Samstag, 9. Januar 2021

Pilger Rudi wird von Bürgermeister Herbert Preuß begrüßt - neue Ideen

Pilger Rudi beim Erzengel mit Impuls vorm Kollnburger Rathaus

 Heilsam wandern - die Heilkräfte des Naturerlebens durch das Wandern hat Pilger Rudi Simeth aus Weiding/Oberpfalz an sich selber erfahren und auch bei seinen geführten "Heilsamen Wanderungen" weitervermittelt. Dabei bestätigt er Fachstudien, in denen die Stärkung des Immunsystems, die Vermehrung der Krebs abweisenden Killerzellen und andere Selbstheilungskräfte durch Waldbaden und entspanntes Wandern in der freien Natur belegt sind. Hinzu kommen bei dem passionierten Lebenspilger aus Weiding/Oberpfalz stets auch beim Wandern das Aufsuchen spiritueller Orte, Kapellen, Marterl, Kirchen und seine Lieder, die er innehaltend auf den Wegen singt.

Am 4. Dezember, dem Tag der heiligen Barbara, ist Pilger Rudi Simeth in einer ersten, für sich und seine Weg-Gefährtin Edeltraud Brauner entworfenen Etappe  am Kollnburger Lichterweg gegangen. Dabei war er selber überrascht: "Dass diese Wanderung so heilsam ist, haben wir uns nicht erträumen lassen."

Am vergangenem Freitag, den 8.Januar 2021, wurde zeitnah zum Abbau des temporären Lichterprojekts der Kollnburger "Gmoa, die zamhält" (Initiatorin: Alexandra Fischl, 3. Bürgermeisterin) die schon länger ins Auge gefasste zweite Etappe Wirklichkeit. 

Ziel der zweiten Lichterweg-Etappe von Pilger Rudi: Das Kollburger Rathaus
 

Rudi Simeth, mittlerweile als "Pilger Rudi" zum Begriff geworden, schätzt die abgeschiedenen stillen Wege der Kollnburger Region mit ihren Gehöften, Rainen, sanften Hügeln und freundlichen Bewohnern und mit so manchem herrlichem Aus- und Überblick auf Wald und Gebirge. Diesmal führte ihn seine Strecke am 16er von Kirchaitnach nach Kollnburg. "Der Wanderweg ist hervorragend markiert. Die Lichterweg-Figuren mit Impulsen sind einfühlsam aufgestellt. Viele Häuser am Weg haben schönen nachweihnachtlichen Schmuck am Haus und in Vorgärten. Viel besser als all die überlaufenen Tourismus-Ziele" konnte er beobachten. 

Seinem Pilgerstil  entsprechend hat er in der Kirchaitnacher Kirche das Segne-du-Maria gesungen. "Dort befinden sich zur Zeit eine wunderschöne Krippe und drei große Königsfiguren." Außerdem entdeckte er für sich bei einem Abstecher am Bayerweg das sehenswerte Bauerndenkmal beim Richterhof.

 Keine Woche lässt der Lebens- und Wolfgangspilger vergehen, ohne zu wandern. Er ist schon zweimal den grenzüberschreitenden Weg von seinem Heimatort startend nach St. Wolfgang/Österreich gegangen. Nun hat sein Wandern am Lichterweg in ihm eine neue Inspiration heranreifen lassen: "Es war wie ein Licht, das mir aufgegangen ist." Das nächste mal will er Grenzen überschreitend eine Wolfgangsweg-Strecke über den Wolfgangsort Zelena Lhota/Tschechien mit den Zielen Wolfgangssee in Österreich, Altötting und schließlich nach Regensburg pilgern.

Pilger Rudi ist froh, noch vor dem großen lockdown die beschauliche Gegend um Kollnburg besucht zu haben. " Eine großartige Stille im Schnee - unterwegs hat mich stellenweise eine einzige menschliche Spur begleitet." Ansonsten sah er nur einige Tierspuren.

Er weiß auch zu sagen: "Es gibt überall Lichterwege; unsere Heimat ist überall schön, auch in Umkreisen von nur 15 Kilometern." 

Bürgermeister Herbert Preuß und Pilger Rudi begrüßen sich.
 

Highlight der Lichterweg-Tour war die herzliche Begrüßung von Bürgermeister Herbert Preuß vorm Kollnburger Rathaus. Herbert Preuß ist überzeugt und zuversichtlich, dass diese überaus beliebte Gemeinschafts-Aktion auch in der nächsten Advents- und Weihnachtszeit wiederholt werden möchte. Es freut ihn, dass Pilger Rudi diese Wanderung als wunderbaren Abschluss des Lichterweg-Projekts nochmal gegangen ist und macht dem Pilger einen Vorschlag: Wenn alles gutgeht, möchte er nächstes Jahr mit ihm zusammen eine Lichterweg-Wanderung machen! 

