Irgendwo in Schweden

Irgendwo in Schweden
Dori und Scho Seppe

Samstag, 24. Juni 2017

Zum Johannistag


Diese Tuschezeichnung ist am 24. Juni 2015 entstanden und hat für mich nach wie vor Aktualität. Es gibt Bilder in mir drin, die einfach da sind, und die immer wieder in Variationen dargestellt werden wollen. Oder ist es EIN großes immerwährendes Bild, was permanent dargestellt werden will?

Wir sehen in Dunkel gehüllt Tiere um eine strahlende Futterkrippe plaziert; Kuh, Pony, Schafe, Hase, ein brütendes Huhn, eine unter der Krippe liegende Katze, eine Taube oder Vogel auf den Händen einer sitzenden Bäuerin oder Magd. Zu Füßen der Magd befindet sich ein "Meer" von Johanniskraut, welches alljährlich an unwirtlichen oder von landwirtschaftlichen Tätigkeiten unberührten Stellen mit seinen goldenen Sonnensternen und ausgestattet mit heilenden Kräften blüht. Von dem Johanniskrautfeld geht ein Licht aus, und noch mehr Licht geht aus von der Christuserscheinung oberhalb der Magd. Christus segnet die Magd. Es könnte auch Johannes der Täufer sein. Rechts oben über der Szene eingehüllt in adventliches Dunkel schwebt ein Engel mit segnenen Händen.

Über der Zeichnung erstrahlt, zum Teil eingebettet in die Szene, der Text aus dem Lobgesang des Zacharias anlässlich der Geburt des Johannes (Lukas 1,67-80):

Mit eigenen Worten:
Zacharias, der Vater des Johannes, wird vom heiligen Geist erfüllt und sieht und fasst zu einem Lobgesang zusammen, wie durch den Besuch des Christus auf der Erde - Christi Geburt wird exakt 6 Monate nach der Geburt des Johannes passieren, also am 24. Dezember -  die Schöpfung erlöst wird aus der Händen der Feinde, aufdass wir ab nun Gott dienen können ohne Furcht unser Leben lang in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinen Augen. Das Kindlein Johannes wird dem Christus vorausgehen und ihm den Weg bereiten. Durch die Barmherzigkeit Gottes wird das Licht aus der Höhe aufgehen allen, die im Schatten des Todes sitzen. Das Licht Christus wird unsere Schritte auf den Weg des Friedens richten. Und das Kindlein Johannes wuchs und wurde stark im Geist. Und er lebte in der Wüste und sagte:

"ER muss wachsen, ich aber muss weniger werden." (Johannes 3,30).

Das bedeutet so viel wie: "Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir." (Galater 2,20).

Dies alles habe ich versucht, allgemein und auch "autobiografisch" in die Zeichnung hineinzulegen. Ein großes Vorhaben, aber eine Herzens-Angelegenheit!

 

Freitag, 23. Juni 2017

Rudern im Heuwellen-Meer

Im Heumeer rudern am längsten Abend und vor der kürzesten Nacht

Alljährich dürfen wir aus einer relativ steilen Hanglage das dort von einem befreundeten Rancher gemählte Bio-Heublumen-Gras zu gutem Schafs- und Pony-Heu verwerten und heim bringen. Wegen der ungünstigen Lage und wegen mangelnder Gerätschaften bearbeiten wie dieses Heu-Meer vielfach mit der Hand. Manchmal bekommen wir Hilfe, doch am wichtigsten ist die Hilfe von "oben" Für dieses Jahr haben wir ein 4-Tages-Traumheu heimbringen können, da wir zur Zeit eine Trockenhitzeperiode haben. Dieses Wetter KANN also auch gute Vorteile haben. Im Winter werden wir die hier gespeicherte Sonnenenergie den Tieren zuführen. Sie bekommen davon einen warmen Bauch von innen her, habe ich mir (von Gelia!) sagen lassen.

