr  marode. Erntehelfer sind rar, denn bei uns heißt Heu-Ernte: Schinderei wie vor 100 Jahren! Einige Heugabeln und Rechen für traditionelle Heu-Handarbeit, ein alter Buldog und ein abenteuerlicher Ladewagen stehen uns zur Verfügung. Diesmal konnten wir fünf junge Männer aus Aphghanistan und dem Irak anheuern: Hisbola (Aphghanistan), Muhammad (Irak), Aiman (Irak, Bruder von Muhammad), Lihad (Irak) und Mirweis (Aphghanistan). Wir kennen die Jungs vom Pilgergottesdienst bei den Glückspferden in Arnbruck - und sie werden uns  an diesem heißen Erntetag Glück bringen..... Für den späten Nachmittag/Abend sind schwere Gewitter gemeldet. Das Heu muss dringend rein!


Während Xaver mit vier Jungs das Heu zum Heimholen vorbereitet, hilft Hisbola mir lieber im Stall bei den Tieren. Er ist Analphabet, spricht minimal Deutsch aus Youtube-Kursen, hat in seiner Heimat Schafe gehütet und nie eine Schule besucht. Wie gerne hätte er einen persönlichen Deutchlehrer! Glück gehabt: Gestern bei den Glückspferden hat Hildegard Weiler vom Wolfgangsweg zugesagt, ihn einmal pro Woche zu unterrichten. Friedel wird ihn nächsten Donnerstag zum Unterricht mit dem Auto abholen. So arbeiten die Wolfgangspilger zusammen!

Mit frischer Kraft geht's zusammen mit Vater Xaver  runter zum Alpine-Hang, wo die Jungs das Heu mit den Rechen - hier am Buldog aufgeladen - einladebereit in lange Stege (="Schluchten") formieren werden. Xaver wird vorher nochmal maschinell durchwenden, damit das Heu richtig stroh-trocken ist.


 Beim Anhängen des Ladewagens stellt sich heraus, dass einer der Reifen nicht mehr fahrtüchtig ist. Sofort beweisen unsere Asylbewerber-Freunde ihr technisches Improvisations-Können und wechseln den Reifen mit einfachsten Werkzeugen.










In dieser Hanglage ist Vorsicht geboten! Mirweis und Lihad helfen mit der Heugabel, das Heu während der Fahrt aufzuschichten, wo es Staus beim technischen Aufladevorgang gibt.

Inzwischen haben sich immer mehr dunkle Wolken am Himmel zusammen gebraut. Vom Arber her sieht es schon recht gefährlich aus. In spätestens einer Stunde wird das Gewitter hier sein! Wir haben aber immer noch zwei größere Flächen zu bewältigen. Muhammad muss unbedingt nach Neunussberg gefahren werden, weil dort seine Freundin spontan zu Besuch eingetroffen ist. Ich fahre Muhammad und danke dem HERRN, dass die anderen noch bereit sind, hier vor Ort weiter zu kämpfen. Mittlerweile ist es 8 Uhr geworden, wir sind seit 12 Uhr im Einsatz. während meiner Bring-fahrt sehe ich, dass die arber-Region bereits im regen steht. nur wenige kilometer entfernt ist der xaverhof.  Stehen die Jungs bereits im Starkregen?

In der Tat: Noch ist es trocken! Preiset den HERRN! Doch was höre ich da vom Feld herüber tönen? Xaver flucht heftig! Das Gewitter ist nun etwa 20 Minuten entfernt, und der Pickup vom Ladewagen ist zusammengebrochen. Wir hängen mit einer Riesenfuhre aufgeladenem Heu fest! Fieberhaft suchen wir nach einer kombizange , finden eine, hilft aber nicht: Alles komplett verrostet! "Wir brauchen einen 17-ner Schraub-Schlüssel!" Den hat auf die Schnelle nur der Schmid im Dorf. Schnell ins Auto und zum Dorf! Schmid ist nicht da...



Wir teilen uns hektisch in zwei Gruppen. der technisch versierte Mirweis rast mit dem xaver mit dem Mofa und einer Eisenstange, einem Schlegel und anderem Not-Zubehör zurück zum festgefahrenem Ladewagen, während ich mit Lihad, Aiman und Hisbola mit Gabeln und bloßen Armen das Heu von der Wiese neben dem Hof schnell reintrage. Eine Sekunde zum Fotografieren hab ich!


