Samstag, 11. Juli 2020

Hermanns Auto-nomes Bioheu


 Hermann lebt und arbeitet im Unteren Bayerischen Wald, wohnt also ziemlich weit weg vom Xaverhof. Aber er mag unsere Ranch! Hier wird so ähnlich gelebt, wie auch Hermanns Stil teiweise ist. Nicht so effizient, aber dafür umso effizienter :)

Zur Zeit bringt er immer mal sein Auto voll Heu.
Es ist liebevoll zubereitet und duftet nach Kräutern.
Einige Armvoll passen in Hermanns praktischen Lieferwagen schon rein! Gern bezahle ich ihm natürlich die Unkosten und eine kleine Fleiß-Zulage. Wegen der Coronakrise ist vorübergehend einer von seinen 3 Jobs weg gebrochen. Da schaden ein paar Cent zusätzlich für Xaverhofschafe-Heu nicht - - -

Gegen Nies-Anfälle hilft dem Hermann Pfefferminz-Öl. Ein Riech-Test zeigt, dass da etliche duftende Kräuter dabei sind, zum Beispiel Oregano und Thymian. Ungedüngte Südhangwiese! Erster Schnitt! Mit der Sense! Immer wenn ein Regenschauer kommt, lädt Hernmann das Heu um unter das Dach seines Wohnhauses, um es später wieder heraus zu laden, bis es fertig ist. 

"Ich bringe nächste Woche nochmal einen ganzen Anhänger voll, den ich mir ausleihen werde!" "Gern! Die Schafe freuen sich! Heu können wir immer brauchen! Danke!"
Das Heu wurde vor etwa einer Woche fertig, könnte also in 3 - 4 Wochen gefüttert werden. Zur Zeit füttere ich Heu vom Bernhard Bielmeier vom Sommer 2019. Nie frisches Heu füttern! Da entstehen Gase im Verdauungstrakt der Tiere, und sie können daran sterben.

Freitag, 10. Juli 2020

Siesta



Hier seht ihr unsere beiden mittlerweile schon recht erwachsenen Küken Perlhuhn (links, ein Hähnchen) und Spatz (rechts, ein Hühnchen). Sie verbringen den ganzen Tag miteinander im Duo, mal herumlaufend und pickend nach Essbarem, mal in Siesta-Position wie hier oben im Foto. Schaf Kaisa kennt die beiden sehr gut, und die beiden kennen Kaisa sehr gut. Schließlich sind sie damals im Schafstall aus ihren Eiern geschlüpft und bei den Schafen groß geworden. Huhn Kastanie ist nicht ihre Glucke, aber sie hält sich immer gerne bei Perlhuhn und Spatz auf. Xaver ist ganz verliebt und steht oft minutenlang dabeben und freut sich. Er nennt sie Herbert und Lisa, auch ganz nett :)

Köpfchen in die Flügel stecken und Siesta machen

Puma lässt sich inspirieren und steckt ebefalls das Köpfchen in die Flügel :)

Mittwoch, 8. Juli 2020

Mit Lena an der Futterkrippe - eine Tuschezeichnung

"An der Futterkrippe" - ein Sommer-Weihnachts-Märchen
Gemäß einer wahren Begebenheit, die ich vor wenigen Tagen mit Lena im Wald erlebt habe - wir besuchten eine Futterkrippe, die unweit von Lenas Haus im Wald steht - gemäß dieser wahren Begebenheit möchte ich mit meiner neuesten Zeichnung erzählen, was in der wirk-lichen Geschichten-Welt an diesem Tage um die Futterkrippe herum geschehen ist:

Dori und Lena sitzen am Waldboden vor der Futterkrippe. Lena fliegt ein Vogel zu.

Auch auf die Hand von Dori ist ein Vogel geflogen. Rehe und Rehkitze haben sich genähert, auch ein Hase. Ein Igel versteckt sich in einer Steinhöhle. Unter der große Futterkrippe steht eine Weihnachtskrippe, die sich mit Rosen füllt. Einen Korb mit Rosen erkennen wir - und einen Schlitten. 