So feierten wir am 21. Juni um 21 Uhr  Sonnwende. Der Winter kann kommen!
Xaver denkt bei dieser Arbeit oft an seine Eltern, we sie hart gearbeitet haben und mit nur ein paar Rindern überleben und leben konnten. Dazu das unten angeführte Video in O-X-Bayrisch:

VIDEO KLICK: Heu wie vor hundert Jahren

Mittwoch, 21. Juni 2017

Feierabend-Szenen am Gnadenhof Xaverhof


Ein sonnig-heißer Vor-Sonnwend-Tag neigt sich zum Abend. Kater Puma macht es sich in einer Tasty-Fruit-Kiste bequem.
Schaf Angy (bravstes Schaf der Welt!) genießt ihren Ganz-in-Ruhe-Sonderrechte-Abendspaziergang außerhalb des Schafgeheges. Im Vordergrund: eines der herangewachsenen Kinder von Zwrghuhn Ulla - - sieht aus wie ein Hähnchen...!!
Puma ist eingeschlafen.
Die Zwerghühner versammeln sich abends gerne auf dem vollen Schubkarren. Waliser Schwarznasenschaf Franzhörnchen schaut zu.
Zwerghuhnkinder-Versammlung auf dem Schafzaun. Unsere Teenager-Zwerghuhn Kids fliegen herum wie Amseln und brauchen und wollen keinen Hühnerstall. So eine Gaudi! Die großen Hühner sind längst still und leise im Stall im Bett!
Bei Angy im Heu ist es noch gemütlicher zum Schlafen, beschließt Puma.
Soll nochmal jemand behaupten, Schafe und Pferde können keine Freunde werden! Hier: Pony Scho Seppe und Coburger-Fuchs-Schafbock Pauli im "Kinderzimmer".
Very best friends  -  und: farblich perfekt abgestimmt
Schlaft alle schön hinein in den längsten Tag und die kürzeste Nacht!

Montag, 19. Juni 2017

11 !

 Nachdem Ullas sieben im April geschlüpften Küken (ihr erinnert euch?) relativ früh selbständig waren, ward Ulla plötzlich für längere Zeit komplett verschwunden. Gestern kam sie auf einmal stolz daher - mit 11 Küken! Xaver rief sofort bei Dori an, sie solle dringend kleinste Körner mitbringen. Gut geeignet für frisch geschlüpfte Küken ist beispielsweise Hirse. Ein hart gekochtes Ei, von dem man das Dotter klein zerbröselt, ist gutes Kraftfutter für die Kleinen Neuankömmlinge.

Elf Küken finden einen warmen Platz unter Ullas Flügeln. Vor Ullas hartem spitzen Hack-Schnabel haben alle Ranch-Bewohner Respekt!

Schon wenige Stunden nach dem Schlüpfen wissen die Kleinen, dass zu den Hirsekörnern ein Schluck Wasser gut passt. Sie tauchen die kleinen Schnäbel ein und halten ihn wie Mama Ulla dann hingabevoll nach oben, sodass das Wasser ins Bäuchlein rinnen kann. An solch warmen Tagen wie heute macht es gar nichts aus, wenn Kükli gleich mal mit den Füßli ins Wasserbeckli tippt-tappt!

Donnerstag, 15. Juni 2017

Ein großes Blech-Wolfgangsbild entsteht

Dieses Gemälde mit dem Tema des heiligen Wolfgang - der fast lebensgroß in der Mitte die Landschaft mit den Schafen segenet, ist frisch begonnen und noch im Malprozess. Die Komposition basiert auf einem hier im Blog vor einigen Tagen vorgestellten gezeichneten "Tryptichon". Nun in Farbe: In ein hell leuchtendes Gewand gehüllt thront der Heilige als Frieden-Spender in einer sommerlichen Landschaft, deren Licht das Um-Sonnwend-Licht ist, in dem wir und zur Zeit befinden. Die Tiere sind ganz ruhig und im Frieden. Links im Bild vor dem bewaldeten Mittelgebirge (Bayerwald/Böhmen) erscheint in einer Grotte eine Marienfigur.  Das Gemälde ist für einen Pilgergottesdienst auf der Wolfgangskapelle vorgesehen. Dort wird der Regensburger Regionalbischof Dr.Hans-Martin Weiss einen Ökumenischen Gottesdienst halten. Höhepunkt des Events wird ein feierliches Birkenkreuze-Tragen zur Wolfgangslapelle sein. Bericht folgt zu gegebener Zeit.



Der Wolf - in alten Darstellungen steter Begleiter des Heiligen - -  oder ist es ein Hütehund?


Impressionen in meiner Blech-Werkstatt

Mittwoch, 14. Juni 2017

Ein Stück Brot für den Mexikaner

Ein Mexikanischer Bauer nähert sich mit seinem Minifahrrad der Blech-Szene: Der Brotkorb wird nicht leer: "Oh, was ist denn das?" ...