 
Da legt sich Aiman erschöpft auf den Boden und sagt: "Ich bin tot!" Auch hier nehme ich mir eine Sekunde zeit für ein Foto.


Noch 5 Minuten, dann wird uns die schwarze Gewitterwand ergreifen. Eine erste Sturmböe wirft uns fast zu Boden.

Und Xaver und Mirweis und das Heu im Ladewagen??



SIE KOMMEN!


Xaver rangiert auf Millimeter genau rückwärts mit dem Ladewagen ein - dann geht es los: Ein Hurrican im Bayerischen Wald! Noch nie da gewesen. Wir können uns in einer Sekunden-Punktlandung gerade noch in den Heustadel retten, als es losgeht. "Scheiße, mein Auto ist offen!" rufe ich. Todesmutig rennt Aiman ins Wetter in Richting Auto. Aiman und hisbola sind irgendwo. Es tobt.

Keine Fotos.

Eine Stunde später bei Starkregen, Blitz und Donner gelingt es uns, nach vorne im Stadel über die Heuberge zu klettern und vom Vordereingang aus Kontakt zu Aiman und Hisbola aufzunehem: Lihad rennt zum Auto und fährt es näher zum Eingang. Aiman rennt zu uns: er war die ganze Zeit an die Hauswand gedrückt im Wettersturm - Hisbola hatte ihn nicht ins Auto gelassen.  - - Aiman zittert und ist patschnass. Wir beschließen, vorsichtig loszufahren.
Aiman braucht eine Zigarette

Was war los mit Hisbola?
Unterwegs kein Durchkommen: Viele große umgestürtzte Bäume auf den Straßen. Feuerwehr im Volleinsatz. Wir kehren nochmal um zum Xaverhof, wo Xaver im Dunklen, Strom sparend wie immer,  mit Strinlampe gemütlich in der Stube sitzt und sein Brot mit Zwiebeln isst. Wir laden Xaver mit der Motorsäge ins Auto ein und kommen wohl behütet um Mitternacht am Ziel an. Aiman lacht zehnmal "DANKE!", Muhammad zeigt uns stolz seiner Christina, und Hisbola kocht uns einen heißen Tee.




Donnerstag, 30. Juni 2016

Gedanken zu Johanni: ..."Sich über das Glück des anderen freuen..."


Die Pilger sind bei den ehernen Glücksboten im Glasdorf angekommen. Pfarrer i R. Ernst-Martin Kittelmann, Unterried, und Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg, begrüßen sich.

Johannismarsch am Wolfgangsweg - Sich über das Glück des anderen freuen

Geführte Pilgerwanderung am Johannistag vom Wolfgangsriegel bei Böbrach nach Arnbruck


Eine Gruppe Wolfgangspilger, darunter zwei Christen aus Erithrea und ein syrischer Christ, machten sich am Johannistag auf den Weg. Pünktilch zum "Angelusgebet" um 12 Uhr ging es vom Fuße des Kreuzweges zur Wolfgangskapelle bei strahlendem Sommerwetter dem Wolfgangsweg folgend nach Arnbruck. Ein birkenes, geschmücktes Pilgerkreuz wurde während der Wallfahrt abwechselnd getragen.

Die erste Station war die Frath. Hier wurden die Pilger mit einem erfrischenden Getränk begrüßt. Vor dem Weitergang versammelte man sich in der Marienkapelle der Familie Geiger. Frau Geiger legte Zeugnis ab von einer wunderbaren Heilung schwerer Krankheit durch intensives Gebet in der Kapelle. Auch andere Gebets-Erhörungen können in Zusammenhang mit der Frathkapelle bezeugt werden.

Das Innere der Frath-Kapelle - links eine Darstellung des heiligen Wolfgang. Foto: Pilger Rudi Simeth

In Arnbruck angekommen wurden der Pilgerzug mit Glockengeläut an der Liebfrauenkapelle begrüßt. Pfarrer Josef Gallmeier gestaltete eine Andacht unter dem Themen "Schöpfungslob" und "Frieden auf der Welt".