Zum Abschied singt Pilger Rudi ein Dreikönigslied

 

Zum Abschied trägt Pilger Rudi noch ein Dreikönigslied vor. Nach einem Becher heißem Tee aus dem Rucksack zieht der wandernde Gast über den Burgfried am  16-er Rundweg zurück nach Kirchaitnach.

Stärkung und Aufwärmen: ein Becher heißer Tee von Edeltraud Brauner in den Rucksack gepackt -

Pilger Rudi kennt, schätzt und liebt den Bayerischen Wald.




Freitag, 8. Januar 2021

Ausmisten bei Schneewetter

Dori lädt Mist auf, gemischt mit Schnee, Xaver fährt den schweren Schubkarren weg.

Manche Schubkarren sind rein mit Schnee beladen. Die fährt Xaver zu den Bäumen: Wasserspeicher!

 
Unter der Schneedecke findet Scho Seppe immer noch Gras.

Die Schafe warten, dass Dori Heu bringt. Franzhörnchen leckt Schnee.

Donnerstag, 7. Januar 2021

Haussegen 2021

CHRISTUS MANSIONEM BENEDICAT

 "CHRISTUS MANSIONEM BENEDICAT" - diesen alten Segens-Spruch sprach mir heute mein Nachbar-Pfarrer Roland zu. Das freute mich sehr! 

 Wegen der Coronakrise sind dieses Jahr keine Sternsinger unterwegs. Die sind jedes Jahr gekommen in ihren Dreikönigsgewändern und haben ihren Gedichtspruch von den heiligen drei Königen gesagt und dann mit einem Stück Kreide den Haussegen am Türpfosten "aktualisiert". Oftmals habe ich sie auch hereingebeten, und dann haben sie mit ihrem Räuchergefäß ein wenig herumgeräuchert. 

 20 * C + M + B * 20 stand bisher über dem Stufferhaus-Eingang. Man kann auch selber den Haussegen über die Türe anbringen. Er ist auch ein Erkennungsmerkmal meiner Bilder. Auf allen Gemälden, wo ein Haus drauf ist, steht auch immer dieses C + M + B mit der Jahreszahl, wann ich das Bild gemalt habe. Signieren tue ich mit D.

C + M + B bedeutet ursprünglich Caspar und Melchior und Balthasar - das sind die drei Weisen aus dem Morgenland, die dem Stern folgend gekommen sind, um dem Christuskind in der Krippe Gold, Weihrauch und Myrrhe zu bringen. Die Bedeutung dieser Weisen, ihre Geschichte und die Bedeutung der Geschenke regt zu vielen Interpretationen und Forschungen an. Ich finde diese Episode einfach nur ein starkes Bild, und sie gefällt mir. Deshalb habe ich sie auch schon oftmals gemalt oder gezeichnet. 

"CHRISTUS MANSIONEM BENEDICAT" ist die spätere lateinisch-christlich interpretierte Form der drei Namen der 3 Könige. Ich finde sie sehr schön.

Ich habe nun heute - inspiriert durch den vom Nachbarpfarrer ausgesprochenen Segen - sofort ein Stück weiße Kreide herbeigeholt und diesmal diese lateinische Form über die Tür geschrieben. Es war mir ein wichtiger Moment. Danke Pfarrer Roland!

Auf die Stalltür zum Heulager auf der Xaverhof-Ranch habe ich dann die alte Form Kaspar, Melchior und Balthasar hingeschrieben.

20 * C + M +B * 21

Ich wünsche uns allen viel Segen fürs neue Jahr. Der HERR segne unsere Häuser und Wohnungen! - - - und alle, die da gehen ein und aus !- - -

Mittwoch, 6. Januar 2021

Die Planung des Wolfgangs-Pilgerweges

Gleich wenn man zum Stufferhaus reinkommt, wird man begrüßt von einem großen Gemälde. Es heißt: "Die Planung des Wolfgangs-Pilgerweges" und ist auf eine dicke, schwere Holzplatte gemalt,  wie ein altes Votivbild. Ich hatte die holzplatte mit brauner acrylfarbe grundiert und dann mit dem messer in die noch nasse farbe zum teil kratzend hinein gearbeitet, so ähnlich wie bei der Kamm-malerei bei altzen bauernschränken. das bild ist irgendwann zur jahrtausendwende entstanden, als ich, also wir, mit Hildegard Weiler und einigen wenigen Pilgerhelfern den Wolfgangsweg begonnen haben aufzubauen. Oben links sitzt eine Figur mit einem großen buch und feuer über dem Kopf, das ist nach einem Gemälde über die Hildegard von Bingen. 

Ich muss mal suchen, ob ich den ersten Zustand des Gemäldes noch irgendwo abgespeichert habe. Heute habe ich nämlich begonnen, an dem Bild einige "Fehler" zu bearbeiten, die mich gestört haben. Nachdem ich drei größere Blechobjekte, die vor dem bild schon länger placiert waren, woanders hingetragen habe, kamen die mich störenden Stellen zum Vorschein. Auf zur frischen Tat! Ich bediene mich dabei mit Ölfarben und Acrylfarben. 


