Leben mit Tieren

Leben mit Tieren
am Gnadenhof Xaverhof

Nachts vorm Stall

Nachts vorm Stall
Im ersten Schnee

Dienstag, 21. November 2017

Zum Thema Engel - Interview mit dem Kollnburger TOURIST GUIDE - 1

Impuls: Ein Engel steht an der Tür des neuen Jahres und spricht: Fürchte dich nicht!
Für die Dezember-Ausgabe des Kollnburger TOURIST GUIDE hatt ich die Ehre anlässlich des Engelweges am Zubringer des Wolfgangsweges bei Fernsdorf der Autorin Kornelia Plötz ein Interview zum Thema "Engel" zu geben.

In den nächsten Posts werde ich euch hier die Fragen/Antworten einzeln vorstellen. Ich wünsche euch eine gute Einstimmung in die bevorstehende Adventszeit!




Nachts am Engelweg: Engel, ermahnend,  mit Wolf und Schaf  In der Bibel finden wir genau 365 mal den Satz: Fürchte dich nicht!
 Einleitung - von Kornelia Plötz

 Ich freue mich sehr, dass eine von tiefer Religiosität getragene Frau - zudem eine bekannte Künstlerin, Zeit gefunden hat, unsere Fragen zu beantworten. Vielen ist sie bekannt durch ihre innig berührenden Engelsfiguren, die sie auf schlichtem Blech ausschneidet und malt, versehen mit wunderbaren Texten, die tiefe Gedanken und Gefühle hervorrufen in den betrachtenden Menschen. 
Sie wirkt hier in einer Weise, die staunen lässt- und uns an die Grenze einer anderen sensiblen Welt führen mag- kalt lassen ihre Werke keinen!

Auch möchte sich TOURISTGUIDE bedanken, dass Frau Dorothea Stuffer erlaubte, ausserhalb dieses Interviwetextes im TOURISTGUIDE weitere Engel und Texte abzudrucken, um unsere Leser und Leserinnen zu entführen in jene mystische Welt, zu der die Künstlerin hier Zugang gefunden hat auf diesem besonderen eigenen Weg. (Kornelia Plötz)

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Frage 1

- Wie kam Ihnen die Idee eines ENGELSWEGES ?

Meine Antwort:
Bürgermeisterin Josefa Schmid, Kollnburg  hatte mich zum Jahresbeginn 2017
eingeladen, in diesem Jahr in Ayrhof etwas zu machen. Da kamen mir
sofort die Engel in den Sinn. Josefa Schmid ist eine sehr spirituelle
und sensitive Frau. Ich arbeite gerne mit ihr zusammen. In Zuammenarbeit
mit ihr, dem Verein Pilgerweg St.Wolfgang mit dessen Vorsitzender
Hildegard Weiler und einem bewährten Helferteam ist Ayrhof mittlerweile
das sechste Projekt innerhalb von sechs Jahren. Begonnen haben diese
"Blechgeschichen am Wolfgangsweg" mit cirka dreißig Engeln, die an
verschiedenen Häusern in Kollnburg angebracht wurden. Das war in der
Advents- und Weihnachtszeit 2012/13. Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann
verfasste zu jedem Engel geistliche Impuls.
Es entstand die Idee eines EngelWEGES am Wolfgangsweg-Zubringer ab dem
Gnadenhof in Fernsdorf. Der Weg ist sehr schön zu gehen, er beträgt fünf
Kilometer und führt auch am Pandurensteig entlang. Am Wegesrand sind an
verschiedenen Stellen die Engel und die wunderbaren Impulse angebracht.
Die Anwohner sprechen bereits von "unserem Engelweg". 

Bürgermeisterin Josefa Schmid mit einem Engel vom Engelweg
Schafe vom Gnadenhof Xaverhof - hier beginnt der Engelweg zwischen Fernsdorf und Ayrhof. Einstieg auch ab der Filialkirche in Fernsdorf möglich

Donnerstag, 16. November 2017

Gemälde mit Großem Arber - erste Farb- und Formgebung begonnen

 Dies ist die erste Farbgebung der vor einigen Tagen in Sepia begonnenen Arberszene, ein größeres Gemälde. Mit Acryl-, Wachs- und Ölfarben habe ich hier eine Spätherbst-Stimmung anzudeuten begonnen, die gleichzeitig auch eine Vorfrühlings-Szene sein kann. Die Buchen sind ohne Laub, der Arbergipfel ist mit Schnee bedeckt. Ich habe vor, einen "alten" oder "futuristischen" Arber darzustellen, ohne Kalter-Krieg-Türme und ohne die gängigen Schi-Pisten. Vorher liefen wichtige Betrachtungen mit guten Kunstfreunden von Dorikunst...

