Montag, 10. Juni 2019

Eine Zeichnung zu Pfingsten

Reiterfigur mit Flügeln

Dieser tapfere Reiterheld - oder ist es eine Reiter-Heldin - oder der Erzengel Michael - bildet eine starke Einheit mit seinem (ihren) Apfelschimmel. Beide Gesichter - Apfelschimmel und Reiterfigur - strahlen eine unkomplizierte Heiterkeit und Sanftheit aus. Da liegt ein Zettel, auf dem steht geschrieben: "Mach's einfach!", das bedeutet so viel wie: "Grüble nicht lange herum, sondern wage ohne zu zögern den Entschluss!"

Gewappnete Blumenträgerin mit Pfingstrosen

Diese mit einem Schwert ausgerüstete Figur trägt Pfingstrosen. Anscheinend bedeutet es so manchen Kampf gegen negative Mächte und Einflüsse, wenn sie die Pfingstrosen zur Kapelle bringen will. Die Kapelle ist eine alte Holzkapelle und erinnert an die Gudatkapelle in Hochstraß/Bayerwald, eine meiner Lieblingkapellen. Sie steht für "Kapellen und Kirchen". Der Berg hinter der Kapelle sieht im weitesten Sinne nach "Arber" aus - einer meiner Lieblingberge. Er steht für Gipfelkreuz nach waldigem Aufstieg.

Eine Hirtin mit einem Buch
Eine Hirtin mit einem Buch - BilderDoriBuch? -  ein Waliser Schwarznasenschaf, und oberhald des Hirtenhutes eine Mutter mit einem Kind auf dem Arm. Auf der Schulter der Hirtin sitzt ein starker Vogel. Der bewacht die Hirtin, und sie kann ihn aussenden, um weit entfernte Dinge zu sichten. In der Mitte dieser Szene ist ein bärtiger Pilger zu erkennen. Er soll symbolisch für den Afrikaner Zachai stehen, der gestern bei einer zufälligen Begegnung zu mir freundliche Worte sagte.

Gesamtansicht der Pfingst-Zeichnung 2019
Ein Engel reitet auf einem Apfelschimmel. Am Boden zu Füßen des Pferdes wachsen Pfingstrosen. Eine Glucke mit ihren Küken läuft unbefangen zwischen den Beinen des Pferdes. Sie weiß, dass ihre Kleinen von diesem Tier nicht zertreten werden, so wie unsere momentane Xaverhof- Glucke weiß, dass ihre 13 Singerl weder von den Schafen, noch von Pony Scho Seppe zertreten werden. 

Zum Engelreiter fliegt eine Taube.

Um die oben angelegte Schriftfahne "Pfingsten 2019" sind gleichmäßige Flammen des Glaubens angeordnet.
Auf einem Holztisch mit Tusche und Feder liegen der Zettel "Mach's einfach!" und eine Pfingstrose.
Eine Schriftrolle mit der Aufschrift: "Ein erfülltes Leben besteht nicht aus guten und erhabenen Gefühlen, sondern darin, Gott zu dienen. Das ist das schöne und erhabene Gefühl" bildet das Zentrum der Zeichnung.
Das schwarze unerkennbare "Objekt" neben der Schriftrolle ist der liegende Welpe Lucky, den ich vor einigen Tagen flugs abgezeichne habe, egal, was noch dazu kommen würde in der begonnenen Zeichnung :)

Oben rechts sehen wir noch eine weitere Schriftrolle, darauf steht:

"Das schönste Wort ist Liebe." (Theodor Dressler - - Vati)

"Wo die Liebe lebt, verwandelt sich alles in einen himmlischen Garten." (Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann)

Beide Zitierten hatten dieser Tage Geburtstag...

Entstehung der Pfingst-Zeichnung: Begonnen hatte ich mit der Schriftrolle und dem liegenden Welpen Lucky.





Sonntag, 9. Juni 2019

Das schönste Wort ist Liebe

Gelia hat Sylvia und michDori - ihre beiden Schwestern - mit einem alten Handy und einem Wunder-Kiefernzapfen fotografiert.

Dieses Foto ist nicht ein Foto, welches seinen Inhalt klar und deutlich zu erkennen gibt. So ist das nun mal bei Dingen, die geschehen, und sie geben ihr Geheimnis nicht ganz preis.

