"Im Gnadenlicht"

"Im Gnadenlicht"
Blechbilder in Münchshöfen

Herbstwunder 2016

Herbstwunder 2016
Ein Wolf besucht Dori am Wolfgangsweg beim Figurenaufbau in Münchshöfen. - Foto: Weldu, Erithrea

Freitag, 9. Dezember 2016

2. Impuls zu den Gnadenlicht-Bildern in Münchshöfen: Der heilige Wolfgang




 
Titel des Bildes: Der Hl Wolfgang - eine Leuchte Gottes in dunkler Zeit 


Impuls - verfasst von Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann:

Bewahren und beschützen, das Licht des Gnade zum Leuchten bringen und zu den Menschen im Finstern bringen, das sind auch heute noch bischöfliche Aufgaben für alle Christen.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Die Tiere begrüßen Hajo Bach

Das scheint ein freundlicher Besucher zu sein, der Dorotheas kleine Schafherde hier besucht und fotografiert!
 
In der schönen Dezembersonne - auch ein "Gnadenlicht" - -  "unvernünftig", weil kein Geld rausspringt, nur Herzensglück.
 
Hayo Bach schreibt: 
 
"Heute um die Mittagszeit fuhr ich bei Xaver vorbei, habe niemanden antreffen können.
Das Wetter war so schön, da hab ich einige nette Bilder von den Tieren gemacht."
 
Danke, Hajo, für Deinen lieben Besuch am Xaverhof, für Deine Freundschaft zum Wolfgangspilger-Verein, für Deine Idee und den Plan "Pilgercamp Xaverhof", danke für tolle Pilger-Events und für jede Begegnung! Schön ist immer Deine herzens-tiefe und ehrliche Freundlichkeit zu Xaver und den Tieren!

Dienstag, 6. Dezember 2016

1.Impuls zu den Gnadenlicht-Blechgeschichten in Münchshöfen

"Im Gnadenlicht"


Tiefes Verstehen, ein warmer Händedruck, liebende Zuwendung;

Und alles demütig annehmen und geschehen lassen!




Verfasst von Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann

Montag, 5. Dezember 2016

2. Advent

auf 900 Metern Höhe mit Inuit Sylvia, Hundefreundin Lady, Kaffe, Tee, Stollen, Hundewurst und zwei Kerzen im sanften Höhen-Sonnenlicht. Nordic Walking - - Wintersport!

Sonntag, 4. Dezember 2016

Was ist denn eigentlich dieses GNADENLICHT?


Alle reden zur Zeit vom Gnadenlicht: Dori-Kunstprojekt am Wolfgangsweg in Münchshöfen.

Was ist denn eigentlich dieses Gnadenlicht? Lassen wir Pfarrer Micha Boreschmann zu Wort kommen. Er hat bei der Andacht am 30.November droben in Münchshöfen eine nachhaltige Predigt gehalten, eine Predigt, die mich so gut verstehen lässt, was ich da eigentlich für ein Thema gewählt habe. Menschen, die was Richtiges zu meinen Bildern sagen, schenken mir meine Bilder, die ich sonst verlieren würde.


Zahlreiche Besucher haben sich zu dem Gottesdienst eingefunden, den Pater Joseph (vorne in Schwarz, Rücken) und dessen evangelischer Amtsbruder Pfarrer Micha Boerschmann (in Grün) vor der kleinen Dorfkapelle in Münchshöfen gemeinsam gefeiert haben.