Den Arbergipfel habe ich hier frei interpretiert

Der Gnadenhirt vom Großen Arber unterwegs mit seinen Tieren

Hase vor Höhle

Mittwoch, 15. November 2017

Freundschaft heißt Amizade

"Freundschaft heißt Amizade" - mit dieser schönen Überschrift betitelte der Autor Thomas Hobelsberger vom Viechtacher Anzeiger seinen Bericht über Rita aus Brasilien.

Wie kam es dazu? Die Redaktion fragte kürzlich bei mir an, ob ich einen Bericht über den Reformationsgottesdienst in der Christuskirche (wo ich den Altarschmuck mache) schreiben könne. Ich sagte: Fotos ja, Bericht nein, weil ich bekomme Besuch aus Brasilien.

Redakteur Johannes Baeumel wurde hellhörig: Aus Brasilien? Das hört sich sehr interessant an! Da könnten wir ein Interview machen, wenn Sie und Rita das wollen....

Autor Thomas Hobelsberger lauscht Ritas spannendem Lebensbericht und macht sich ein Heft voll Notizen.
Am nächsten tag gibt es eine ganze Seite RITA
Der lebendige Bericht ist eingeteilt in verschiedene Kapitel wie.

+ Brasilianerin Rita Susanne Simon nach 30 Jahren zum erstem Mal wieder in Deutschland

+ Rita in Gefängnissen der Militärdiktatur

+ Brasilianische und deutsche Mentalitäten

+ Egal wie groß der Abstand ist

Freundschaftsfoto im Stuffergarten von Thomas Hobelsberger

Mit lieben Freunden am Pröller-Gipfelkreuz
Abschied: Rita besucht den Gnadenhof. Foto: Segler

Montag, 13. November 2017

Bleib auf dem schmalen Weg! - Vorstudien

 Hier seht ihr ein Detail "Hase im Wald" aus meinem zweiten neu begonnenem Gemälde. Technik: Vorzeichnung mit Sepia auf grundierte Pappe. Es soll aber nicht wie geplant "Der Gnadenhirt vom Großen Arber" heißen, sondern "Bleib auf dem schmalen Weg!"

Aus einem Minibüchlein von kleinen Tages-Meditationen von meiner verehrten Omi (gefunden und mir übergeben von gelia!) habe ich  neue Inspirationen bekommen, die nun nach Möglichkeit ins Großbild einfließen sollen.

Betrachtung für den 11. November: Bis daß mein Ende naht, will ich nicht weichen vom schmalen Lebenspfad, um zu erreichen die ewige Friedenstadt, dahin die Frommen, des Erdenlebens satt, zur Ruhe kommen. Mein Text dazu: "Durch Entbehrung im Frieden zum Ziel"

Ein Wanderhirte geht mit seinem Hund und seinen beiden Schafen in Richtung Arbergipfel. Per aspera ad astra ( =über rauhe Pfade zu den Sternen). Miniatur-Zeichnung vom 11. November (Martinstag)

Hier spreche ich in einer meiner Bibel-Rand-Illustrationen auch dieses Thema an. Da geht einer von Gnadenlicht umgeben mit seinem Pony und seinem Schaf im Hochwald.

Bleib auf dem schmalen Weg! Erste Vorzeichnung eines großen Bildes im Hochwald des Bayerwaldes.  Im Hintergrund der Arbergipfel mit Gipfelkreuz, Schi-Pisten und den zwei historischen Türmen aus dem kalten Krieg. Unten vorne linke Mitte: Ein wohl gehütetes Schwein, neu in meiner Tiersammlung! In der Höhle vorne links: Ein Luchs!

Herzens-Engel in den Wald geflogen

Xaver und Moni montieren den Herzens-Engel neu im Wald.

Bein letzten heftigen Sturmtief vor etwa 2 Wochen ist der schöne Herzens-Engel davongeflogen. Wir erkundigten uns bei den Anwohnern der nahegelegenen Pferdekoppel am Engelweg und erfuhren, dass der Engel mit einer Orkanböe in den Wald gegenüber geflogen ist. Einige Engelweg-Wanderer haben ihn schon vermisst, teilte man uns mit. Da der Wald-Platz eigentlich sehr schön und außerdem besser windgeschützt ist, habe ich mit Xaver und Moni beschlossen, die Herzensfigur im Wald zu lassen. Abends fuhren wir nochmal am Engelweg vorbei, und siehe, wir trafen am Matinstag zwei Herz-anrührende junge Damen mit Laternen, die gerade den Weg entlang gingen. Hier gibt es keine Straßenbeleuchtung, und deshalb kann man hier noch richtige Waldnächte erleben, das ist unglaublich dunkel und groß und schön und spannend. auf jeden Fall auch engel-trächtig!

