Montag, 12. Juli 2021

Sonnenuntergang

Auf dem Heimweg von der Ranch nach getaner Arbeit am vergangenem Samstagabend

 Gerne könnt ihr zum Thema "Sonnenuntergang"  eine aktuelle Predigt von Pfarrer Roland ansehen.  KLICK HIER 

Samstag, 10. Juli 2021

Frontlader andocken - Xaver und Ibrahim

Xaver und Ibrahim versuchen, den Frontlader wieder anzudocken

 Hier seht ihr Xaver in Aktion mit Ibrahim aus Sierra Leone. Wir waren froh, dass Ibrahim bei diesem komplizierten Unterfangen geholfen hat. Kompliziert deshalb, weil wir nur einfachstes Werkzeug haben: die Kraft der Hände, ein paar Holzstecken, einen Hammer und Ideen zur Problemlösung. 

Der Frontlader musste zur Reparatur in eine Werkstatt gebracht werden, da bei der letzten Aktion, als wir etliche Heuballen umgeschichtet haben, das Öl der Hydraulik auslief. Es war ein ganz großes Glück, dass wir gerade noch den letzten Heuballen unter Dach gebracht haben, bevor das Gewitter losging. Dann brach sozusagen der Traktor vor lauter Erschöpfung zusammen - - 

 Nun ging es darum dass der reparierte Frontlader wieder angedockt werden musste. Ein Objekt aus schwerem Eisen von - was weiß ich - mehreren hundert Kilo Gewicht. In zwei Videos habe ich einige Szenen festgehalten. 

Eines ist klar: gemeinsames Handwerk macht ein Verstehen auch ohne Sprache möglich. So werden aus Fremden Freunde.


 

Anfang der Aktion:   https://www.youtube.com/watch?v=_6KNPxUZCVc

- - - -  2 Stunden Schwerarbeit mit tausend Versuchen - - - -

Wird es klappen?   https://www.youtube.com/watch?v=YUbWb-y5CL8


 


Donnerstag, 8. Juli 2021

Erkundung am Baumschutz-ENGEL-Pfad

Die Waldmarienkapelle bei Ramersdorf
Der Baumschutzengel-Pfad beginnt bei der Waldmarienkapelle in Ramersdorf, ein stiller kleiner Ort in den Höhenlagen des Bayerischen Waldes. Die Kapelle wurde nach einer Gebetserhörung 1859 erbaut. Sie ist dann ziemlich vergessen worden und wurde baufällig. Aber Familie Bielmeier aus Ramersdorf nahm sich des wunderbaren Kleinods an und renovierte es liebevoll. Anlässlich der Einweihung des Baumschutzengel-Pfades im letzten Juni - Johannistag - wurde sie abermals frisch gestrichen und mit einem Engelbild und zwei lebensgroßen Blechengeln (Dorikunst) verziert. Der Besitzer Bernhard Bielmeier ist stets inspiriert von Engeln, von Wald und Natur und dem Wunderbaren des christlichen Glaubens, und hat mit mir zusammen letztes Jahr im Mai 2020 den Baumschutz-ENGEL-Pfad ins Leben gerufen.  Der etwa 30 Minuten lange Pfad führt durch einen sehr schönen Lehr-Wald, wo es viel zu entdecken gibt. Da am 11.August eine geführte Wanderung mit Pfarrer Rodrian stattfinden soll, habe ich gestern mal wieder - nach einem langen Winter und etlichen Gewitterstürmen - nach dem Rechten gesehen. Pilgerhelferin Adelheid hat mich begleitet. Sie wartete oben bei der Waldmarienkapelle und achtete drauf, dass ich mit ihr in Kontakt blieb. Wichtige Regel: Gehe besser nicht allein in einen unberührten Wald! Danke an Adelheid!

Der Baumschutzengel "Zukunft" ist in Schräglage geraten, steht aber sehr stabil.

Der geschwungene weiße Pfeil weist den Weg. Unterwegs trifft man auf 10 Baumschutz-Engel mit spirituellen Impulsen von Altpfarrer Kittelmann. Bäume verschiedener Art und aus verschiedenen Generationen machen den Wald gesund und widerstandsfähig.

Durch den Regen ist heuer alles grün



und von Wasser reichlich getränkt.








Der Wald ist ein Quellenursprung.



Auf einmal kenne ich mich nicht mehr aus.

