Montag, 13. April 2020

Österliche Impressionen Stufferhaus

Ostermorgen mit Strauß (Zubehör von Sonja), Ostereiern (rot/grün), Palmbusch von Hilde (rosa) erzegebirgischen Holzblümchen, Franziskusfigur von Ingrid Kakavand, Franziskuskreuz, Gebetkarte mit Erzengel Michael aus Italien, russische Christus-Ikone, Marien-Ikone, Blechengel, Doribild und Wandbehang von Olga(Ukraine). Unser Ostertisch hat sich im Laufe des Tages noch angereichert mit einem Osternest von Sophie und Kleinen Geschenken.
Osternächte

Samstag, 11. April 2020

Zwei bunte Ostereier



Da hat uns der Osterhase doch tatsächlich zwei bunte Ostereier mit Füßchen, Flügelchen, Schwänzchen und Schnäbelchen gebracht! Herzlichen Glückwunsch an Glucke Blondi!


Untergeschlüpft

Freitag, 10. April 2020

Christusfigur beim Wimbauern aufgestellt

Wiederhergestelltes altes Kreuz mit Figuren beim Wimbauern

Vor wenigen Tagen wurde die von mir kürzlich farbig gestaltete Christusfigur (mit Marienfigur und INRI) beim Wimbauern, das ist der Hof von Familie Klimmer, aufgestellt.

 Wir befinden uns hier am Fuße des Pröller-Nordhangs. Hier verläuft auch der von mir 2018 in Zusammenarbeit mit dem Verein Pilgerweg St.Wolfgang und der Gemeinde Kollnburg  eingerichtete  "Einödweg". Bei dieser Gelegenheit habe ich mit Sylvia den Einödweg abgefahren, und wir stellten erfreut fest, dass auf fast jedem Hof (außer 2) unbeschadet die "modernen Votivtafeln" mit den wunderbaren Impulsen von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann, nach wie vor prangen. Ich freue mich, und es erfüllt mein Herz zu erleben, dass es mir und meinen guten allerbesten Pilgerfreunden an so vielen verborgenen Orten gelungen ist, die Mystik und Spiritualität des alten Bayerwaldes neu ins Licht zu setzen.

Vom aktuellen Einödweg erzähle ich euch ein nächstes mal.


Dienstag, 7. April 2020

Vorösterlich-österlich am Engelweg unter freiem Himmel

Die Herz-Jesu-Kirche in Ayrhof

Dieses schmucke Kirchlein ist der Zielort des etwa 5 Kilometer langen Engelweges, der sich sanft zwischen der Ortskirche in Fernsdorf und der Herz-Jesu-Kirche in Ayrhof erstreckt. Der Engelweg gehört mittlerweile zu einer festen Einrichtung und genießt nach wie vor große Beliebtheit von Besuchern aus nah und fern. Die bunten ehernen Engelfiguren am Wegesrand mit den inspirierenden Impulsen von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann bieten immer wieder neue Einblicke, Ermutigung und Trost. Von daher ist dieser Weg, den man auch auch streckenweise von einigen hundert Metern gehen kann,  gut geeignet für eine vorösterlich-österliche Meditation unter freiem Himmel. Das sonnige Wetter, was sich für die kommenden Tage angekündigt hat, möge dabei den Engelweg-Spaziergängern über so manche Krise hinweghelfen.

Wegbeschreibung:

Von der Ortskirche in Fernsdorf geht man nach Süden in Richtung Bundesstraße 85. Vor der B 85 biegt man nach rechts ab. Es geht am mit Engeln und Impulsen versehenenm Bushäuschen vorbei, zum Radweg hinauf durch ein kleines Waldstück und an den Hochlandrindern vorbei. Beim Engel mit Wolf und Schaf "Fürchte dich nicht!" biegt der Spaziergänger links nach unten ab und genießt den Blick über ein kleines Tal, in dessen Scheitelpunkt der schöne Hof vom "Hoferlbauern" liegt. Sodann geht man durch die renovierte Unterführung der B 85 hinauf und biegt oben an der Straße rechts ab und folgt der Straße. Hier verläuft der Engelweg identisch mit dem Fernwanderweg E8 (grüner Pfeil auf weißem Grund) und dem Pandurensteig (schwarzes Schwert auf rotem Grund) durch Schwarzgrub. Hinter Schwarzgrub gehen die Engelweg-Wanderer nach rechts weiter auf der Straße am neuen Bushäuschen vorbei und biegen nach etwa 100 Metern links in eine ebenfalls geteerte Straße nach Hof ab. In Hof befindet sich die Kapelle derzeit in Renovierung.  Von Hof aus führt eine größere Straße rechts nach Ayrhof zur Herz-Jesu-Kirche und zum Gasthof Ayrhof, der derzeit leider gschlossen ist. Doch bei der kleinen Hütte beim Kirchlein sind Bänke und ein Holztisch unter offenem Himmel, wo der Spaziergänger seinen Proviant verzehren kann.