...und holt sich ein Stück Brot aus dem Brotkorb, der nie leer wird.

Sonntag, 11. Juni 2017

Thema "Hirsch"



"Die Liebenden" - Detail eines Wachs/Acryl-Bildes, fertig gestellt 2014
Das Thema "Hirsch" inspiriert mich immer wieder in meinen Arbeiten. Dieses "königliche" Wesen mit seiner Geweih-Krone wirkt mystisch, spirituell, kraftvoll und symbolreich. Ich sehe den Hirsch zum Beispiel als Sehnsucht der Seele, als Liebenden, als verborgenes, geheimnisvolles Waldwesen, als energiereiches Kraft-Tier, als friedliches Geschöpf voller Aussage. Mir macht es einfach Freude, Hirsche darszustellen, in Blech, in Zeichnungen, in Gemälden. Jeder kann die Dori-Hirsch-Ergebnisse dann für sich persönlich interpretieren. Für mich gilt zunächst immer: Hauptsache abbilden - die Form überzeugt aus sich heraus.

Pilger-Hubertus-Hirsch mit Stern-Kreuz-Krone und Schaf , angebracht an der Vorderfront vom Stufferhaus
Marienfigur mit Jesus-Kind in meiner Blech-Werkstatt zwischen anderen Figuren, zwei blauen Blech-Hirschen, und Kühen

Gestern lernte ich ein ganz besonderes, anrührendes Gedicht kennen. Es ist von Angelo Branduardi und erzählt von einem Hirsch, der dem Jäger seine Schätze, Geweih, Ohren, Augen, Fell, Fleisch gibt als Geschenke, weil er, der Hirsch, heute sterben wird.

"Tell us our good master
Why you sit there so quietly
And where are the trophies
You usually bring home
Like the heads of the Bengal tiger
That decorate your great hall
And the skins of lion and zebra
That you've laid wall to wall..."

"My friends, in the foothills before the rainy season
I went out hunting one day all by myself,
Keeping the wind in my face I crept up
To where a herd of deer were grazing
When suddenly before me
Stood a great horned king of stags
And it's the truth I tell you, believe me
As the lord above's my witness,
The great beast did not quaver
But softly began to speak..."

"It's written in the stars, lord
Upon this day I die
So these my gifts I offer
To you this Eastertide:
These majestic antlers for you
To hang your bows on
And these my ears as fine cups
For you to toast your ladies,
Take both my bright eyes
For a pair of shining mirrors
And all these bristles
For brushes to shave your face.
I pray that you eat my flesh for ten days
And from my hide you make a warm coat
And as for your strength and courage
My liver will serve you well
Thus in the stars it's written, my good sir
That the body of this your servant
Seven times will be fruitful
And seven times be reborn..."

"Tell us our good master
why you sit there so quietly
and where are all the trophies
you usually bring home..."


Im Oktober 2015 habe ich diese Zeichnung in mein Tagebuch gezeichnet. Darüber steht: "Ich schlafe, aber mein Herz ist wach". Ein Hirsch liegt auf dem Waldboden, ein Engel wird ihm einen Tannenzweig ins Maul stecken....Taube und Osterhase dürfen auf keinen Fall fehlen!

Hier in Liedform Angelo Branduardi:

 https://www.youtube.com/watch?v=NMqQnq-TXfQ


Es gibt ein wunderbares Gebet, es heißt "The Deer's cry" und stammt vom heiligen Patrick von Irland:


Christ with me, Christ before me, Christ behind me,
Christ in me, Christ beneath me, Christ above me,
Christ on my right, Christ on my left,
Christ when I lie down, Christ when I sit down,
Christ in me, Christ when I arise,
Christ in the heart of every man who thinks of me,
Christ in the mouth of every man who speaks of me,
Christ in the eye that sees me,

Vertont von Arvo Pärt HIER

Und hier zum Thema Hirsch noch die erste Strophe aus dem "Geistlichen Gesang" des heiligen Johannes vom Kreuz. Auch hier ist der Hirsch die zentrale "Figur". Der Geistliche Gesang beschreibt die Suche der Seele nach Gott und das Sich-Finden der beiden Liebenden, Gott und Seele..

Wo ist der Ort, wo mein Geliebter weilet? Warum hat seufzend er mich hier verlassen? Dem Hirsche gleich ist flüchtig er ent-eilet und hat verwundet mich zurück gelassen. Ich lief ihm nach und konnt' ihn nicht mehr fassen.