Die Weihnachtskrippe hat sich mit Rosen gefüllt. Sie steht mitten in Johanniskraut-Pflanzen. Neben dem Korb mit Rosen ist nun auch ein Korb mit Johanniskraut. Dori und Lena haben eine ähnliche Blumenhose an und sehen in dieselbe Richtung. Beide lächeln, beide haben einen Vogel.
Und hier nochmal die fertig gezeichnete Geschichte um die Futterkrippe, die ich mit Lena vor einigen Tagen im Wald in der Nähe von Lenas Haus besucht habe:

Auf einem der Rehe (rechts) sitzt ein kleiner Engel. Jemand hat in dem Rehkitz darüber ein Alpaka erkannt. Überall blüht Johanniskraut.
 Besuch der Futterkrippe vor wenigen Tagen: HIER


Montag, 6. Juli 2020

An der Futterkrippe

An der Futterkrippe im Disteklberger Wald
 Lenas Haus liegt ganz nah am Waldrand. Abends kann man dort vom Fenster aus Hasen und Rehe und Glühwürmchen beobachten. Nur ein paar Schritte entfernt von Lenas Haus steht im Wald eine Futterkrippe. Da geht Lena gerne hin. Heute hat sie der Oma dieses "Haus für Rehe" gezeigt. Omadori ist begeistert. Ihr wisst, dass ich eine Weihnachtsmärchendori bin? Und eines ist klar: Seit den 24. Juni gehen wir schnurstracks auf Weihnachten zu! Jetzt warten wir mal, ob vielleicht bald die Rehe kommen. Ich könnte sie ja mal herbeimalen....


Ausschau halten

Wir halten Ausschau: Kommen vielleicht die Rehlein, die Engel, das göttliche Kind zur Krippe? Ich höre ein zartes Klingen, es klingt nach Frieden in den Herzen - - -

Samstag, 4. Juli 2020

Am Baumschutz-ENGEL-Pfad



Am Baumschutz-ENGEL-Pfad mit Waldbesitzer Bernhard Bielmeier und Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann - - Foto: Thomas Hobelsberger vom Viechtacher Anzeiger
Der Autor Thomas Hobelsberger vom Viechtacher Anzeiger hat sich mit Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann (Impuls-Schreiber), Bernhard Bielmeier (Waldkenner, Waldbesitzer, Waldpädagoge) und mir getroffen, um am kürzlich entstandenen Baumschutz-ENGEL-Pfad eine Geschichte zu schreiben. 

Hier einige Impressionen:


Die ersten Fotos entstehen in der Kapelle, wo ein kleiner Baumschutzengel steht, den ich im letzten August spontan dem Bernhard geschenkt habe. Von diesem kleinsten Samenkorn gingen die Wurzeln aus zum jetzigen Baumschutz-ENGEL-Pfad.

Bernhard erzählt, dass er im letzten Sommer bei einer speziellen Wallfahrt teilgenommen hat. Er wollte pilgernd danken, dass sein Wald bisher noch nicht vom Borkenkäfer befallen worden ist. Diese Wallfahrt vom unteren Bayerwald nach Bogenberg gibt es seit dem Mittelalter. Es geht dabei - höre und staune! -  um den Schutz vor dem Borkenkäfer! Eine 20 Meter hohe Kerze wird von starken Kerzenträgern über die gesamte Strecke von etwa 90 Kilometern getragen. Die Sage erzählt: Wenn diese Kerze zu Boden fällt und zerbricht, kommt ein Krieg. In der Tat ist die Kerze vor dem Ausbruch des 1.Weltkrieges und vor dem Ausbruch des 2.Weltkrieges auf den Boden gefallen und zerbrochen - - -

Bernhard sieht im Aufbau des aktuellen Baumschutz-ENGEL-Pfades eine Fortsetzung seiner bittend-dankenden Pilger-Haltung, was die Wälder anbetrifft. "Noch ein dritter Sahara-Sommer wie in 2018 und 2019, und der Wald hat verloren."


Gesunder Wald mit alten und jungen Bäumen
Im Vergleich sehen wir gegenüberliegend (obig) zwei Typen von Wald: Links den von Bernhard seit Jahren gepflegten und umsorgten Wald, wo alte und junge Bäume vorhanden sind, Fichten, Buchen, Tannen. Dieser Wald ist viel widerstandsfähiger gegen die Herausforderungen des Klimawandels. Wogegen der Wald rechts, eine reine Fichten-Monokultur, wesentlich anfälliger für den Borkenkäfer ist. Und er kann außerdem von heftigen Stürmen in einem einzigen Moment umgerissen werden.