Aus meinem Bericht für die Kötztinger Zeitung:

Pfarrer Micha Boerschmann beschrieb in einer bildreichen Ansprache das „Gnadenlicht“, welches ein ganz anderes Licht sei, als das „natürliche Licht“. Wer will schon in seinem Wohnzimmer eine 1000-Watt-Lampe haben, oder will, dass alle Aspekte, auch die dunklen, seines Lebens mit scharfen
Scheinwerfern für alle sichtbar ausgeleuchtet werden? Das Gnadenlicht des Herrn, von dem auch Martin Luther spricht, sei ein ganz anderes Licht, welches die Seele in Liebe anblickt und sie so annimmt, wie sie ist, ohne Leistung, und von innen her zur Liebe erleuchtet. Das Gnadenlicht sei keineswegs ein schummeriges Licht oder eine rosarote Brille, wodurch die Dinge mit ihren Fehlern zugedeckt oder verfälscht werden, sondern vielmehr ein Licht, welches die Seele ohne Be- und Verurteilung einfach nur gnädig, gütig, nach menschlichem Ermessen „unnatürlich“, "unrealischtisch", "unvernünftig" anschaue. (Ausschnitt Text Dori für Kötztinger Zeitung)

Die Autorin Marion Wittenzellner formuliet in ihrem Bericht im VBB:

Das "Gnadenlicht" soll nach dem Willen von Dorothea Stufferheuer zur Advents- und Weihnachtszeit von Münchshöfen aus den Menschen auf der ganzen Welt leuchten und ihre Herzen erhellen. Symbolisiert wird dieser heilsbringende göttliche Friedenschimmer durch eine 13-teilige Blechgeschichten-Serie, die die Viechtacher Künstlerin zusammen mit einem großen internationalem Helferteam auf dem Dorfanger neben der Ortskapelle direkt an der "Wolfgangsweg"-Hauptroute Viechtach - St. Wolfgang in Österreich aufgebaut hat. (Marion Wittenzellner, VBB)

Text-Ausschnitt zu Pfr. Micha Boerschmanns Ansprache aus dem Bericht von Marion Wittenzellner:

Es gibt nichts Besseres gegen die Angst der Nacht als ein kleines Licht, befand Pfarrer Micha Boerschmann. Dennoch bedeute Licht und Helligkeit nicht immer nur Gnade, sondern könne sogar Bedrohung und Folter sein. Auch könne unerwünschtes "Licht ins Dunkel" gebracht werden oder etwas ungewollt ins grelle Scheinwerferlicht rücken. Deshalb unterscheide der Reformator Martin Luther das "Gnadenlicht" vom "natürlichen Licht der Vernunft". Letzteres könne oft genug gar teuflisch und gnadenlos sein und gehöre ebenso wie die Düsternis in unsere menschliche Welt der Fehler und des Scheiterns.  Das natürliche Licht betrachte die Seele nach Vernunft, nach Willen und nach Sinn. Wenn man aber im Licht der Gnade gesehen werden wolle, dann müsse man dieses natürliche Licht oft ausschalten. Denn "Gnadenlicht" bedeute, dass einem etwas Gnädiges widerfährt, dass man von außen gesehen wird mit dem Blick der Liebe, der sage: "ich liebe dich wie du bist und mit dem, was du tust."
Das Gnadenlicht sei der Schein des Evangeliums, in dem wir als das Bild gesehen würden, welches Gott von uns hat; es sei das Licht, das in den Knacks von unseren perfekten Vorstellungen hineinleuchtet. "Denn die Liebe Gottes ist unvernünftig und sinnlos und willenlos - einfach nur Gnade! Könnt' ich das doch auch!" wünschte sich Boerschmann am Ende seiner Rede.
Marion Wittenzellner schreibt: Münchshöfen habe Glück gehabt, mit dieser Kunstinstallation das Kommen Christi feuern zu dürfen, betonte Pater Joseph. Er erinnerte daran, wie sehnsüchtig das Volk Israel auf einen Messias gewartet habe . Ohne Jesus wandelten wir auch heute noch in Finsternis, doch das "Gnadenlicht" sei ein Zeichen dafür, dass wir in Gottes Sohn Wahrheit, Liebe und Hoffnung finden. All die dargestellten Figuren würden uns dabei unterstützend führen und begleiten, denn sie hätten schon zu Lebzeiten ein Vorbild gegeben. Und selbst wer sein Dasein in noch so tiefer Finsternis friste, müsse doch keine Angst haben, weil dieses Licht ihm hell leuchte. 
Weldu (Erithrea), Xaver, Pilger Rudi und Bürgermeisterin Josefa Schmid hören der Predigt zu.
Ausklingendes Schwedenfeuer, Foto: Pilger Rudi Simeth

