Donnerstag, 10. Februar 2011

Event im Malerzimmer ("Kunst im Atelier"3)


Ist da nicht eine wunderbar konzentrierte Ruhe, während Manuel , Sophie (aus Frankreich) und Seidl (ich kann doch nicht jetzt Michael schreiben, bloß weil ich blogge!) - also SEIDL - ihre Bildwerke schaffen? Die Idee dieses international-völkerverbindenden Projektes stammt von einem jungen Bürgermeisterkandidaten, dessen zu Hause ziemlich weltweit ist, der aber im Herzen den Arber als eigentliche Heimat trägt. Geplant ist eine Ausstellung mit den in diesem und anderen Workshops entstandenen Werken mit dem Titel: "Die Waidlafragger und ihre Freunde stellen aus". Ich freue mich auf weitere Bewerbungen. Grüße!!


Hier die Gemälde, z.T. noch nicht ganz fertig, mir gefallen alle drei!!
Gemälde von Sophie
Gemälde von Manuel
Gemälde von Seidl

Mittwoch, 9. Februar 2011

Waldweg, von Strahlen durchdrungen


Als ich heute am frühen Mittag mit Timmi den Bach-Walweg entlangging, durchströmten so barmherzige Strahlen die Szene, und alles war so wunderbar und voller Stille und friedvoll.

P.S. Das Rehlein ist fei nicht der Timmi! :)

Am Vortag habe ich übrigens eine andere Strahlen-Zeichnung gemacht in Anregung an eine wunderbare Künstlerin aus Belgien.


Frau mit Lieblingshirsch, Huhn und leeren Händen

Dienstag, 8. Februar 2011

Annerl malt eine Waidlaszene ("Kunst im Atelier2")

Eine Rarität aus dem Bayerischen Wald mit echten Wurzeln! Nichts Aufgesetztes, keine "malende Hausfrau",sondern eigenständige Bildprozesse. Schon in ihrer Jugend legte Annerl ein überdurchschnittliches Maltalent an den Tag, welches dann allerdings einige Jahrzehnte brachlag, um nun wie eine Frühlingsblume aus dem Verborgenen hervorzubrechen. Seit ihrem großen Verkaufserfolg bei ihrer Ausstellung im Viechtacher Krankenhaus kann sich Annerl vor Aufträgen kaum mehr retten.

Übrigens haben Toni und Annerl einen der 6 armen zurückgelassenen Kater -ich nenne ihn gern "Prinzchen"- in ihre warme Stube und ihr noch wärmeres Herz aufgenommen. Und es sieht fast so aus, als ob das eine Auge ein wenig besser wird, ja, wieder ein wenig zum Leuchten anfängt...

"Prinzchen" (auf dieses Foto hin bot Annerl an, ihn aufzunehmen)

Montag, 7. Februar 2011

Wo sich Himmel und Erde berühren, "Kunst im Atelier" 1

Er weiß, wo sich Himmel und Erde berühren: auf den Spitzen der Berge. Er tummelt sich ja auch permanent auf Gletschern herum und versteht es, Höhenunterschiede, Schrägen und Abgründe in akrobatische Tänze zu verwandeln. Hier: Verwandlung in Farbe. Sein Name: Der Wegbereiter. Dank an dieser Stelle für Deinen Förderschulunterricht in Sachen "PC-Dori" und für die Blogtherapie!



in München 1
in München 2
am Gletscher

Sonntag, 6. Februar 2011

Ein Sonnensonntag im Stall


Wegen viel Arbeit in der Schule und harten Winterbedingungen konnten meine lieben Viechtacher Stallmädels längere Zeit nicht mit zur Ranch kommen. Aber heute gab es ein sonniges Wiedersehen mit viel Mist, etlichen Stallbussis und so manchen Neuerfahrungen.

Samstag, 5. Februar 2011

Das sanfte Licht, das alle Schatten wegnimmt (Bildinterpretation "Offenställe",Nachzeichnung)

Aus meinem "Folianten":

Das Hirtenmädel (rechts oben) ist hinaufgestiegen zur nächtlichen Waldkapelle. Der Schnee ist rein und weiß,die Szene glüht in goldenem Licht:
dort überreicht die Muttergottes dem knieendem Hirtenmädel , dessen Gesicht voller Staunen ist, das Erlöserkind. Die knieende Haltung bedeutet Demut und Ehrerbietung. Das Hirtenmädel wird das Göttliche Kind mit hinunter nehmen in die "Realität", die Welt der Stallungen. Die Ställe sind offen, sie warten auf den Einzug des Mysteriums, durchdrungen von dem goldenen Licht der Hoffnung. Hier fressen fiedlich einige Tiere Sommerheu. Die Bäuerin (rechts unten) kniet auf dem Erdboden, ein Huhn im Arm. Friedvoll und besorgt blickt sie auf das Huhn. Ihre knieende Haltung bedeutet Ergebenheit, die völlige Übergabe des eigenen Willens an einen höheren und Bewußtsein der ganzen Erbärmlichkeit (die eigene und die des Huhns.) Auch sie befindet sich in einem offenen Unterstand, das Dach ist vom reinen Schnee des Kapellenberges bedeckt. Im ganzen Gemälde sind keinerlei Schlagschatten, weder unter der Futterkrippe (die auf die Geburt Jesu im Stall hinweist - links unten), noch unter den dargestellten Tieren. Das liegt daran, daß von der wunderbaren Szene vor der Kapelle ein "überirdisches", gleichmäßiges Licht ausgeht, welches alle Schatten weggenommen hat.

das Gemälde, Original
Nachzeichnung
Die Muttergottes überreicht das Erlöserkind
Bäuerin mit Huhn
2 Ponies
Schaf an Futterkrippe
kleiner Unterstand
Das Gesicht des Hirtenmädels ist voller Staunen

Donnerstag, 3. Februar 2011

Der Schatten wird zum Gold


Nun lebe ich schon einige Wochen mit dem Gemälde "Die Tagebuchschreiberin". Doch da war noch was, was "Unerlöstes" sozusagen. Alles spielte sich rechts hinter der Tagebuchschreiberin ab.
Gestern, an "Maria Lichtmeß", der Tag, an dem das Licht abends eine Stunde länger da ist, passierte das Wunder: Der Schatten verwandelte sich in eine Eliasdarstellung mit Silber-Gold-Hintergrund. So mag ich mit dem Bild leben. Näheres in der Linkliste.

Schatten "sad and bitter", zufällig ergeben
nichtssagendes Grau hinter der Schreiberin
Schatten "sad and bitter" rekonstruiert
Elias-Ikone, Blattgold und "Bild im Bild" vorbereitet
Die Schreiberin und ihr neues Hintergrundbild
Elias, Detail
Gesamtansicht

Kenner sehen, daß außer dem Schafs-Hund nun noch 2 Katzen am Boden sind...

Einfach drauf los

 Bei der Rollstuhlparty nehme ich immer gerne meine Spielsachen mit. Das sind mein Zeichenblock und meine Premium-Buntstifte. Ich freue mich...