Mittwoch, 7. Juni 2017

Der heilige Wolfgang - ein gezeichnetes "Tryptichon"


Diese Zeichnung kann man gewissermaßen wie ein kleines Buch aufklappen.

Dieses "Tryptichon", eine dreiteilige Darstellung mit dem Thema des heiligen Wolfgang entstand heute morgen.

"Herr, lass mich deine Wunder schauen - die größten Wunder passieren im Herzen."

Dieses Morgengebet hatte diese Zeichnung zur Folge, ohne dass ich irgendwie vorher darüber nachgedacht habe. Ich wollte einfach nur zeichnen. Ich begann, den "alten Folianten" - mein Japan-Papier-Tagebuch, aufzuschlagen und nahm Tusche und Feder in die Hand. Ein Bildblatt mit einer eigen-artigen Christus-Wolfgangsdarstellung, welche Hilde mal gefunden hatte, lag zufällig neben mir, und ich begann spontan mit dem mittleren Bild. Diesem gesellten sich  zunächst das linke mit der Reiterfigur und danach das rechte mit dem Portrait hinzu.

Ich mag gerne den heilgen Wolfgang darstellen. Erstens habe ich über unser Projekt, den Wolfgangsweg in seinem Bayerischen Abschnitt (mit Kontakt und Anschluss nach Österreich und Tschechien)  aufzubauen, zweitens, weil der heilige Wolfgang so wunderbar eigen-artig mit seinem Begleit-Wolf, den Schafen, dem Pilger-Aspekt, der mitelalterlichen Ausstrahlung und seiner Einstellung hinsichtlich Buchmalerei, Pädagogik, Friedenstifter und einfaches Leben bis heute präsent ist und wirkt.

 Der alte Satz  "Oh du Wundermann Deutschlands - heiliger Wolfgang - eine Leuchte Gottes in dunkler Zeit" ist aktueller denn je.

Leuchtend und segensreich wie Christus breitet der heilige Wolfgang seine "Flügel" über die Landschaft aus, begleitet von einem dori-zahmen Wolf und den Dori-Schafen Franzhörnchen, Gobi, Flocke und Angy. Wir befinden uns in der Zeichnung bereits um Sonnwend, das Johaniskraut blüht, und ein seltsames stilles weißes Licht liegt über der Szene.
Der heilige Wolfgang als Pilger unterwegs zwischen Bayerwald und Tschechien -  auf einem Maultier "Scho Seppe" :)  Das Johanniskraut blüht bereits auch hier.
Portrait des heiligen Wolfgang mit Wolfgangskapelle auf Felsen in den Händen: In alten Darstellungen wird der heilige Wolfgang gerne mit einem Kirchenmodell, einer Bischofsmütze, einem Stab und einem Wolf dargestellt. Manchmal auch mit dem Teufel; bei mir sind fast immer die Schafe dabei. Im Hintergrund seht ihr das Gipfelkreuz und den Vogel, welcher dereinst mal dem Pilger Rudi vom Gipfelkreuz auf die Schulter geflogen ist. Diese wahre Geschichte von Pilger Rudi liebe ich sehr!
Tryptichon mit dem Thema heiliger Wolfgang um Sonnwend

Montag, 5. Juni 2017

Pfingsten mit Elias: die Sprache des anderen verstehen

Elias und Donna: Seht auf Hände und Gesichtsausdruck von Elias

 Elias ist ein syrischer Christ. Als Elias den Gnadenhof besucht, findet er in seiner sensiblen Art sofort innigen und herzlichen Kontakt zu den Tieren. Ich möchte hier und heute pfingstliche Bilder sprechen lassen, möchte Hände und Gesicht von Elias sprechen lassen.  - Pfingsten, das große christliche Fest -  der heilige Geist, der Andere und fremde Sprachen versteht, der Augen, Herzen, Hände öffnen kann, heilt, hilft, liebt, tröstet.

Ein zartes Häppchen für Jakobschaf Flocke

"Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr." (Sacharia 4,6)

mittendrin - Adelheid ist auch da!
Ein junger Spatz ist aus dem Nest unterm Schafdach heraus gefallen.
 
Vorsichtig trägt Elias den Neugeborenen zurück zum Nest
Elias und Puma

Sonntag, 4. Juni 2017

Die Xaverhof-Brieftauben im Flug


Täglich fliegen sie aus und ziehen ihre majestätischen Kreise. Innen im Schlag haben wir sechs Jungtauben in den Nestern.