Nach den Sturmschäden des Winters erstahlt der Engelweg nach einigen Renovierungsarbeiten von Mitgliedern des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang nun in frischem Frühlingsglanz.

Am E8 und Pandurensteig geht es nach Schwarzgrub
Auf dem Weg vor Schwarzgrub hier rechts abbiegen
"Körper und Geist gehören zusammen. Die Berührung durch einen Engel hinterlässt körperliche Spuren. Das Göttliche durchdringt alles."


"Engel oder nicht? Widersprüche bleiben bis and Ende der Zeiten."(an einer Tür in Schwarzgrub)
Ebenfalls in Schwarzgrub (der Engel links): Der Engel sprach zu Elia: "Steh auf und iss!"
Auch körperliche Stärkungen sind Engelsdienste. (Kittelmann)

Engel und Lamm bei der Herz-Jesu-Kirche
Auch beim Gasthof Ayrhof prangt ein Engel mit folgendem sehr aktuellem Impuls:
"Ob im Tal oder oben am Berg, draußen oder drinnen, bei Tag oder in tiefster Nacht - die Botschaft des Engels zieht wie ein heilsamer Klang durch die Welt. Sie verheißt Hoffnung und Frieden (Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann).




"Ob im Tal oder oben am Berg, draußen oder drinnen, bei Tag oder in tiefster Nacht - die Botschaft des Engels zieht wie ein heilsamer Klang durch die Welt. Sie verheißt Hoffnung und Frieden." (Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann).

Montag, 6. April 2020

OP an Huhn Nistja vorgenommen

Ein scharfes Messer, eine gute Salbe, ein Taschentuch, eine Schere und Blauspray - -  diese Utensilien benütze ich für meine Primitiv-OP

Vor 4 Tagen - allein am Xaverhof mit denTtieren - stelle ich fest, dass Huhn Nestjas Freundin Nistja auch Probleme mit den Füßen hat und nur noch in einer megadunklen Höhle im Hühnerstall hockt. Die sogenannten "Kalkmilben", die unsichtbar überall am Erdboden sitzen und sich in Form von steinartigen Gewächsen auf die Füße von älteren Hühnern festsetzen, können weniger oder mehr Probleme machen. Es gibt ein Mittel, das tropft man zwischen die Flügel, ein Gift, das vernichtet weitgehend die Kalkmilben. Dazu kann man mit Melkfettt oder  guter Salbe die Gewächse aus Stein versuchen aufzuweichen, besonders auch an jenen Stellen, wo das Mittel nicht angegriffen hat.

Ich nehme Nistja vorsichtig mit hinaus in die Sonne und sehe: sie hat an einer ihrer Zehen ein sehr massives Gewächs, welches die gesamte Zehe lahmlegt. Sieht aus, wie wenn wegen Durchblutungs-Störungen die Zehe schon halb oder fast ganz abgestorben ist. Was tun?

Ich fasse mir ein Herz und treffe eine Entscheidung und finde eine Schere. Ich mache vorsichtig einen Schmerztest - keine Reaktion von Nistja. Dann stelle ich mir vor, ich bin im Urwald oder im Mitelalter und schneide zu. Zehe abschneiden.

Nistja sagt nicht mal PIEP. Aber es blutet.

Ich stille die Blutung so gut ich kann und setze Nistja in einen provisorischen Käfig, damit die Wunde schön trocknet, und lasse den zahmen Haustiervogel genüsslich zur Belohnung Katzenfutter naschen.

Mit Blauspray, welches unter anderem zur Desinfektion/Heilung von Schafswunden prima ist, sprühe ich Nistjas Zehe ein. Nistja bekommt zur Belohnung Katzenfutter. Seht ihr die abgeschnittene Zehe?

So steht Nistja erstmal einigermaßen hygienisch, bis die Wunde abtrocknet.
Später bringe ich Nistja wieder in den Stall. Sie wirkt okay. Abends berichte ich meinem Mann, der Arzt ist, von meiner Entscheidung, und anstatt mich zu schimpfen, lobt er mich und sagt: "Das hast du vollkommen richtig gemacht!"