Freitag, 2. Dezember 2016

Impressionen zur Andacht "Im Gnadenlicht"

Die Andacht zum Gnadenlicht hat begonnen.
 Impressionen rund um die  Andacht "Im Gnadenlicht" auf 850 Metern Höhe:

 Die Schwedenfeuer und Feuerschalen leuchten und sprühen im Winterwind ihre Funken in den Himmel und über die "Walrossrücken" (Volker Sierig)  der Gebirgszüge. Gute Gedanken werden ausgesprochen und fliegen über den Wald in die Häuser der Wartenden.

Ich lasse hier und heute den Pilger Rudi Simeth sprechen. Er ist vor 3 Jahren in einer wochenlangen großen Pilgertour dem (noch zu bauendem) Wolfgangsweg von der Wolfgangskapelle bis St.Wolfgang in Österreich  gegangen und hat somit zu seiner Realisierung beigetragen. Er kam von Weiding in der Oberpfalz extra zur Andacht angereist.
 Wenige Tage vorher war er noch mit seiner Gerda in Neuseeland im Frühling.

Rudi pilgerte vor der Andacht ein Stück am Wolfgangweg: Er ging bei eisiger Kälte und starkem Wind über den Pröllergipfel und über die Käsplatten, ganz authentisch im Pilger-Rudi-Stil. Dabei hat er auch fotografiert, und einige Fotos in einer musikalisch unterlegten Diashow zusammengestellt.

Diese Diashow von Pilger Rudi mit Musik ist erlebenswert. Das sollten viele sehen und erleben dürfen! Den Link anklicken, dann beim Pfeil klicken, vorher die Lautsprecher anmachen  - und los geht die mystische Wanderung:

 30.11.16_Münchshöfen-Pröller
http://www.waldaugen.de/alle-alben/!/oa/7381102/





Pilger Rudi sagt:

 Liebe Pilgerschwester Dori,

die überaus herzliche und freudige Begrüßung und die Andacht gestern hat mir unheimlich gut getan.
Deshalb möchte ich dir und allen Pilgerhelferinnen und -Helfern dieses musikalische Bilderalbum  meiner gestrigen Erinnerungswanderung an meinem "Pilgerweg des Lebens" an den Wolfgangsee und wieder heim im Herbst 2014 widmen:

30.11.16_Münchshöfen-Pröller
http://www.waldaugen.de/alle-alben/!/oa/7381102/

Es ist so wunderbar, dass dieser Pilger-Weg besonders auch durch die herzlichen menschlichen Begegnungen über alle Zeiten spirituell weiterlebt.
Die Bilder sind mit der wunderschönen Melodie "Angel Flight" hinterlegt. Mit diesem krönenden Abschluss der Andacht und den wohltuenden Worten und Gedanken vor allem auch von Pfarrer Boerschmann ist auch mein Flug des Lebens nach Neuseeland und wieder heim in den wunderschönen Bayerischen Wald spirituell -beinahe- zu Ende gegangen.

Meine Seele war nach diesem Flug und turbulenten Ereignissen danach noch irgendwo über den Wolken "hängengeblieben". Ich fühlte mich nicht mehr dort auf diesen wunderschönen Inseln auf der anderen Seite der Weltkugel und auch noch nicht hier. Irgendwie in einem luftleeren Raum ohne Boden unter den Füssen.

Ein herzliches Vergelt´s Gott. Ihr habt mir ein großes Stück weit geholfen, die Seelen-Landung hier bei uns im Wold wieder gut hinzubekommen.