Samstag, 3. Juni 2017

Stufferfamily 2017

Karl-Heinz, Johannes, Manuel, Sophie, Leonhard, Dori
Unser "Einmal-im Jahr-Familienfoto" wurde diesmal von Sylvia fotografiert. Wir befinden uns hier unter der großen Buche im Stuffergarten. Das Foto wird unsere 2017-Weihnachtskarte, alte Tradition.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Dori-Stil ändern geht nicht

Dori um Mitternacht
Dieser Schnappschuss entstand kürzlich um Mitternacht. Manuel wollte mir an diesem Abend per Foto zeigen, dass ich dieses labberige und kaputte Shirt unmöglich anziehen kann.

Stufferbua Manuel: "Hab's schon an die Brüder gesendet!"
Dori: "Zeig mal her, das Foto  - - hey, ist doch gar nicht so schlecht - kannst du mir's bitte auch senden?BITTE!"
"Ja. Aber auf keinen Fall bloggen." Doch im selben Moment, als Manuel das Foto an Dori sendete, wusste er, dass Dori es irgendwann DOCH bloggen würde.

Das Shirt ist ein Uralt-Shirt von Karl-Heinz, der hatte es mal weggeschmissen, und ich habe es eifrig wieder aus dem Müll geholt, weil ich ihn damit immer sehr toll fand..

"Und, was sagst DU zu diesem Hemd?" Karl-Heinz: "Ist okay, kannst du gerne weiterhin anziehen."

Ich hatte echt gedacht, dass das Foto ganz schlimm sein müsste, weil ich mich nach einem langen Arbeitstag richtig k.o. gefühlt habe. Aber so schlimm ist es gar nicht. Bin irgendwie versöhnt mit mir selber. Aber wenn mich der (die) Richtige fotografiert....

Das Shirt tut seinen Zweck und hat 'ne Geschichte. Naja - - bisserl unmöglich ist es ja schon...

Eine Statistik sagt, dass etwa 38 % aller Frauen mit ihrem Aussehen unzufrieden sind. Da gehöre ich schon auch öfters mal dazu, besonders, wenn ich SELFIES probiere. SCHRECKLICH! Aber so, nee, geht doch...Doristil ändern geht sowieso nicht, das hab ich schon rausgekriegt.

Dori k.o. um Mitternacht -  Foto unten: Dori im blauen Altshirt am 31.Dezember 2012!



Dienstag, 30. Mai 2017

Durch die wilde Steppe Afghanistans


Latif und bayerisches Wildpony
Koppel-Bauerin Monika ließ nicht locker, und das seit zwei Jahren: Die vordere Front der sogenannten "Vorweide" muss erneuert werden! Der Zaun bestand bisher nämlich einfach nur aus Objekten, die irgendwann irgend jemand hingeworfen hat.

Um diese Idee innerhalb von zwei Tagen nach Plan und Vorstellung von Bauleiterin Moni zu verwirklichen, zitierte die begabte Rancherin ihren tüchtigen Sohn Fritz (19) nach Fernsdorf und orderte außerdem mindesten zwei bis drei Asylbewerber als Bauhelfer.

Obwohl es der erste Tag vom Ramadan war, haben drei tapfere Gesellen den Mut gehabt, zum Gnadenhof Xaverhof zu kommen, um dort nach Möglichkeit ihr Bestes gegeben, ohne zu essen, ohne zu trinken, den Sonnenuntergang herbei sehnend.

Es gab jede Menge Kurzweil, wo der Hunger und der Durst einfach vergessen wurden. Und gegen Abend stand sie tatsächlich fest und firm da, die neue Nord-Front.

Ich möchte euch hier und heute eine Geschichte aus Dokumentations-Fotos präsentieren mit dem Titel: 

Durch die wilde Steppe Afghanistans

Mirweis mit Kopf-Tuch auf Stein -  Schafherde auf Weide. "Was kostet ein Schaf?" "Wir verkaufen keine Schafe."

Muslim Khan und die christliche Donna Johanna.

Volle Kraft voraus: Stempen für den Zaun einschlagen, und zwar vom Buldog aus.

Bauleitung: Monika Bergbauer
Die Batterie vom Buldog versagt: SCHIEBEN!


Verstärkung aus Afrika kommt spontan vorbei. Monika ist überglücklich über diesen toll strukturierten Helfer.

Alles gut!