Irgendwo an einem Ort, wo die Zeit still zu stehen scheint

Irgendwo an einem Ort, wo die Zeit still zu stehen scheint
Mit Schaf Jorinde und Franzhörnchen, dem Schweizer Bergschaf

Donnerstag, 30. Januar 2014

Im Kraal: Franzhörnchen

Franzhörnchen ist ein Walliser Schwarznasen-Schaf
Franzhörnchen lebt seit dem späten sommer 2013 am Xaverhof. Wir haben dort einen Offenstall und eine aus Ästen und alten Christbäumen zusammengesteckte Begrenzung. Die ganze Stall-Situation - kleine Herde bestehend aus 12 Stück Schafen, Unterstand mit wildem Naturzaun "Kraal"- kommt einer natürlichen Situation recht nahe, außer dass "wir" selber keine Lämmer "produzieren", sondern wir haben unsere Lämmer adoptiert.

So auch Franzhörnchen: Auch sie hat adoptiert, eine schöne Fügung! Sie wurde nicht mehr in ihrer Herde, bestehend aus etwa 20 oder 40 Stück Walliser Bergschafen, gebraucht. Grund: Sie hatte eine Zwillings-Totgeburt. So wurde sie über den Schafscherer an uns vermittelt. Der Schafscherer, der unsere Situation sehr gut kennt, empfahl mir dieses wertvolle Rasse-Schaf in der Ansicht, sie würde auch "stilistisch" gut passen. Meine Schafe haben nämlich unter anderem einen Job als Modelle meiner Bilder und Zeichnungen - ist eh klar.

Kyrilla (vorn), und Nannerl und Kaisa


Gleichzeitig brachte unser lieber Schafscherer noch die beiden Hunger-Lämmer Nannerl und Kaisa mit. Sofort bildeten die beiden mit Mama Franzhörnchen als Neuankömmlinge eine kleine Herde innerhalb der Stamm-Herde. Franzhörnchen unternimmt nichts ohne ihre beiden Kleinen Trost-Töchter. So hat die Gnade wiedermal Dinge organisiert und gefügt, wie wir sie passender nicht hätten berechnen können.

Let it be.  (Mother Mary)

Walliser Schwarznasenschafe sind Schweizer Alpenschafe und die gutmütigste Schafs-Rasse, behäbig, zurückhaltend, defensiv, brav, langsam, vorsichtig und schön. Franzhörnchen vermittelt mit ihrer Ausstrahlung hier im Krahl eine archaische Bergsituation.
Im Krahl
Junge Schafe werden in ihrem ganzen ersten Lebensjahr als "Lämmer" bezeichnet.

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