Eine besinnliche Adventszeit wünscht

Pilgerbruder Rudi 



Bürgermeisterin der Gemeinde Kollnburg und Auftraggeberin des Kunstprojekts in Münchshöfen Josefa Schmid vor der Kapelle in Münchshöfen. Xaver: "Wie ein Engel mit Jesus und der Kapelle!"




Mittwoch, 30. November 2016

Schwedenfeuer

Max erklärt Friedel die Technik des Schwedenfeuers
Heute Abend brachte Max aus Dörfl einen Anhänger  mit vier stattlichen Baumstämmen beim Stufferhaus vorbei. Er erklärt Friedel, wie solch ein Schwedenfeuer anzufachen ist: Oben im Stamm ist ein tief eingesägtes Kreuz. Da hinein gießt man etwas Grillanzünder und Wachs. Die Flüssigkeit rinnt etwas nach unten, wo seitlich einige Einschnitte angebracht sind, in denen mittels Kienspänen das Feuer entzündet wird. Das ganze wirkt dann wie ein Zugofen. Ist der Stamm einmal in Brand gesetzt, gibt er ein starkes Feuer in Form einer großen Fackel ab, ganz wunderchön. Morgen werden wir die Schwedenfeuer nach Münchshöfen bringen, wo um 16 Uhr die Andacht bei der Gnadenlicht-Installation neben der Münchshöfener Kapelle am Wolfgangsweg auf 850 Metern Höhe stattfinden wird.

video

Dienstag, 29. November 2016

Blechschafe am Wolfgangsweg



verborgenes Schaf
Schaf geht durchs Dickicht
Seit vielen Jahren stehen sie unbeirrt am Wegesrand (hier bei Gstadt): die Original Dori-Wolfgangsweg-Blechschafe, Wahrzeichen, Wegzeichen und Alleinstellungsmerkmal des grenzüberschreitenden Wolfgangsweges "W". Vor über 10 Jahren folgte ich zusammen mit einer kleinen Schar inspirierter Freunde dem inneren Auftrag, den Fußtapfen des heiligen Wolfgang zu folgen und diese sichtbar zu machen. Gleichzeitig kamen in Tschechien und Österreich ebenfalls historisch bewanderte Leute auf dieselbe Idee. Der Wolfgangsweg lebt!

Widder im Baum



Montag, 28. November 2016

Im Stufferhaus mit Antoine

 Was spielt sich ab an diesem 1. Adentwochenende in der Pilgerstation Stufferhaus?

Besuch aus Toulose: Antoine!

Hier zeige ich euch die Ereignisse rund um die Stufferhaus-Esstisch-Events.

Antoine, SEHR schön, Dich kennengelernt zu haben! Du bist wunderbar!




Wie Carola sagt:  

"Antoine - quel jeune homme bien sympathique!
Als ich ihn gestern Vormittag bei euch antraf, schien's mir, als gehörte er bereits seit ewigen Zeiten in genau dieses Haus!
Wie schön, dass er eure Stuffer-Familie vergrößert und bereichert!"


Mach's gut zuhause in Toulouse, guten Flug und Grüße an die ganze Französische Familie!!


Apfelkuchen vorbereiten. Antione und Sophie kochen gerne.

Bitte mit Sahne!

An Guad'n und bon appettit Bavaria-France!
Gespräche: gern auch in Englisch!

Selbstgebrautes Waidler-Stufferbier testen

Kann man trinken!

Kann man wirklich mit Genuss trinken!

Das Bavaria-Mahl radikal aufgegessen: Dori konnte erst jetzt fotografieren, der Hunger war zu groß! Excellenter Weißwein aus Toulouse macht das Bavaria-Mahl noch schöner.