Ich rufe mit dem Handy Adelheid an: "Hallo, ich habe die Markierung im Dickicht verloren. Es wird etwas länger dauern, bis ich zurück komme." Adelheid: "Am besten du kehrst um und gehst die 2. Hälfte von ober her." "Gute Idee! Wenn ich in 50 Metern nichts Erkennbares finde, kehre ich um. Wenn ich nicht anrufe, bin ich in einem Funkloch." Nach 50 Metern finde ich einen Engel.

Der große gelbe Engel neben dem Baumstumpf führt mich den richtigen Weg. Auch eine Pfeil-Markierung ist wieder erkennbar (rechts am Baum).

 
"Engel stehen immer an der Grenze. Zwischen Himmel und Erde, Gott und Mensch, Denken und Verstehen, Geist und Leib, Zeit und Ewigkeit. So erinnert uns das Bild des Engels daran, ob wir bereit sind, uns über die Schwelle unseres begrenzten Lebens in den weiten Raum Gottes hinübertragen zu lassen." (Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann

Wie gut im einsamen Wald einen Engel zu treffen!

 Abermals muss ich mich wegen mangelhafter Markierung (Winterschaden) im Wald selber orientieren. Da ich mich jetzt in einem Funkloch befinde, kann ich mit Adelheid keinen Kontakt aufnehmen. Aber sie weiß, wenn ich zu lange weg bin, wird sie mich suchen lassen. Ein beruhigendes Gefühl! Ich steuere auf den Keltischen Kultplatz zu. AH: Da ist ein Schild:

Letztes Jahr habe ich einige kleine Wegweiser zusätzlich angebracht.


Vor dem Geist beim keltischen Kultplatz habe ich keine Angst, denn der heilige Wolfgang ist ja auch durch die tiefen Wälder gegangen. (Fotobearbeitung Marco Göde 2020)

Da ist der heilige Wolfgang! Mit Impuls!


Vor 1000 Jahren zog Wolfgang durch den Bayerwald.


Der mächtige umgestürzte Baum hat der Wolfgangsfigur kein Haar gekrümmt!

Im Inneren der Waldmarienkapelle hat Adelheid inzwischen unserem Brauch gemäß drei Kerzen angezündet.

Ich rufe, dass ich gleich da bin, und Adelheid kommt mir entgegen.

Beim Baumschutzengel "Weites Land"

Resumee: Die Engel sind trotz Winter und Sommergewittern alle in einwandfreiem Zustand. Zwei oder drei Impulstafeln müssen neu aufgestellt werden. An zwei oder drei Stellen muss die Pfeil-Markierung auf den Bäumen vervollständigt werden.

Bernhard Bielmeier wird sich hilfreich einschalten. 




Dienstag, 6. Juli 2021

Meine kleine Sommerherde auf der Sommerweide

Meditation

Frische erleben und Freiheit

Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser schönen Sommerszeit - - -

Miteinander das Sommerhochland schmecken und genießen

Auf dieser Sommerweide darf auch Pony Scho Seppe zwei bis drei Stunden grasen, denn es ist eine Magerwiese in Höhenlage, also auch für Ponys geeignet.

Viel Platz und Vitamine  auch für die Hühner und 2 Hähne

....und gemeinsam ein Stück weiterziehen - - -

 

Montag, 5. Juli 2021

Blechtannenbaum "Lichter"

Dieser Blechtannenbaum ist voller Lichter
Diesen Tannenbaum aus Blech habe ich im Winter begonnen. Fertiggestellt habe ich ihn heute. Er hat helle Lichtpunkte bekommen. Das könnten die neuen Spitzen sein, die er im Frühling angesetzt hat. Oder sind es Schneeflocken? Oder spiegeln sich hier die Himmelslichter im Baum?


Ich denke, dass darf jeder so sehen wie es gerade zu den Gedanken passt. 

 

Zur Kunst gehört, dass nicht alles zu genau festgelegt ist. Vati sagte immer: Kunst muss dem Betrachter Platz lassen.

Samstag, 3. Juli 2021

Niederbayern TV porträtiert Dori

"Aus Liebe zur Natur" benannte der Autor Andreas Reichelt sein TV-Porträt im TV-Monats-Magazin, Heft Nr.7 

Ein Beitrag im Monatsheft von Niederbayern TV, Ausgabe 7 von Andreas Reichelt:
 

Dorothea Stuffer ist keine Hobbymalerin. Sie hat Bildhauerei und Kunsterziehung an der Akademie der bildenden Künste studiert und arbeitete später als Lehrerin an einem Gymnasium. Die dreifache Mutter hat eine enge Bindung zur Natur. Schon in den 80ger Jahren organisierte sie Aktionen und Erlebnisse mit Naturmaterialien, teilweise unter Einbeziehung von Kindern. 