Hier haben kraftvolle Wildschweine den Boden nach Wurzeln durchwühlt. Das schadet dem Wald nicht, im Gegenteil, der Boden wird aufgelockert.

"Verantwortungsbewusstes Nutzen des Waldes ist Gewinn für den Wald und für den Nutzer!"

"Dieser Baumschutzengel heißt: Die Wurzeln pflegen. Das gilt auch für unser Leben." betont Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann.
  Die Baumschutz-Impulse des erfahrenen Geistlichen sind für jedermann, nicht nur für spezielle Christen zur Betrachtung und Verinnerlichung geeignet.

 Bernhard Bielmeiers Wald ist durchgestaltet mit sogenannten "Rückewegen", die zur Pflege des Waldes mühsam angelegt worden sind, und die gut zum Wandern einladen. 

Hier sehen wir ein Buche, die bereits abstirbt. Ihre Rinde wird vom Schwarzspecht besucht. Auch befinden sich an ihrem Stamm Pilze. Von daher ist sie ein Biotop. Ein rein kommerziell denkender Waldbauer würde den Baum, bevor er noch mehr abstirbt, fällen. Von der Größe/Holzmasse her könnte er noch über 1000 Euro Gewinn machen. Doch Bernhard lässt behutsam diese Buche im Wald stehen.


Verschiedene Baumhöhen/Baumgenerationen ermöglichen ein gutes Gedeihen der jungen Bäume. Tannen und buchen brauchen am Anfang Halbschatten. Fichten dagenen kann man auch in der prallen Sonne anpflanzen.
Ist nun ein Wald zerstört worden, kann man einen neuen Wald-Anbau nur mit Fichte beginnen. Eine Verjüngung durch weitere verschiedene Baumsorten ist aber dann nur mit großem Aufwand möglich - erklärt Bernhard Bielmeier.
Er hat Forstwirtschaft studiert, und der Wald ist seine Leidenschaft, seine innerste Herzensangelegenheit, Immer wieder gibt er Kurse und Lehrgänge zur Information über unseren Wald.   


Hier ist unsere Fichte mit den Wurzeln über dem Stein - -
Sie hat zwei heiße und trockene Sommer überstanden. Die Krone ist immer noch gesund!
Uralte keltische Kultstätte mit Opferstein. "Die Kelten waren nicht zimperlich! " sagt Bernhard.
Der zweite Teil des Baumschutz-ENGEL-Pfades, der nun als Rundweg mit Pfeilen markiert ist, führt ohne Engelfiguren wieder zurück zur Kapelle. Ich bin am Überlegen, ob ich hier noch drei Skulpturen anbringen werde, natürlich mit Impulsen von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann!........Ich hab da schon eine Idee - - -

Weites Land: In der Weite des Landes ist jeder Baum wie ein Gruß, der kündet: du bist nicht allein, du bist beschützt. (Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann) - Foto: Sylvia

Donnerstag, 2. Juli 2020

Xaver festigt Herzensengel am Engelweg


Dieser wunderschöne Herzensengel mit grauem Pony ist eines der besonderen Prachtstücke am Engelweg. Heute Abend haben Xaver und ich die ständig dem Wetter ausgesetzte Figur wieder stabilisiert. Nachbarn haben uns einen Plastikstuhl zum Draufsteigen geliehen. Nach getaner Arbeit ruht Xaver sich erfreut aus und denkt über den Impuls nach.

"Körper und Geist gehören zusammen. Die Anrührung durch einen Engel hinterlässt körperliche Spuren. Das Göttliche durchdringt alles." (Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann)


Mittwoch, 1. Juli 2020

"Wirkmächtigkeit" und andere Zeichnungen von 2013


"Eine Wirkmächtigkeit, die nie voll erklärt, nie begriffen, nie ausgeschöpft werden kann." (H.W. 18.6.2013
Diese Zeichnung habe ich vor fast exakt 7 Jahren gezeichnet. In einem  Gespräch mit meiner Wolfgangspilger-Freundin Hildegard Weiler, mit der ich zusammen den Pilgerweg St.Wolfgang ins Leben gerufen habe (ist noch im Aufbau) hat Hildegard diesen Satz gesagt:

 "Eine Wirkmächtigkeit, die nie voll erklärt, nie begriffen, nie ausgeschöpft werden kann."