Zum Advents-Frühstück: Brezn und Apfelkuchen - und mittags Semmiknedl mit Schwammerln, selbstgetrockente Steinpilze premium! Böhmisch!  Ideengeberin aller Gerichte:  SOPHIE!
SALUÜÜÜ good friend and brother! MERCI!

video

Samstag, 26. November 2016

Angekommen: Antoine

Antoine ist Sophies "Großer Bruder". Antoine lebt und arbeitet in Toulouse. Übers Advent-Wochenende besucht er den Bayerwald und Stufferhaus. Gut nach Lufthansa-Streik angekommen! Herzlich willkommen! Zur nächtlichen Begrüßung gibts erstmal eine heiße Waldkartoffelsuppe.

"Impulse" starten am 1.Advent


Heute wurde im Viechtacher Bayerwald Boten bekannt gegeben, dass ab dem 1. Advent (also ab Sonntag) über die Advents- und Weihnachtszeit verteilt die "Impulse" zu den 13 Gnadenlicht-Szenen erscheinen werden. Ich schließe mich an und bringe sie im Dorikult-Blog.

Die Andacht zum Thema "Im Gnadenlicht" mit Pater Josef, Kollnburg, und Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg, findet statt am kommenden Mittwoch um 16 Uhr vor der Münchshöfener Kapelle.
Hier der einleitende Text von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann ("Pilgerverein-Pfarrer"):
 
Im Gnadenlicht

Die Adventszeit ist die Zeit vieler Lichter. Sie brennen in der dunklen Jahreszeit und verweisen auf das kommende Licht Jesus Christus. “Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott“, heißt es in einem urchristlichen Glaubensbekenntnis.

Im Licht zu stehen, ist Wunsch und Sehnsucht von uns Menschen. Im Urlaub möchten wir das Sonnenlicht genießen und auftanken. Junge Menschen wünschen sich, im Scheinwerferlicht großer Shows stehen zu dürfen. Nicht nur politisch Verantwortliche wissen sich ins rechte Licht zu setzen, und „bei Licht betrachtet“ sieht vieles nochmals anders aus.

Im Laufe der Geschichte tauchen verschiedentlich Menschen auf, die wir als Lichtgestalten bezeichnen.
Lichtgestalten können Erfinder, Entdecker, Dichter, Musiker, Nobelpreisträger sein; aber auch Menschen, die durch ihr Auftreten eine Zeitenwende eingeleitet haben, wie Martin Luther. Wieder andere Lichtgestalten leben ganz im Verborgenen, in der Stille. Man könnte an St. Martin oder auch an den heiligen Bischof Wolfgang denken. Sie leben ganz in der Verbindung mit Gott und aus ihr heraus. Sie nehmen ganz das Licht von Gott in sich auf. Da wo sie reden oder schweigen, predigen oder meditieren, wo sie etwas tun oder einfach nur da sind, kommt dieses Licht auch für andere zum Leuchten.

Das Gnadenlicht ist Licht, das nicht durch menschliche Energie, Kraft und Anstrengung zum Leuchten kommt. Wer im Licht der Gnade steht, darf empfangen, darf rasten, aufatmen und Entlastung finden. Wer im Gnadenlicht steht, bei dem ist alles ins rechte Licht gerückt.
Das Gnadenlicht kann nur empfangen werden, und zwar von denen, die spüren, dass sie sehr auf Hilfe angewiesen sind. Aber gerade darum darf es ein Licht sein, in dem jeder stehen kann, das jeden erreicht und für jeden leuchtet.

„Im Gnadenlicht“ heißt die Bilderfolge, die Dorothea Stuffer geschaffen hat. Sie will zeigen, wie sich in immer neuen Lebenssituationen das Gnadenlicht widerpiegelt.
Den Bildern zugeordnet ist jeweils ein kurzer Impuls zum Nachdenken. Bild und Text mögen Sie durch die Adventszeit begleiten, eine Zeit, die uns alle näher an das Gnadenlicht heranführen möge.