Das Gremium, welches den Wolfgangsweg plant, habe ich neu gestaltet. Es sitzt jetzt unter einem Unterstand mit Tisch und Bank


Vorne links erscheint eine Engelsfigur. Die war vorher sowas ähnliches wie eine Eskimofrau, sehr hölzern.

Dies geheimnisvolle Gruppe mit Hirsch und Schaf bleibt unverändert.

An der Wolfgangskapelle gibt es noch einiges zu bearbeiten.
 

Und hier nochmal das sich in Bearbeitung befindende Gemälde "Die Planung des Wolfgangs-Pilgerweg in groß: Links oben die Hildegard von Bingen, im Mittelgrund ein sich im Bau befindendes Haus (Holzgerüst) und unten das Gremium, der Engel, und ein angedeuteter Wolfgang im Rundbogen.
 



Montag, 4. Januar 2021

Momo aktuell

Katze Momo ist im Erdlingshof glücklich und zufrieden. Foto: Erdlingshof (Facebook)

 Ihr erinnert euch an Momo? Die Katze, die beim Kloster Kostenz ausgesetzt worden war, und die dringend ein Zuhause gesucht hat? Sie hatte das große Glück, zum Erdlingshof zu kommen. Liebevoll haben Johannes Jung und Birgit Schulze sie mitgenommen, als es den Kindern des Kinderheims des Klosters gelungen war, sie herein zu locken. Momo ließ sich richtig gern und vertrauend in den Katzenkorb lotsen und genießt nun den wunderbaren Schutzraum, den ihr der Erdlingshof bietet, so wie vielen anderen Tieren, die ohne den Erdlingshof wohl schon ihr Leben hätten lassen müssen.

 

 Seht mal Momos glänzendes Fell und die glänzenden Augen an! Momo war voller Parasiten, außen und innen, doch ansonsten zum Glück gesund.Eine Parasitenbehandlng hat sie von den lästigen Quälgeistern befreit.

 

Kloster Kostenz im November  2020: Momo wartet auf ein Zuhause. Ihr Fell ist struppig, es ist kalt. Das Foto hat mein Sohn Johannes gemacht, der Pädagoge im dortigen Kinderheim ist.

 Die Kinder des Kinderheims sind froh, dass Momo so ein gutes Zuhause gefunden hat. Sie haben ihr sogar einen Brief geschrieben! Zu gegebener Zeit dürfen sie gerne mal den Erdlingshof und Momo besuchen.

 

Hier der Beitrag vom Erdlingshof:

 

Momo

Momo wurde bei einem Kloster mit angegliedertem Kinderheim ausgesetzt. Schon im Sommer hat man sie dort gesehen, sie konnte sich aber in der wärmeren Jahreszeit offenbar ganz gut draußen durch schlagen. Als die Tage kühler und die Nächte richtig kalt wurden, hat sie regelmäßig versucht, zu den Kindern ins Warme zu gelangen. Zu gerne hätten die Kinder sie aufgenommen, aber leider sind dort Tiere im Haus nicht erlaubt. Die Kinder wollten unbedingt, dass Momo ein gutes Zuhause bekommt, doch man fand niemanden, der bereit war, Momo aufzunehmen. So kam Momo zum Erdlingshof und ist nun seit gut drei Wochen bei uns.

Momo hat ihre Quarantänezeit gut überstanden und lebt sich gerade bei uns ein. Sie ist sehr verschmust und leckerem Essen nicht abgeneigt, aber sehr schüchtern und vorsichtig. Es wird sicher noch einige Zeit brauchen, bis sie mutig genug ist, draußen die Welt zu erkunden, aber bis dahin genießt sie kuschelige und warme Plätze im Haus.

 

 https://www.facebook.com/erdlingshof/posts/1852661834885079


"Kinder helfen Katze retten": KLICK HIER

Samstag, 2. Januar 2021

Ein schönes Team!

Johannes und Lena sehen ein Bilderbuch an - Pippi Langstrumpf - ist ein Geschenk von Adelheid an Lena.

 


Friedlicher Winterabend



 Bald bin ich mit der Stallarbeit fertig. Dann öffne ich wieder den Zugang zum Offenstall. Sie haben freien Aus- und Eingang, bleiben aber dann die nächtlichen Stunden - soweit ich das abschätzen kann - am Vorplatz beim Heu sitzen. Straßen licht oder anderes künstliches Licht gibt es beim Xaverhof nicht, das ist sehr schön und gut.

"Straße trifft Herz"- nachbarschaftliches Straßenfest in der Kreuzbergstraße

Aufbau gelungen - die Hüpfburg steht   Feiern, lachen, zusammen sein - das erlebten auch dieses Jahr die Anwohner, Fans und Freunde der Kre...