Wir drei Schwestern trafen uns vorgestern an einem schönen Platz anlässlich des 100. Geburtstages von Vati. Und kamen natürlich in unseren Gesprächen auf frühere Szenen zu sprechen, die wir mit unseren inzwischen schon länger verstorbenen Eltern erlebt haben. Es gab da früher mal ein Gespräch mit Gelia und den Eltern, ein wenig witzig gehalten, da ging es darum, eine Art "Zeichen" auszumachen, welches ab und zu vom Himmel kommen könnte, wenn Vati und Mutti nicht mehr hier unten auf der Erde sind. Muttis Angebot: "Ich werfe einen Tannenzapfen!"

Jahre vergingen, und es passierte kein "Tannenzapfengruß".

Plötzlich, wir sitzen so friedlich sprechend an einem freundlichen Tisch mit Eis, Eiskaffe und heißen Himbeeren - tut es einen sanften aber heftigen Knall, und ein Kiefernzapfen fällt in einer Punktlandung auf den Tisch, springt auf Gelias Kleid und von dort lustig weiter zu Boden..

Das war der Tannenzapfengruß an Vatis 100stem Geburtstag!

Es gibt einen wunderbaren Ausspruch von Vati, den Mutti in ihrem Tagebuch der letzten Monate mit Vati - er war bereits sehr krank - als Titel ihrer zutiefst anrührenden Aufzeichnungen gewählt hat:

"Das schönste Wort ist Liebe." (Vati = Theodor Dressler)


Dieser kleine Kiefernzapfen: Gruß vom Himmel und ein großes Kopliment an 3 Töchter von stolzen Eltern im Himmel

Dieser Blogpost ist ein Wunsch von Gelia, von ihr stammen auch die mystischen Fotos.

Freitag, 7. Juni 2019

Kunstausstellung beim Wieswirt


Der Wieswirt in Wies






















Dieses lustige Gebäude ist der Wieswirt in Wies bei Rattenberg im Bayreischen Wald. Dem Künstler Albert Freundorfer ist es gelungen, 10 Kunstschaffende zu gewinnen für eine Kunstausstellung, die ganz unterschiedliche Arbeiten über die jetzt kommenden Pfingst-Tage hier beim Wieswirt zeigen wird. Albert hat nicht locker gelassen, mich SehrBeschäftigte seit dem Frühjahr immer wieder zu kontaktieren und zu motivueren, teilzunehmen. Ein Grund, warum ich absolut gerne hier mit 4 Bildern dabei bin, ist die Tatsache, dass zwei Häuser weiter mein hochverehrter und kunstprägender Bildhauerprofessort Heribert Sturm wohnt, allerdings aktuell eher verborgen, was okay und passend für ihn ist.

Albert und Dori vor der Ausstellungswand meiner Bilder
Russischer Waldfrieden, Detail  (ein Traum von Sylvia)

Russischer Waldfrieden

Außer dem"Russischen Waldfrieden" stelle ich noch drei weitere Bilder aus, die ich hier Euch gerne vorführe:

Die Einsiedelei (Detail)
"Vom Osser" (Detail)
Der Alpen-Waldhirt
Das sind die Künstler, die aktuell beim Wieswirt ausstellen:

Organisator Albert Freundorfer und zwei seiner Werke
Der Maler Klaus Aschenbrenner
Adelheid und Bildhauer Gabriel Maria Mordstein
Gabriel zeigt Adelheid seine "Madonna"
Anita Pflügl bringt ihre Metallobjekte zum Wieswirt
Außerdem werden dabei sein (ich habe sie noch nicht angetroffen, von daher hier keine Fotos):

Maler Karl-Heinz Meier, Keranikerin Simone Freundorfer, Josef Piendl mit Steinobjekten, Keramikermeisterin Andrea Wagner, Alexander Vandendress mit Hochreliefs und Maler Almut Kleine.

Die Vernissage ist am Freitag, den 7. Juni um 19.00 Uhr

Die Ausstellung ist geöffnet am:

Samstag, 8.Juni 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Pfingstsonntag, 9.Juni, 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Dieses Glasobjekt von Gabriel gefällt Adelheid sehr gut, sie nennt es "findet Dori"!
Mut haben, Künstlern zu begegnen: Adelheid und Gabriel
Albert vorm Wieswirt


Albert und Dori

Donnerstag, 6. Juni 2019

Das "BilderDoriBuch" - ein Werk von, mit und durch Gelia


Liebe Gelia, das von dir komponierte BilderDoriBuch ist dir ausgezeichnet gelungen! Aus einem ungeordneten Haufen Bilder hast du mit einfühlsamen Texten eine wahre Geschichte gezaubert, die ich selber gar nicht glauben kann. Ja, es ist ein Märchen! Liebe Große Schwester, Du bist wirklich eine große und großartige Schwester! Immer hast du mich mit Gutem beschenkt. Mit diesem Buch hast Du tatsächlich meine Dori-Lebensgeschichte erzählt - und zum Schluss den wunderbaren Satz: "Gute Aussichten: Dieses Buch wird täglich weitergeschrieben."