Nun folgt im Text eine Beschreibung der Luchs-Blecharbeiten und Luchs-Aktionen, die ich im Frühjahr begonnen habe und meiner Gemälde, in denen oft Tiere vorkommen. Darauf folgt eine Erläuterung "Liebe zur Tierwelt" und eine Erwähnung vom Gnadenhof Xaverhof.

Meine Lieblingspassage:

Wenn sie sich mitten unter die Tiere auf den Boden setzt, kann nicht nur der stille Beobachter ihre Hinwendung zur Schöpfung spüren, auch die Tiere scheinen um ihre Offenheit zu wissen und kommen zu ihr. Die Situation strahlt Frieden aus.

Umfeld und innere Haltung seien dabei wesentlich voneinander abhängig. "Ich glaube, man wird nur dann glücklich, wenn man sieht, dass es um uns herum auch glücklich ist." versucht sie ihre Lebenshaltung zu umschreiben. "Momentan ganz aktuell: Wie gehen wir mit der ganzen Natur und und Umwelt um?" Sie macht eine nachdenkliche Pause. Liebe ist gefragt."

Dann folgen noch einige Sätze über meine Kunst und über meine Eltern und Herkunft:

Gerade im Bayrischen Wald fühlt sie sich besonders wohl. Ihre Eltern stammen aus Sachsen. "Ich bin zwar keine Waldlerin, aber ich fühle mich hier wirklich richtig zu Hause" so Dorothea Stuffer. Die Einheimischen beschreibt sie als "wortarme Leute mit tiefen Herzen". Es schlummer wohl auch eine kleine Dichterin in ihr.

Enden tut der 4-seitige Artikel mit einer netten Pointe:

Als sie über ihre Haltung nachdenkt. muss sie lachen: "Man muss ein bisschen aufpassen bei mir, weil ich mache eigentlich aus allem Kunst."

Niederbayern TV filmte mich in meiner Blechwerkstatt beim Herstellen der Blechfigur "Die Wildtier-Auswilderin" und auch in meinem Malerzimmer.

Hinweis am Schluss:

Sehen Sie dazu im Programm von NIEDERBAYERN TV Deggendorf-Straubing am 14. Juli den Beitrag  "Künstlerin Dorothea Stuffer im Porträt" oder anschließend in unserer Mediathek.

Diese Szene mitten unter den Tieren wurde am Ende der Drehzeit aufgenommen. Die Tiere haben superbrav mitgemacht. Sie kennen ihren Job! :)



Freitag, 2. Juli 2021

Eingehüllt in Blumen und Brennessel

Elisabeth von Thüringen
Kommt man auf der Dorfstraße zum Xaverhof, der etwa einen Kilometer außerhalb des Dorfes liegt, begrüßen die Vorbeikommenden auf der Nordseite eine Reihe von Figuren. Diese Serie ist auf der Steinbau-Seite. eine weitere Figurenreihe ist am Holz-Langbau. 

Durch diese Figuren wird sogleich sichtbar, welche einstellung den xaver und mich mit unserem kleinen gnadenhof leitet.

Elisabeth von Thüringen brachte den Armen oftmals heimlich etwas vom Essen des reichen Fürstenhofes, wo sie lebte und verheiratet, war. Einmal sah der Ehemann, dass sie wieder etwas unter ihrem Mantel zu den Armen trug. Erbost forderte er Elisabeth auf, den Mantel zu öffnen. Zum Vorschein kamen ein Korb voller roter Rosen.

Segnender, einfacher Schutzenegel

Diese Figur heißt: Aus der Barmherzigkeit leben. Sie ist bis zum Herzen in Blütendolden und Brennessel gehüllt.

Ein Bild von Jesus nach Sr. Faustyna Kovalska

"Jesus, ich vertraue auf dich" - Faustyna Kovalska

Maria mit Kind, gekrönt

Altes Mütterchen

 

"Straße trifft Herz"- nachbarschaftliches Straßenfest in der Kreuzbergstraße

Aufbau gelungen - die Hüpfburg steht   Feiern, lachen, zusammen sein - das erlebten auch dieses Jahr die Anwohner, Fans und Freunde der Kre...