Da bin ich echt stolz und froh!

Am nächsten Tag genießt Nistja zusammen mit Nestja unter meiner Aufsicht die Nachmittagsonne, während ich ausmiste. Die anderen Hühner benehmen sich relativ ignorant, sind also nicht aggressiv zu den beiden Patientinnen-in Genesung.

Nestja und Nistja picken gerne Gras.

Ich sehe, dass Nistja auf dem operierten Bein steht, das andere Bein aber zieht sie nach oben ein. Nach genauem Hinsehen müsste nochmal vorsichtig nachgeholfen werden. Die Krallen sind viel zu lang, einige Steinwülste lassen sich jetzt gut ablösen.

Das linke Bein macht noch Probleme.
Xaver ist vor Ort, und ich bitte ihn zu helfen, während ich Nestja und Nistja trage. Mit Feingefühl geht Xaver ans Werk, entfernt drei Steinwülste und schneidet die Krallen. "OKAY! Kannst schneiden! Schneid!!!"  KLICK KLACK - kein PIEP von Nistja. Dann bringe ich nach nochmaligem Einsalben der Füße die beiden in den Stall, wo sie nochmal tüchtig Körner fressen. Gute Nacht bis morgen!

Xaver und Dori im Gnadenhof-Modus. Foto:Alex
Noch eine kleine Bemerkung zu Xavers Lockenpracht. Momentan hat kein Frisör offen. Mein Mann meint, Xaver soll die Locken wachsen lassen, bis die nächsten Passions-Spiele in Oberammergau stattfinden. GUTE IDEE!!

Nachtrag:

Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste an uns zu vergelten. (Christian Morgenstern)

Samstag, 4. April 2020

"Ankunft im Unterstand" vom Herbst zum Frühling


"Ankunft im  Unterstand" - ein Gemälde vom Herbst 2013
Dieses Gemälde begleitet mich seit Jahren, ist aber insofern nicht fertig (gewesen), weil ich seit November ein Alpaka hinzufügen wollte. Später hatte ich dann eine Phase, wo ich der Meinung war, das Thema Alpaka ist hier nicht mehr ein MUSS. Doch als ich heute Morgen meine Galerie so "durchblätterte" und mir eine MAL-ZEIT nahm, zog ich das Bild beherzt hervor und sagte: Und DOCH ein Alpaka!

Es ist Herbst hier in dem Gemälde. Eine Hirtin ist auf dem Weg zum Unterstand, nachdem sie mit ihren Tieren weit gewandert ist. Sie hat es gerade noch vor Einbruch der Dunkelheit geschafft. -

Auf die Rückseite des Bildes habe ich geschrieben:

Mit stiller Hand dem Ziel entgegen, mit Gottes Hilfe kannst du Wunder vollbringen.

Im Unterstand ist eine Gestalt mit Taube. Sie hat was Großes, was Beschützendes, was Gütiges, was Mächtiges an sich.

Keine Veränderung an dieser Figur! Aber: statt Taube jetzt HASE!

Weil:

Der Schneehase, der seine Fellfarbe verwandeln kann, wird als Symbol der Verwandlung und Auferstehung gedeutet (Ambrosius). In Byzanz soll der Hase Symbol für Christus gewesen sein. Weil der Hase angeblich mit offenen Augen schläft, ist er Zeichen für den Auferstandenen, der nie mehr „entschläft". Hier mag eine Wurzel für die Idee des „Osterhasen" liegen. Der bergauf laufende Hase soll schneller als der Hund sein und ist Sinnbild für die Mühen des Guten, der dem Teufel entkommt. (Aus Texte Tiersymbole) 


Die Rote Gestalt trägt einen Hasen, Symbol der Auferstehung
Die Hirtin hat nun ein Alpaka dabei. Sieht aus wie Pako - - He, da ist es ja Frühling geworden! Ich sehe einen blühenden Obstbaum, und hinten auf dem Burg-Gelände sind auch lauter blühende Obstbäume!

Jetzt braucht sich die Hirtin nicht mehr zu sorgen, dass die Dunkelheit zu schnell einbricht, denn die Tage wachsen enorm!

Im Vergleich vorher:



Auch an den beiden vorderen Schafen habe ich eine Form-Änderung vorgenommen. Und der schwere Rucksack ist weg!

Soeben kuckt mir mein sachverständig-kritischer Mann Karl-Heinz über die Schulter und sagt: "Das obere ist besser!" (das mit Alpaka usw.)