Hier ein paar verspielte hingewürfelte Impressionen aus Gelias BilderDoriBuch:


Hier lebt und wirkt Dori
Dori liebt und hegt Tiere

Hier lebt und wirkt Dori
Stufferhaus
Aus Doris lebendiger Einsidelei
Aus Doris lebendiger Einsiedelei

Mit Dori durch das (Kirchen-)Jahr
Mit Dori durch das (Kirchen-)Jahr
Schäfchen und gute Hirten
Einleitende Worte im BilderDoriBuch von Gelia:

Als meine Schwester Dori etwa fünf Jahre alt war, zeichnete sie mit Farbstiften ein Bild von Küken, die aus dem Ei geschlüpft waren. Ich zeigte es meinem Kunstlehrer, und ich habe heute noch sein anerkenned-erstauntes Gesicht vor Augen.

Etwa zehn jahre später machte unsere Familie Urlaub auf Elba. An einem Vollmondabend bemühte ich mich darum, die schöne Stimmung von Licht, Meer und Insel festzuhalten, aber ich wurde mit dem Bild nicht zufrieden.
Dori nahm schwarze und braune Töne, flugs waren sie aufs Papier gebannt.
Und der Vollmond entstand durch Drehen ihres Daumens in die feuchte Farbe hinein. Perfekt!

Dori sagt, Störungen beim Malen gibt es für sie nicht. Egal ob eine Katze über die Farbe läuft oder ob alles eintrocknet, weil Besuch kommt: es ist auch Teil ihres Werkes. Und wird früher oder später auf erstaunliche Weise mit einbezogen.

Jedem, der auf seine Weise ein Lebenskünstler sein möchte, kann ich diese Haltung wärmstens empfehlen!

Gelia, im Mai 2019

(An dieser Stelle im BilderDoriBuch ist noch das Elba-Mondscheinbild abgebildet, welches sich in Gelias Haus befindet. Dafür ist im Stufferhaus Gelias Elba-Vollmondbild - es ist übrigens sehr schön!


Dienstag, 4. Juni 2019

Das Distelberg-Märchen - Teil 3

Als das Mädchen wiedermal zur Kapelle kam, und es Mutter Maria in dem freundlichen Schein sah, fragte es: "Mutter Maria, du hast mir viele Wünsche erfüllt, was kann ich dir schenken?" Maria antwortete: "Bring mir einfach ein paar Blumen oder Zweige und stelle sie in eine Vase in die Kapelle. Das ist mir und meinem heiligen Kindlein, dem Jesuskind, eine große Freude." So brachte das Mädchen viele viele Jahre lang Blumen und schöne Zweige, die es am Weg und am Wegesrand über die Steine und über das Moos und beim Birkentor fand, in die kleine Kapelle und lebte glücklich und zufrieden bis ans ENDE.

Blumen für das Kindlein in der Krippe. Vogel und Katze sind auch dabei.
Sumpfdotterblumen, Waldgeisbart, Weidenröschen, Glockenblumen, Himmelschlüssel, Sonnenblumen, Vergissmennicht, Pusteblumen, Löwenzahn, Immergrün, Margariten, Butterblumen, Muttertagsherzen, Buschwindröslein, Flieder, Lichtnelken, Ginster, Apfelblüten, Schneeglöckchen, Zahnbürsten, Kaminkehrer, Kornblumen, Mohnblumen, Joghanniskraut, Lupinen, Ackelei, die Rosen mit ihren Dornen, die Schwertlilien, die Trollblumen, sie alle neigten ihre Köpfe hin zum Jesuskindlein, richteten sich auf und verbreiteten ihren Duft im ganzen Raum. 

Blumen kennenlernen
Seite 3 vom Distelbergmärchen

Von Omadori für Lena und alle Kinder


Teil 1: KLICK HIER

Teil 2: KLICK HIER 

Lena und Manuel mit Pusteblume, Mai 2019

Montag, 3. Juni 2019

Das Distelberg-Märchen - Teil 2

Holzkapelle mit Madonna, Rosensträuchern und Tieren. Am Distelberg gibt es mitten im Wald die sogenannte Distelbergkapelle, wo viele Vichtacher gerne hinpilgern. Sie sieht etwas anders aus, als die hier frei gezeichnete Holzkapelle, von deren Art es einige wunderbare individuelle Exemplare in Tschechien, Polen und Russland gibt.  Diese hier könnte gerne mal gebaut werden! :) Oder baue Dir Deine innere Herzenskapelle.
Teil 1: KLICK HIER    Teil 3: KLICK HIER

Der Weg war nun nicht mehr so steil, der Wald lichtete sich und gab eine schöne Aussicht ins Tal frei.