Große Wald-Nächte gibt es in dieser Jahreszeit ab 19 Uhr am Engelweg zu erleben.


 Impuls zu dieser Figur: Körper und Geist gehören zusammen. Die Anrührung durch einen Engel  hinterlässt körperliche Spuren. Das Göttliche durchdringt alles. (von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann)

Freitag, 10. November 2017

Der Gnadenhirt vom Kleinen Arbersee - Gemälde angefangen

 Wir befinden uns hier in einer konkreten Landschaft: Am Kleinen Arbersee. Ein Hirte zieht mit seinen drei Schafen (zwei Jakobschafe und ein Walliser Schwarznasenschaf, beides alte, seltene Schaf-Rassen) und Hund "Elo" durch die Gegend. Rechts oben sehen wir den Arbergipfel des Großen Arber mit seinen beiden Wach-Stationen, Denkmäler  vom kalten Krieg, und das Gipfelkreuz. Links befindet sich der Kleine Arbersee mit seinen schwimmenden Gras-Inseln. Auf einem großen Stein am See sitzt jemand mit Hund (oder Wolf). Das Bild ist hier und heute im ersten Anfangs-Stadium, das heißt: Vorzeichnung mit Sepia und Pinsel auf grundierte Pappe, Format etwa 1.30 Meter breit, Höhe etwa 1 Meter. Die farbige Ausgestaltung kann noch einiges an Veränderung bedeuten, die Mal-Zeit kann eine Woche, einen Monat oder ein Jahr dauern.
Wegen der seltenen Schafe heißt er "Gnadenhirt". Oder weil er aus der Gnade lebt, von Almosen und Spenden?

jemand sitzt auf einem großen Stein am See-Ufer, ein Hund oder Wolf kommuniziert mit ihm (ihr).

Hund "Elo" und Mensch mit Hund/Wolf auf Stein am See-Ufer

Wald und Gipfel vom Großen Arber
Und: Ich habe noch ein zweites großes Bild "Der Gnadenhirt vom Großen Arber" angefangen. Zwei Bilder parallel! Demnächst in Dorikult!

Und wenn Ihr jetzt noch Zeit habt: Schaut Euch zum Martinstag (11.November) die Original Bayerwald-Wolfsausläut-Buben an! Klick HIER

Donnerstag, 9. November 2017

Bunte Geschichten


 Eingangsbereich Stufferhaus: Das Gemälde auf Holzplatte "Die Planung des Wolfgangsweges", davor zwei Engefiguren, ein gütiger alter Wolf und eine menschliche Figur, auf Holzbrett gemalt. Geschichten erzählen sich selbst.



Oder hier im Malerzimmer: Maria mit Kind vor den Gemälden "Zum Osser" (mit Wolfsfamilie) und "Russischer Traum vom Frieden" (mit Presse und Fernsehen - Sylvias Traum).

Ebenfalls im Malerzimmer: Franziskus vor dem Gemälde "Mit den Hunden zu den Starzen".

Hund "Elo" vor dem Gemälde "Martinstag in Kollnburg"



Nochmal groß: Franz vor dem Bild "Mit den Hunden zu den Starzen"
Übrigens: Die Dame mit der weißen Katze im Gemälde "Martinstag in Kollnburg" ist die Kollnbureger Bürgermeisterin Josefa Schmid. Sie hat eine weiße Katze!

Dienstag, 7. November 2017

Das Tor in die neue Jahreszeit


Iniut (links) und Inka (rechts) am kleinen Arbersee

Am nördlichen Arberhang, inmitten eines 403 ha großen Naturschutzgebietes, liegt der Kleine Arbersee - ein Moränensee aus der letzten Eiszeit.

Fotos: Leonhard

Samstag, 4. November 2017

Frisch geschlüpft - und das im November!


Brauni hat sich drei Wochen sehr gut versteckt in einer Art Mini-Erd-Hütte. Und jetzt kommt sie daher mit dem Ergebnis! Da hilft nur Hirse und sich freuen, es gibt keine andere Möglichkeit!

Alle 10 Minuten wärmen sich die Frischgeschlüpften unter Braunis Flügeln.