 Es ist eigentlich nur ein halber Satz. Aber er ist sehr groß. Er hat mich zu dieser Zeichnung inspiriert.

Jemand, ich sage, eine Seele, sitzt buchlesend auf einem Stuhl, umgeben von Haustieren. Eine Taube fliegt zu ihr, oder ein anderer Vogel. Einerseits erinnert das an den Franziskus, der den Vögeln gepredigt hat. Aber noch mehr erinnert es an Maria, die beim Empfang der Nachricht durch den Erzengel Gabriel die Nachricht erhält, dass sie ein Kind mit Namen Jesus gebären wird. 

Oder sagen wir noch anders: Die Zeichnung will sagen: Sanft dem Vogel die Hand hinhalten....

Von draußen, aus der Wildnis der Berge nähert sich ein Hirsch.

Hier nochmal Hildegards Satzbrocken:

 Eine Wirkmächtigkeit, die nie voll erklärt, nie begriffen, nie ausgeschöpft werden kann.

Mensch und Huhn, Engel und Huhn, 27. Juni 2013

"Die Brieftaubenfreunde" 28. 7. 2013. Damals hatte ich noch keine Brieftauben...

3. August 2013: "Immer wieder aufbrechen"
Sie verlässt mit ihren Schafen und dem Hund ihr Haus, das offen ist und aus Naturstämmen gebaut ist. Ein Vogel fliegt mit. Gerade hat sie noch etwas in ihr Tagebuch eingetragen. Die ersten Äpfel hängen am Baum. Sie zieht mit ihren Tieren weiter in die Berge. Das Bild "Segnung" prangt im Hintergrund an der Wand.

"Die Segnung" (nach einer wahren Begebenheit )

Diese Zeichnung habe ich "Dori liest" genannt. Entstanden ist sie im November 2013

Diese Zeichnung heißt: "Verletztes Kalb, verlatzter Hund, verletztes Schaf." 28. August 2013
 Ein Bauer hatte meinem Nachbarn Anton erklärt, dass er das verletzte Kalb dort liegen lassen muss, wo es liegt. Würde er es transportieren, würde es sterben. So könnte es die Nacht überstehen. Gleichzeitig war damals mein Hund Timmi verletzt worden, und wo anders hatte ich ein verletztes Schaf auf der Weide liegen sehen.

Links in der Skizze ist es Nacht (Sterne), rechts sehen wir den Sonnenaufgang. Der Bauer hatte dem Anton erklärt, bis zum Sonenaufgang würde das verletzte Kalb wieder aufstehen. -

Dazu ein Text aus einem Buch, ich weiß nicht mehr welches:

"...Wenn er auch durch vieles, was geschieht, erschüttert wird, so bleibt er doch in seinem Inneren unerschütterlich. Diese Haltung des Fest-gegründet-Sein der Seele in Gott muss immer wieder neu eingeübt werden, da Gegenkräfte besrebt sind, diese Verbindung zu unterbrechen..."


"Die Rückentführung der Tauben" 27.9.2013
O ja! Damals drang ich bein Doovy Royal ein, um zwei Brieftauben wieder zurück zu holen, die er uns geschenkt und wieder genommen hatte, während Xaver den Doovy derweile von mir ablenkte. Drei Monate später ist Doovy Royal plötzlich verstorben. Seither haben wir Brieftauben - - -  Mittlerweile sind es über 40, in allen Farben!


 Ich könnte euch noch viele wahre Geschichten allein aus 2013 vorzeigen, ich meine vor-zeichnen . . . hab sie durch Zufall wieder entdeckt. Doch wollen wir es dabei belassen.

Dabei sein

  Trotz sehr vieler Bewerber freue ich mich, dass ich bei der Viechtacher Ausstellung dabei sein darf mit drei größeren Bildern. Denn der Pl...