Da erreichte das Mädchen im Wald eine Kapelle. Es ging hinein - die Tür war geöffnet. -

Auf einmal erstrahlte ein freundlicher Schein in der Kapelle, und Mutter Maria sprach zu dem Mädchen: "Wünsche dir etwas Gutes, und ich werde es dir erfüllen." Das Mädchen sagte: "Ich wünsche mir, dass es an den Stellen im Wald, wo im Winter so viele Bäume durch den schweren Schnee und durch die Stürme abgebrochen sind und im Somer durch die Hitze vertrocknet sind, dass dort wieder neue Bäume wachsen können."

Und alsbald kehrte das Mädchen um und sah an den kahlen Stellen im Wald viele kleine junge Bäumchen, verschiedene Sorten, Fichten, Lärchen, Birken, Buchen, Tannen, Vogelbeeren, Eichen, Weiden, Kastanien.

Fichten, Lärchen, Birken, Buchen, Tannen, Vogelbeeren, Eichen, Weiden, Kastanien.
Gerne ging das Mädchen, das im kleinen Haus am Waldrand wohnte, den Weg über die Steine, über das Moos, durch das Birkentor zur Kapelle und brachte ihre Bitten zu Mutter Maria. Es bat für die verschiedenen Tiere im Wald und für ein friedliches Miteinander im Kindergarten, in der Schule und in den Häusern der Familien.

Es bat für die Tiere, und die Tiere freuten sich wie die Kinder - und die Tiere waren ganz zutraulich zu dem Mädchen: die Rehe, die Hasen, die Vögel, das Feldmäuslein, der Igel, die Bienen und Schmetterlinge, der Marienkäfer, der Luchs und sogar ein Wolf, den das Mädchen "Wolfgang" nannte, und ein Bär mit Bärenkind.

  Reh mit Rehkitz, Hase, Vögel, Feldmäuslein, Igel, Biene, Schmetterling, Marienkäfer, Luchs,  Bär mit Bärenkind, Trinkschälchen

Seite 2 vom Distelbergmärchen, eine eigentlich wahre Geschichte


Sonntag, 2. Juni 2019

Das Distelbergmärchen - Teil 1

Das Haus am Waldrand vom Distelberg.
 Es war einmal ein kleines Mädchen, das wohnte in einem schönen kleinen Haus am Waldesrand vom Distelberg. Dort gab es Rehe, Hasen, Vögel, Igel und viele Tiere. Das kleine Mädchen hatte keine Angst vor den Tieren und redete mit ihnen und mit den großen Bäumen und mit den kleinen jungen Bäumen.

 Manchmal holte es einen Becher Wasser und goss die jungen Bäume, damit sie besser wachsen konnten, oder sie stellte eine Schale Wasser für die Tiere und Vögel zum Trinken vor die Tür ihres kleinen Häuschens. Von dort ging ein Weg den Berg hinauf durch den Wald. Auf diesem Weg ging das Mädchen oft über die alten Steine, die den Weg pflasterten.

Der Waldweg zum Distelberg ist mit uralten Steinen gepflasert.

Wenn es Nacht war, leuchteten die Glühwürmchen, und es sah fast so aus, als ob so manches Wald-Tier mit leuchtenden Augen zwischen den Bäumen hervorlugte.

Mitten am Weg war ein großer flacher weißer Stein; dort kehrte das Mädchen um, denn der Waldweg war steil und ging hoch hinauf, und die Füße des Mädchens waren noch klein. "Wenn du ein wenig größer bist", sagte der weiße Stein, "dann darfst du weiter als nur bis zu mir gehen."

Und eines Tages durfte das Mädchen weiter über den steinigen Weg nach oben gehen. Oh wie staunte es, als es über leuchtend grünes Moos ging! Da kam es an jungen Birken vorbei, die neigten sich von beiden Seiten des Weges wie ein Tor, und das Mädchen schritt wie durch ein wunderbares Blättertor mitten hindurch.

Das Birkentor mit Bayerwald-Luchs, Maus und Hase

Fortsetzung (Teil 2) KLICK HIER

Seite 1 vom "Distelbergmärchen" in Anlehnung an eine wahre Geschichte mit und für Lena und für alle Kinder.


Große Klänge in familiärem Ambiente

Zur Begrüßung des stimmungsvollen Posaunenkonzertabends sagte Pfarrer Roland Kelber: "Liebe, sehr geehrte Frau Milda Stuffer, ich freue...