Freitag, 25. November 2016

Tannenzweige für den Advent

 Beglückt über so viele schöne duftende Waldzweige sitze ich mittendrin und würde am liebsten schon mit Kranzwinden anfangen! Wir befinden uns hier am Anwesen Robert und Heidi Becher in Zachenberg, Bayrischer Wald. Da gibt es für die "staade Zeit" einheimisch gewachsene, glücklich angebaute ungiftige Waldbäume und Tannenzweige, angefangen von Tanne über Nordmanntanne, Nobelis und so weiter. Hier findet man Christbäume in allen Größen, ebenso Adventskränze (die fabriziert Heidi Becher). Mit Anhänger und Xaver mache ich einen Vor-Advent-Trip, um Material für die Kirche zu holen.

Am Becherhof gibt es Schafe und Lämmer.

Und eine süße Katze. Hier mit Xaver.

Meine ehemalige Stallhilfe Monika ist gelernte Kranzwinderin. Mit richtiger Freude hat sie die Zweige begutachtet und macht sich ans Werk, eine großen Kranz zu winden. Hierfür zwickt sie mit der Astschere viele kleinere und größere Äste zu. Hündin Lady ist natürlich dabei!

Sie kann's einfach!

Der advetliche Altarschmuck ist mit Hilfe von Adelheid schon durchaus stimmungsvoll geworden. mario stzt den "Schluss-Stein": einen Zweig noch ganz oben.

Altar Advent 2016

Donnerstag, 24. November 2016

Puma

Vertraute Freunde fürchten sich nicht voreinander.
Lady liebt Katzen -  Puma liebt Hunde! Puma, ein wirklich stattlicher Kater,  strich - (vor Jahren) - monatelang völlig verwildert um den Gnadenhof Xaverhof herum und versetzte die Hühner in Angst und Schrecken, bis er es endlich wagte, Katzenfutter anzunehmen. Binnen 3 Tagen wurde er komplett zahm. Puma will nie mehr allein sein.

Lady und Puma liegen brav und vorschriftsmäßig auf ihren Decken. Dori besteht manchmal drauf!

Blechbild "Franziskus und der Wolf" und Puma.

Sanfte Sonne genießen

Dienstag, 22. November 2016

Pünktchen wird täglich zu Bett gebracht

Pünktchen braucht Schutz und Hilfe und wendet sich an Dori.
 Ihr erinnert euch: Küken Pünktchen hat wegen eines Habicht-Angriffs ihre Mama verloren und würde wegen Ortsprägung zum Schlafen in ein gefährliches Outdoor-Nest gehen. Deshalb bringe ich das ab 16.15 Uhr laut rufende Pünktchen seit einigen Wochen ins sichere und warme Stall-Betterl. Ein tägliches Ritual mit weichem, vertrauensvollen Ferderflaumgenuss.




Heute: Pünktchen ist schon gut gewachsen, scheint zum Glück ein HÜHNCHEN zu werden und schlägt sich wacker im Hühnerteam. Aber ab Dämmerung ruft sie laut, und ich halte meine Hände wie Flügel auf. Pünktchen hat volles Vertrauen in diese 16.15 Uhr-Bettgeh-Zeremonie. Wir müssen noch Selbständigkeit lernen. Langsam und sanft. Eines Tages (Abends)  wird Pünktchen selber in den Stall finden.



Fotos: Xaver
Fotograf Xaver ist voll mit dem Hühnerherz dabei!!

Wir bringen zur Zeit insgesamt SIEBEN Frei-Übernachtler ins Bett:

Pünktchen, Entchengänschen, 3 brave Braune, einen Zwerggickerl, Überbleibsel vom Ulli mit Namen Ulli, und eine ganz goldige gepunktete Zwerghenne, auch vom Ulli, mit Namen Ulla.

Sie sind alle noch auf Outdor geprägt, lassen sich aber widerspruchslos in den Stall tragen, das finden sie wohl selber letztlich besser als Wind-Regen-Frostnächte. Sie müssen es noch lernen.

Montag, 21. November 2016

Sonntag in Schwarz-Weiß