Vor der Liebfrauenkapelle: Pfarrer Josef Gallmeier und Pilger
Entlang der mittelalterlichen Bußkreuze, die eigens für dieses Ereignis von Helfern des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang angefertigt und aufgestellt worden sind, führte der Weg durchs Dorf zur Vituskapelle, wo Pfarrer i.R. Ernst-Martin Kittelmann die Geschichte der Vituskapelle darlegt. Diese wurde auf Grund einer Wolfgangs-Wallfahrt erbaut. Auch hier: eine wunderbare Heilung durch Gebet.

Die Pilger betreten die Vituskapelle


Pfr. i. R. Ernst-Martin Kittelmann spricht in der Vituskapelle. (Fotos: Pilger Rudi)
Am Dorfplatz vor der Kapelle stellte man sich unter Leitung von "Pilger Rudi Simeth" im Kreis auf zu einem Körpergebet, einer "Kreuzmeditation" welche die Eindrücke der Birkenkreuze vertiefend erklärte - auch für die inzwischen noch dazu gekommenen auch ausländischen Begleiter der Wallfahrt.

Um 17 Uhr erwarteten im Glasdorf Weinfurtner brennende Johannisfeuer-Schalen bei der Kunst-Installation "Die Glücksboten" der Viechtacher Künstlerin Dorothea Stuffer die Pilger und - ganz im Sinne des heiligen Wolfgang, "Missionar des Ostens" - internationalen Besucher dieses Johannis-Ereignisses.

Die Pilger kommen bei den Glücksboten an. Johannisfeuerschalen brennen. (Foto: Pilger Rudi)
 Bürgermeister Hermann Brandl begrüßte die Gäste und freute sich über dieses inhaltreiche Projekt, welches weit in die Region hinaus wirke und die Menschen inspiriere und bereichere. Glasdorfgründer Oskar Weinfurtner würdigte die "beiden Geburtstage": Johannes der Täufer am 24. Juni und Christi Geburt am 24. Dezember. "Die Heilsankündigungen erfüllen sich auf wunderbare Weise im Jahreskreis", so Oskar Weinfurtner. Hildegard Weilerschlug den Bogen von den Kreuzen zur Heilsverheißung, wobei sie betonte, dass wahres Glück nichts zu tun habe mit einem Lottogewinn oder ähnlichem, sondern Glück sei vielmehr eine Zusage dessen, was sich Menschen aus tiefstem Herzen ersehnen und was sie auch verbindet.

Carola Pätzold trug im Duett mit Pilger Rudi Simeth alsdann die "12 Glücksbotschaften" in drei Sprachen vor. Diese Segensverheißungen sollen mittels der ehernen Reiterfiguren und ihrer Pferde über die gesamte Region ausgesprochen werden. "Gnade, Frieden, Glück und Wohlstand diesem Land!"

Carola Pätzold und Pilger Rudi Simeth tragen die 12 Glücksbotschaften in 3 Sprachen vor.

 Nach diesen engagiertem Vortrag führte Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg, einige "Gedanken zu Johanni" aus.

Pfarrer Micha Boerschmann (links) predigt unter freiem Himmel. Muhammad(Irak) hält das Pilgerkreuz in der Kreismitte.


 
Dunkle Wolken am Himmel: Glückliches Lachen vertreibt das Gewitter. V.l.n.r.: Elke Weber, Carola Pätzold, Asylbewerber aus Syrien, Pilger Rudi lauschen der Predigt.

Montag, 27. Juni 2016

Unser Jüngstes

Feinen Getreide-Schrot kann das Küken von Anfang an selbst picken.
Das ist unser jungstes Xaverhof-Kind! Das Kleine ist vor einem Tag aus dem Ei geschlüpft und nun bereits tapfer mit der Mutter-Glucke auf Tour! 

Das es das einzige Kind ist, kann sich die Glucke besonders innig um das Wohl und den Schutz ihres Kindleins annehmen. Selbst Kater Puma hat Respekt vor dem harten Schnabel der guten Glucke.

Es ist faszinierend, wie das Kleine vom ersten Augenblick an weiß, wie es sich im Hühnervolk um Futterkörner zu behaupten hat!

Die Glucke sorgt dafür, dass niemand dem Kind zu nahe kommt.

Die Glucke zeigt ihrem Küken, dass es Körnchen picken muss.

Einfach drauf los

 Bei der Rollstuhlparty nehme ich immer gerne meine Spielsachen mit. Das sind mein Zeichenblock und meine Premium-Buntstifte. Ich freue mich...