Freitag, 3. November 2017

Ein helfender Engel heisst INSTINKT

Das ist Ocka. Sie ist eine gute Mutter. Unter ihrem warmen Fluegeln ist Ockina oder Ockino, je nachdem ob eine Sie oder ein Er. Ockina ist erst 2 Wochen alt und braucht von daher noch viel warme Federn von Ocka.
 Ich stelle immer wieder erstaunt fest: 
Ein helfender Engel heisst "Instinkt" - -  und Myriaden von Engeln schalten sich ein durch Herzgedanken und Fürbitten lieber Freunde, auch bei Küken und Sperlingen!


Das sind Trixi und Traxi. Es ist kalt .... wo ist ihre Mama... erstmal unter den Schubkarren fliehen...

Ockina hat es gut unter Ocka, jede halbe Stunde.


Hilferufend gehen am Abend Trixi und Traxi in das Nachtbett, welches ihnen ihre verschwundene Mama gelernt hat...

... nachdem sie unentwegt gesucht und gerufen haben in der kalten Umgebung ihres gerade mal 2 Wochen bestehenden kleinen Lebens.

Dori hat euch im Auge...

und bringt die beiden Kinder im warnem Pullover zu Tnte und Mama Ockina. Es ist schon dunkel, kein Problem, Ockina erlaubt ihne eine warme Nacht.

3 Kinder unter Ockina n der Nacht im Stall.

Doch als das Sturmtief kommt, bangt Mamadori um das Leben von Trixi und Traxi, da die beiden ja ihre Outdoor-Schlafstelle gewöhnt sind. Daher gibt es in den kommenden Tagen nur Sicherheit in einer guten Kiste! Dori hatte Rat eingeholt.


Bald lerenen Trixi und Traxi, nachdem Dori und Xaver auf Vertrauen und Instinkt bauen, dass sie bei diesen herbstlichen Temperaturen auch ohne Kiste freiwillig besser im Stall bleiben.


Dankbar begibt sich Trixi auf die warme Wärmflasche, Traxi nimmt erst noch einen Schluck Wasser, bevor er (sie?) auch das Warme sucht.

Seit gestern das Wunderbare....alle 3 Ferderkinder gehen nachts von selber unter Ocka! Ocka hackt nicht die fremden Kinder. Seht ihr Traxi, wie er (sie?) rauskuckt....

Dienstag, 31. Oktober 2017

Wolfgang mitten im Wald



Hier seht ihr den heiligen Wolfgang mitten im Wald umgeben von wilden Tieren. Er hat keine Waffe, die braucht er nicht, denn er ist ein Wundemann Gottes und hat eine innere Liebe, mit welcher er allen gewaltfrei begegnet. Sein gesamtes Leben ist eine Predigt der Liebe Gottes.

Heute, am 31. Oktober, hat der heilige Wolfgang seinen Gedenktag. Heute feiert die evangelische Kirche 500 Jahre Reformation. Siehe Wolfgangiblog HIER

Diese Darstellung entstand vor einigen Tagen und bewirkte in mir nachhaltig einen inneren Frieden. Ausgegangen bin ich von einem Traum von Inuit, wo sie einen Ungeist mit Gedanken an Liebe besiegte.



Der heilige Wolfgang ist hier im Wald und hat sich friedlich auf einem Stein niedergelassen. Sein Pilgerstab ist auch sein Hirtenstab. Auf den richtet er seine innere Orientierung aus, das bedeutet nichts anderes als einen starken Glauben und Vertrauen in Gott.

Dadurch tun ihm auch die wilden Tiere nichts, denn sind doch auch sie Kinder des selben liebenden Gottes, der sie hier haben will.


In diesem Detail seht Ihr die friedlich schlafende Seele in ihrem Karokissenbett. Sie hat die Liebe in Hand und Brust. Auf ihr ruht schlafend ein Kater, der offensichtlich keine Probleme mit dem Luchs daneben hat. Bei dem Luchs sehen wir im Dunkel der Steine ein unheimliches Wesen mit feurigen und aber auch staunenden Augen. Ist das ein Halloweengeist.... denn am 31.Oktober ist nicht ja nur Wolfgangtag und Luthertag, sondern auch das heidnische Halloween....

Als der Halloweengeist den Frieden der Umgebung wahrnimmt, wagt er sich aus dem Dunkel heraus und bekehrt sich... ermutigt und befriedet und errettet durch den Liebesglauben.




Thema Wolfgang und Wolf heute wieder hochaktuell



GEDANKE HISTORISCH
Was verbindet den Heiligen Wolfgang und Martin Luther 

Beide sind wunderbare Lehrer voll tiefen bekennenden Glaubens, Charisma, mutige Reformatoren, Verbreiter des Wortes, lieben die Bibel inniglich und verbreiten das Wort Gottes voll des heiligen Geistes in Reinheit und Wahrheit. Beide haben ihren Feiertag am 31. Oktober