Und jetzt konzentriert euch mal auf den Apfelbaum links in der früheren Fassung oben. Und seht jetzt:  


Der Apfelbaum steht in voller Blüte. Es liegen aber noch Äpfel vom vergangenen Herbst darunter, die kann man in dem Korb sammeln, für die Tiere zum Beispiel.
Einladende wehrhafte Burg, von Blütenbäumen umgeben.


Ein Mädchen bei den Tieren. LENA? Für mich eindeutig Lena. sie schaut voll zu mir her - - -
Im Zuge der Coronakrise sehe ich meine Enkelin Lena zur Zeit nicht, höchstens mal durch die Glaswelt hindurch. Aber wir sind in ganz tiefer Verbindung, und meine Tiere gehören auch ihr! Als ich sie heute kurz duch die Autoscheibe begrüßte, kuckte sie sehr nachdenklich. - Ich sang ihr das Lied vom "Männlein im Walde" vor, das gefällt Lena immer. Karl-Heinz: "Sie merkt, dass was anders ist."

Aber trotzdem ist Gnadenzeit - so hat mich meine Wolfgangsfeundin Hildegard kürzlich belehrt. Und seht, wie fröhlich das Bild geworden ist!

Die Erinnerung an den Winter ist noch ganz präsent. Das zeige ich mit dem hinzugefügten Schlitten beim schwebenden Pony. Ich mag eigentlich den Winter und jede Jahreszeit auf jeweils ihre Weise. Deswegen habe ich mit dem Schlitten den Winter mit ins Bild gesetzt, ebenso wie die Herbst-Äpfel.

Pony und Schlitten - -  Erinnerung an den Winter


Und der Himmel ist nicht mehr nur gelb. er ist heiter bunt, gelb, hellblau und rosa, wie die Kindlein:

Die Zeit vergessen - - Bild aktualisiert - -  irgendwas ist positiver als vorher - - Öl/Ölpastell 95 mal 60cm


Hallo Oma!
Heute gelesen aus byzantinischem Text:

Die allheiligen Fasten / lasst uns freudig beginnen / und Christi, unseres Gottes, heiliger Gebote Glanz ausstrahlen: / der Liebe Licht / den Strahl des Gebets / der Reinheit Leuchten, die Macht der Tapferkeit / wie Fackelträger lasst uns eilen / zu der hl.Auferstehung am dritten Tag / die die Welt verklärte mit Unsterblichkeit.

Donnerstag, 2. April 2020

Nestja und der Frühling

Nestja bei ihrer heutgen Sonnenstunde
Das ist Nestja. Ich brachte sie vor ca 4 Wochen zum Tierarzt zum Einschläfern, denn sie sah wirklich beschädigt aus und war nicht mehr in der Lage, ihr dunkles Versteck zu verlassen. Doch der Tierarzt, ein lieber Rumäne, der weiß, wie wichtig Hühner sind, meinte, solange sie frisst, soll ich sie nochmal 14 Tage geschützt im Stall lassen. Er empfahl mir verschiedene Anwendungen für ihre zum Teil schon abgestorbenen Füße. Auch ihr Kamm war nicht mehr durchblutet. Ich begann eine Zuwendungstherapie mit verschiedenen Sonnenviertelstunden und extra Futterzufuhr, behandelte sie medizinisch und beobachtete sie. Sie legte zu! Und nun kann sie schon recht gut draußen picken und kommt mit Einschränkungen prima klar. Natürlich muss ich auf sie aufpassen. Heute Abend brachte ich sie nach ihrer Frischluftzeit  in die Nähe des Hühnerstalls, und siehe, sie fand selber zu ihrem Schlafplatz. Sehr ihr, wie schön rot ihr Kamm wird? Er war ganz abgestorben.

Nestja ist draußen lieber allein, denn sie weiß um ihr Handicap. die anderen lassen sie relativ okay in Ruhe.
Der liebe und feinfühlige Hahn Alex ist ganz begeistert von Nestja und baut ihr Selbstbewusstsein auf.
Nestja vertieft sich ins Picken
Dori pflegt Nestjas Füße und Kamm. Foto: Xaver

"Straße trifft Herz"- nachbarschaftliches Straßenfest in der Kreuzbergstraße

Aufbau gelungen - die Hüpfburg steht   Feiern, lachen, zusammen sein - das erlebten auch dieses Jahr die Anwohner, Fans und Freunde der Kre...